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30-Jähriger verletzte drei Polizeibeamte

Peiner Fußgängerzone 30-Jähriger verletzte drei Polizeibeamte

Drei Polizeibeamte wurden am Donnerstagabend gegen 18:45 Uhr bei einem Einsatz in einem Geschäft in der Peiner Fußgängerzone verletzt. Die Situation eskalierte, als sie einen 30-jährigen Peiner aus dem Geschäft weisen wollten, das dieser trotz Aufforderung nicht verließ.

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Widerstand: Erst nach großem Karftaufwand konnten Polizisten den 30-Jährugebn abführen.

Quelle: A/dpa

Peine. Die Angestellten hatten die Polizei um Hilfe gerufen, weil der Mann das Geschäft trotz Geschäftsschlusses nicht verlassen wollte. Als die Beamten den Mann aus dem Geschäft bringen wollten, ging er auf sie los und leistete bei dem Versuch ihn in Gewahrsam zu nehmen so heftigen Widerstand, dass die zwei zunächst eingesetzten Polizisten (eine 39-jährige Beamtin und ein 44-jährige Beamter) Unterstützung rufen mussten.

Der Mann konnte sich unmittelbar vor dem Eintreffen der zur Hilfe gerufenen Beamten losreißen und flüchtete mit einer bereits an einem Arm angelegten Handschelle durch die Fußgängerzone. Die beiden zuerst eingesetzten Polizisten konnten sich wegen der erlittenen Verletzungen nicht mehr an der Verfolgung beteiligen.

Die zur Unterstützung gerufenen Kollegen holten den Flüchtenden in Höhe der Jakobikirche ein. Auch hier konnten sie ihn wieder nur unter größtem Kraftaufwand endlich so fixieren, dass er keinen weiteren Widerstand leisten konnte. Dabei wurde ein weiterer Polizist verletzt. Der Peiner kam in Polizeigewahrsam. Über die Hintergründe seines Handels ist noch nichts bekannt. Er machte bei der Ingewahrsamnahme jedoch einen verwirrten Eindruck.

Alle drei Beamten sind dienstunfähig. Die Beamtin erlitt eine Schädelprellung und Gehirnerschütterung, der 44-jährige Beamte Kopfverletzungen, die eine stationäre Aufnahme im Klinikum erforderlich machten und der 47-jährige Beamte, der bei der zweiten Widerstandshandlung verletzt wurde, erlitt Verletzungen am Bein.

ots/ jti

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