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2,4 Millionen für Gewerbegebiet

Stederdorf 2,4 Millionen für Gewerbegebiet

Spannende Diskussion im Stederdorfer Ortsrat: Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey erklärte, warum die Straßenführung im dortigen Gewerbegebiet geändert werden soll.

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Hier soll bald ein Kreisel im Gewerbegebiet entstehen: An der Einmündung Heinrich-Hertz-Straße und Ostumgehung.

Quelle: Isabell Massel

Stederdorf. „Die Grenze ist erreicht, die Verkehrsbelastung auf den Straßen im Stederdorfer Gewerbegebiet ist zu hoch. Daher müssen wir handeln“, betonte Stadtrat Tarrey.

Die Stadt will 2,4 Millionen Euro investieren, um die Straßenführung zu ändern. Peine hofft dabei auf Zuschüsse vom Land Niedersachsen und will an einem Förderprogramm teilnehmen. Jetzt soll der Flächennutzungs-Plan ausgelegt werden.

Ziele sind laut Tarrey, „dass einerseits die Kunden die Geschäfte besser erreichen können, und andererseits wollen wir unsere Gewerbeflächen entlang der A 2 besser vermarkten.“ Die Stadt will dort Land für großflächigen Einzelhandel anbieten.

Zahlreiche Investoren hätten Interesse bekundet und würden „bereits mit den Hufen scharren“.

Zukünftig haben die Autos aus Richtung Zentrum kommend zwei Routen: Erstens können sie auf der Dieselstraße nach links in die Daimlerstraße abbiegen und dann weiter über die Wilhelm-Rausch-Straße und Heinrich-Hertz-Straße fahren.

Und zweitens besteht die Möglichkeit, über eine dann verlängerte Dieselstraße über die Caroline-Herschel-Straße die Heinrich-Hertz-Straße in Höhe des Burger-King zu erreichen.

Geplant ist auch ein Kreisel an der Einmündung Heinrich-Hertz-Straße/ Ostumgehung, da dieser die An- und Abfahrt des Gewerbegebietes beschleunigen soll.

Gerhard Bietz (CDU) fragte: „Besteht die Gefahr, dass man uns Fördergeld streicht, wenn dieser Plan wegen der Schokoladenfirma Rausch geändert werden muss?“ Zum Hintergrund: Rausch plant, mittelfristig seine Werke zu verknüpfen, und dann müsste man die Spenglerstraße und den Hesebergweg schließen.

Stadtrat Tarrey sieht diese Gefahr nicht, und der Ortsrat beschloss danach einstimmig die öffentliche Auslegung des Flächennutzungs-Planes.

tk

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