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24 Peiner Geschichten, die das Leben schrieb

Peine 24 Peiner Geschichten, die das Leben schrieb

In einer 24-teiligen Serie veröffentlichte die Peiner Allgemeine Zeitung die Geschichten von Peiner Migranten aus dem Buch „Angekommen – Eine neue Heimat in Peine“. Zum symbolischen Abschluss fand jetzt ein Treffen mit allen Beteiligten im Forum der PAZ statt.

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Gruppenfoto mit den Protagonisten des Buches „Angekommen“ im Forum der Peiner Allgemeinen Zeitung.

Quelle: cb

Peine. „Ich möchte mich vor allem noch einmal bei der Herausgeberin Ursula Müller Alarcón dafür bedanken, dass wir die Genehmigung zum Abdruck der Geschichten aus dem Buch in der PAZ bekommen haben“, sagte PAZ-Chefredakteur Dirk Borth bei der Begrüßung. Die Resonanz auf die Veröffentlichung sei riesengroß gewesen.

Von einem „eimaligen Projekt“ sprach anschließend Müller Alarcón, die anschließend den früheren Bundespräsidenten Johannes Rau zitierte: „Es kommt nicht auf die Herkunft des einzelnen an, sondern darauf, dass wir gemeinsam die Zukunft gewinnen.“ Das Buch, das im Handel weiter erhältlich ist, sei auch ein kleines Denkmal, das die Protagonisten, die hier in Peine leben, errichtet haben. „Ich bin stolz, dass meine Geschichte in dem Buch steht“, sagte Reisebüro-Inhaber Osman Benzer im Anschluss. Er sei von vielen Menschen auf die Veröffentlichung angesprochen worden, die seine Lebensgeschichte beeindruckend fanden.

Fußballer Moussa Naim fand die Erfahrung spannend, für ein Buch interviewt zu werden: „Man überlegt sich natürlich schon, was man erzählt und was nicht, und man muss ein gewisses Vertrauen zum Autor haben.“ Danuta Kowalska-Jaschek ergänzte: „Man gibt in so einer Geschichte ja viel Persönliches von sich preis.“

Songül Korkmaz aus der Türkei erinnerte sich durch das Buch wieder gut an die ersten, harten Jahre in Deutschland. Und vor allem daran, dass ihr immer kalt war. Hui Schaper weiß noch genau, wie es war, als sie das Buch ihren Eltern in China zeigte: „Die sind total ausgeflippt, sind überall herumgerannt und haben sich so gefreut, dass ihre Tochter es geschafft hat – und in Deutschland angekommen ist.“

mic

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