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400 Jugendliche vor dem Stahlwerk

Peine 400 Jugendliche vor dem Stahlwerk

Orientierungslauf, knifflige Fragen und ein Reaktionstest: Beim Tag der Jugendfeuerwehr am Sonnabend in Vechelde hatte der Feuerwehrnachwuchs aus dem Kreisgebiet etliche Aufgaben zu lösen. Zur Belohnung gab es gestern eine ungewöhnliche Zugabe.

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Zu einem ungewöhnlichen Termin rückten gestern die Mitglieder der Jugendfeuerwehren in Peine an: Sie ließen sich im Auftrag der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr auf der Nord-Süd-Brücke vor der Kulisse des Stahlwerkes ablichten.

Quelle: Kim Neumann

Kreis Peine. Bitte recht freundlich: So etwas hat es in Peine wohl noch nicht gegeben. Mehr als 400 Mitglieder der Jugendfeuerwehren und ihre Betreuer aus dem gesamten Kreisgebiet versammelten sich auf der eigens gesperrten Nord-Süd-Brücke, um vor dem Hintergrund des Stahlwerks ein Gruppenfoto machen zu lassen – natürlich von der Drehleiter aus.

„Die Niedersächsische Jugendfeuerwehr im Landesfeuerwehrverband hat uns um solch ein Bild gebeten. Hintergrund sollte etwas Regionaltypisches sein – da kam für Peine doch eigentlich nur das Stahlwerk in Frage“, sagt der Kreisjugend-Feuerwehrwart Gernot Ulmer, der die Aufsehen erregende Aktion organisiert hat.

Einen Tag zuvor gab es noch spannende Stunden in Vechelde. Die Jugendfeuerwehr der Ostkreis-Gemeinde hatte aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens alle Jugendfeuerwehren des Landkreises Peine zum Tag der Jugendfeuerwehr eingeladen. Etwa 30 Helfer haben den ehemaligen Jugendfeuerwehrwart der Feuerwehr Vechelde Werner Lawrik in seiner Vorbereitung unterstützt.

Um Punkt neun fiel der Startschuss zu dem etwa sechs Kilometer langen Orientierungsmarsch rund um Vechelde. „26 Gruppen aus 25 Orten des Kreises gingen an den Start“, erklärt Karen Funke, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Unterwegs erwarteten die Gruppen sieben Stationen mit verschiedenen Aufgaben.

Unter anderen war die Polizei Peine vor Ort, die im neuen Feuerwehrhaus Vechelde-Wahle mit den Jugendlichen einen Reaktionstest machte. Die Gruppen haben auch einen Fragebogen nicht nur über feuerwehrtechnisches Wissen bekommen. Nach etwa drei Stunden trafen die Gruppen wieder an der Sportanlage ein und genossen das angebotene Mittagessen.

„Höhepunkt des Tages war sicherlich der Besuch des Rettungshubschraubers Christoph 30 des ADAC“, erzählt Funke. Wenig später gab Kreisjugend-Feuerwehrwart Gernot Ulmer die Sieger des Orientierungsmarsches bekannt. Alle teilnehmenden Gruppen erhielten eine Urkunde und einen Fußball, gestiftet von der Firma „PC Live“ aus Vechelde. Denn wie Lawrik sagte: „Mit einem Pokal lässt sich so schlecht Fußball spielen.“

Den ersten Platz belegte die Jugendfeuerwehr aus Bettmar, gefolgt von der Jugend aus Denstorf/ Klein Gleidingen und der Gruppe Vechelde-Wahle I. Lawrik überreichte Sven Wildschütz ein kleines Präsent, denn dieser war vor 20 Jahren einer der Gründungsmitglieder der Jugendwehr Vechelde.

Horst Hartmann, stellvertretender Gemeindebürgermeister, überbrachte die Grußworte der Verwaltung und wünschte der „neuen“ Jugendfeuerwehr Vechelde-Wahle alles Gute für die nächsten 20 Jahre. Auch Pröpstin Pia Dittmann-Saxel brachte die Glückwünsche der Kirchengemeinden Vechelde-Vechelade mit.

Tobias Mull und Kerstin Wosnitza

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