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11600 Erstwähler registriert

Bundestagswahl 11600 Erstwähler registriert

Am 24. September ist Bundestagswahl. Im Wahlkreis 45 Gifhorn-Peine, kandidieren Ingrid Pahlmann (CDU), Hubertus Heil (SPD), Stefanie Weigand (Grüne), Klaus Brinkmann (Linke), Holger Flöge (FDP), Rupert Ostrowski (AfD), Peter Kunick (MLPD) und Klaus-Dieter Schlottmann (Bündnis C).

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Wahlkabinen: Am 24. September dürfen die Wähler ihre Stimme abgeben.
 

Quelle: dpa

Peine.  Turnusgemäß ist im Wechsel mit der Kreisverwaltung Peine in diesem Jahr die Kreisverwaltung Gifhorn an der Reihe, den Kreiswahlleiter zu stellen, die Wahl zu organisieren und die Ergebnisse auszuwerten. In den insgesamt 15 Gebietseinheiten des Wahlkreises wird es 297 Wahlbezirke mit einer vorläufigen Zahl von 218 589 Wahlberechtigten (Peine und Gifhorn zusammen) geben.

Die Zahl der Erstwähler, die erstmals an einer Bundestagswahl teilnehmen dürfen, beträgt diesmal rund 11 600.

Bereits seit der Bundestagswahl 2002 können Sehbehinderte und Blinde auch ohne fremde Hilfe wählen, wenn sie eine Stimmzettelschablone nutzen. Die Stimmzettelschablonen sind genau auf den jeweiligen Stimmzettel in den Wahlkreisen abgestimmt.

Wer bei dieser Bundestagswahl mit einer Stimmzettelschablone wählen möchte, kann sich diesbezüglich an den Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen in Hannover wenden unter der kostenlosen Telefonnummer 0511/51 04 226.

In insgesamt elf ausgewählten Wahlbezirken sowie einem Briefwahlbezirk werden für wahlstatistische Auswertungen Stimmzettel verwendet, aus denen Geschlecht und Geburtsjahrgruppe der Wähler zu erkennen sind. Dabei werden die Geburtsjahrgänge zu sechs großen Gruppen zusammengefasst, so dass keine Rückschlüsse auf das Wahlverhalten möglich sind. Die Auswertung für statistische Zwecke erfolgt getrennt von der Stimmenauszählung durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) in Hannover. Das Verfahren wird durch das Wahlstatistikgesetz geregelt, dabei ist jede Verletzung des Wahlgeheimnisses ausgeschlossen.

Die Wahllokale sind am 24. September bundesweit von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wer an der Briefwahl teilnimmt, muss seinen Wahlbrief so rechtzeitig absenden, dass dieser am Wahlsonntag um 18 Uhr beim Kreiswahlleiter vorliegt.

Wichtig beim Wählen: Jeder Wähler hat zwei Stimmen, eine Erststimme und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme, die auf der linken Stimmzettelhälfte abgegeben wird, wählt man den Direktbewerber des Wahlkreises (Personenwahl). Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt hat (relative Mehrheit). Mit der Zweitstimme, die auf der rechten Stimmzettelhälfte abgegeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei (Verhältniswahl). Diese Stimme ist für die Sitzverteilung ausschlaggebend. Sie allein bestimmt über die Fraktionsstärken und damit über die politischen Kräfteverhältnisse im Bundestag.
 

Von Michael Lieb

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