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Stadt Peine 15-jähriges Bestehen wird groß gefeiert
Stadt Peine 15-jähriges Bestehen wird groß gefeiert
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06:01 26.10.2018
Elke Kentner, Jaclin Münster, Claudia Brasse und Dr. Doris Arnold gaben stellvertretend für alle Beteiligten einen Rückblick auf die Arbeit des Bündnisses. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Für das Peiner Gesundheitsbündnis ist das 15-jährige Bestehen in diesem Jahr ein Grund zum Feiern. Anfang des Jahrtausends ist die Idee entstanden, verschiedene Bereiche des Gesundheitswesens, der Politik, Kreisvolkshochschule, Kirchen und Wohlfahrtsverbände in einem Verbund zusammenzufassen.

Ziel war und ist es immer noch, die Gesundheitsstruktur im Landkreis zu fördern. „Wichtig war es, verschiedene Disziplinen, in denen Menschen tätig sind, zu bündeln, um die unterschiedliche Sicht auf den Menschen zusammenzubringen“, sagt Claudia Brasse vom Gesundheitsamt Peine und Sprecherin des Bündnisses.

Die Arbeit der Mitglieder erfolgt ehrenamtlich

Die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Doris Arnold, sieht den anfangs nicht vermuteten Erfolg des Bündnisses in den Menschen, die sich vor Ort für andere einsetzen. „Die Arbeit im Bündnis ist ehrenamtlich, alle wollen gemeinsam etwas bewegen“, berichtet sie. Zudem sei die Struktur eines solchen Zusammenschlusses einmalig, ihr sei nichts vergleichbares bekannt.

Und so kann das Gesundheitsbündnis auf eine große Anzahl von Initiativen zurückblicken und einige Erfolge vorweisen. So sei die Entwicklung des Medikamentenpasses ein gutes Beispiel, wie aus einer kleinen Idee ein großer Erfolg werden könne. Im Medikamentenpass werden die Arzneien mit Einnahmeverordnung erfasst, so hätten nicht nur die Patienten, sondern auch mit behandelnde Ärzte einen schnellen Überblick. Auch von Apotheken werde der Pass derzeit stark nachgefragt, so Brasse. Weitere große Themen seien auch die Organspende oder die Früherkennung von Brustkrebs gewesen.

Thema „Pflege“ ist derzeitiger Arbeitsschwerpunkt

Zurzeit befassen sich die Mitglieder des Bündnisses intensiv mit der Pflegesituation im beruflichen Alltag, privat und mit den Bedürfnissen der Angehörigen. Im Jahr 2017 habe man mit einem Fragebogen die Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen abgefragt und festgestellt, dass das Hilfsangebot, wie zum Beispiel das Demenzcafé HilDe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zwar gut angenommen werde. Das Angebot sei aber noch nicht hinreichend bekannt. Es gehe nun darum, Ideen dahingehend zu entwickeln, Nachbarschaftshilfe auszubauen, da sich dieses Konzept zur Entlastung der Angehörigen als hilfreich erwiesen habe.

Feier im November

Gefeiert wird der Geburtstag am 15. November mit geladenen Gästen im Wipperhof in Edemissen.

Von Antje Ehlers

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