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Stadt Peine 25 Jahre Ganztagsbetreuung am Silberkamp-Gymnasium
Stadt Peine 25 Jahre Ganztagsbetreuung am Silberkamp-Gymnasium
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00:23 27.09.2018
Mathias Raabe, Ulrike Bock und Simon Speer (von links) vor der Mensa. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Pionier im Schulwesen: Das Gymnasium am Silberkamp zählte zu den ersten Gymnasien, die einen Ganztagbetrieb an ihrer Schule eingerichtet haben. Im Schuljahr 1988/89 startete es gemeinsam mit dem Goethegymnasium Hildesheim als eine von zwei Schulen in Niedersachsen den Probebetrieb mit verlängerter Betreuungszeit, bevor der reguläre offene Ganztagsbetrieb im Schuljahr 1993/94 aufgenommen wurde. Die Erfahrungen sind durchweg positiv, berichten die Schulleiterin Ulrike Bock, und ihr Stellvertreter Mathias Raabe.

Politik sah keine Dringlichkeit für gymnasialen Ganztag

„Für die Gymnasien hatte ich damals keine besondere Dringlichkeit gesehen, zumal ein Großteil der gymnasialen Eltern- und Lehrerschaft dem Versuch sehr abwartend gegenüber stand. Eine rühmliche Ausnahme war in der Tat das Silberkamp-Gymnasium, das auf der Grundlage des Schulversuchs ein eigenständiges Konzept mit Genehmigung des Kultusministerium umsetzen konnte. Man kann dies als Geburtsstunde der heutigen „Offenen Ganztagsschule“ betrachten“, blickt der ehemalige Kultusminister (1988-90) Horst Horrmann (CDU) zurück.

Anforderungen der Gesellschaft haben sich verändert

„Wir wollten auf die sich verändernden Anforderungen der Gesellschaft – mehr Alleinerziehende und arbeitende Mütter, Patchworkfamilien und andere Umstände reagieren“, erinnert sich Raabe, der von Anfang an dabei war – damals noch unter Schulleiter Klaus Keuffel, der dem Projekt eher skeptisch gegenüberstand. Der Personalrat habe jedoch ein pädagogisches Konzept entwickelt, welches schließlich überzeugte.

In den Anfangszeiten der Cafeteria gab es noch weiße Tischdecken am Buffet. Quelle: privat

Raabe erzählt: „Wir konnten damals bereits 15 Nachmittagsangebote bereithalten, und sogar ein warmes Mittagessen“. Dies wurde damals von Müttern, Großeltern, Schülern und teilweise auch Lehrern selbst organisiert, in der ehemaligen Lehrküche der Lessingschule zubereitet und in Form einer Cafeteria angeboten. Ende der 90er Jahre war das Angebot der kleinen Cafeteria nicht mehr ausreichend, so dass eine Mensa erforderlich wurde.

Nachmittagsangebote werden durch Kooperationspartner ermöglicht

Das Nachmittagsangebot im Ganztag bestand in den Anfängen aus Förderunterricht, Hausaufgabenhilfe und einigen Arbeitsgemeinschaften. „Wir hatten Glück, es gab noch keine Kooperationspartner wie heute, aber wir haben einen 100 prozentigen Stundenausgleich für die Lehrer bekommen, diese Zuteilung hat noch heute Gültigkeit“, berichtet Ulrike Bock. „Zurzeit können etwa 50 Arbeitsgemeinschaften mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten werden. In deren Kursen können die Schüler Qualifikationen erwerben, die ein Türöffner für eine berufliche Laufbahn sein können. Möglich ist dies mit Hilfe vieler Kooperationspartner“, erläutert Ganztagskoordinator Simon Speer.

Von Antje Ehlers

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