Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Zwickende Trikots und schöne Tore

Fußball Zwickende Trikots und schöne Tore

Hohe Ballkultur in diesmal etwas gemächlicherem Tempo – Zu einem Jubiläumsspiel traten die Mannschaften des VfB Peine und BSC Bülten an, die sich vor 20 Jahren spannende Derbys in der Bezirksliga lieferten.

Voriger Artikel
SV Lengede spielt in der Staffel 3 mit den Teams aus Salzgitter
Nächster Artikel
Essinghausen hat’s schwer

Zum Gruppenfoto vorm Jubiläumsspiel VfB Peine gegen BSC Bülten stellten sich (hinten, von links) Harry Hoppe, Siegfried Pommernell, Claus-Dieter Prieske, Ralf Lange, Frank Stephan, Volkhardt Kaminski, Bernd Jahnel, Frank Rieger, Dirk Schwarzelt, Jörg Stephan, Christian Wöhrle, Jörg Barisch, Ulrich Dangelat, Jörg Niemuth, Holger Konopatzki, Thomas Hesse, Stefan Frühling, Holger Schwenke, Uwe Präkels, Marco Jakob, Lutz Querfurth, Uwe Hübner, Ralf Bunk, Bernd Jahs, Uwe Leutloff, Ralf Hahne sowie (vorn von links) Wolfgang Bienas, Alfons Orlob, Maik Pertile, Jürgen Sauerborn, André Jabs, Christian Sturm, Andreas Bednarski, Peter Konrad, Michael Hadrys, Thorsten Steger, Matthias Greinke, Hadi Bacaksiz, Marcus Bunk, Willi Feer und Michael Hartwig.

Quelle: rb

Das Rückspiel 1989 gewann der VfB vor 850 zahlenden Zuschauern an der Ilseder Straße in den Schlussminuten mit 2:1 und sicherte sich dadurch den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Auch bei der Neuauflage setzten sich die Grün-Roten mit einem Tor Vorsprung durch, siegten 3:2 (2:1). Und noch eine Parallele war Organisator Peter Konrad vom VfB Peine aufgefallen: „Wie damals mussten wir kurzfristig unsere Trikots tauschen, weil die Bültener ebenfalls in Rot aufliefen.“ Der VfB wich auf grüne Hemden aus – mit eng anliegenden Folgen. „Bei einigen hat das Trikot ganz schön gezwickt“, sagte Konrad mit einem Schmunzeln über den Fitness-Zustand seiner Kollegen.

Dennoch durften die rund 200 Zuschauer auf dem VfB-Platz nicht nur in Erinnerungen schwelgen, sie sahen einige Kabinettstückchen, die eigens aus Luxemburg angereisten Brüder Marcus und Ralf Bunk und vor allem schöne Tore. Holger Schwenke schob zum 1:0 für die Peiner ein (14.) und legte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze auch das 2:0 nach (30.). Nach einem Foul von Uwe Präkels an André Jabs entschied Schiri Gerd Hillegeist drei Minuten später auf Elfmeter für Bülten. Jürgen Sauerborn verwandelte sicher. Ausgerechnet einem der kleinsten Spieler gelang nach der Pause der Kopfball-Hammer zum 3:1 für den VfB (58.). Matthias Greinke wuchtete einen Eckball von Peter Konrad aus elf Metern mit voller Wucht ins Tor. „Das war ein Kopfball wie ein Strich“, lobte Konrad. Ebenfalls sehenswert: das Anschlusstor für Bülten. Maik Pertile, der immer noch als Spieler für den Oberligisten VfV Hildesheim aktiv ist und gerade seine Trainer C-Lizenz erfolgreich bestanden hat, lupfte den Ball über VfB-Keeper Willi Feer hinweg zum 3:2-Endstand ein (65.).

Bis 3 Uhr morgens fachsimpelten die Routiniers im Anschluss noch bei einem gemeinsamen Essen. „Im kommenden Jahr ist für die Sportwoche in Bülten eine Wiederholung des Spiels geplant“, verriet Konrad.

cm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.