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Zweite Qualifikationschance für die HSG Nord

Handball, Relegation Zweite Qualifikationschance für die HSG Nord

Zwei Siege und eine Niederlage: Das ist die Bilanz der A-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen in der ersten Relegationsrunde zur Oberliga-Vorrunde, die in eigener Halle stattfand. Am Ende setzte sich der Favorit aus Burgdorf durch – die HSG landete auf Rang zwei und hat nun in der zweiten Runde die Möglichkeit, sich zu qualifizieren.

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Trainer Moritz Streit und die A-Juniorinnen der HSG Nord qualifizierten sich für die zweite Relegationsrunde.

Kreis Peine. Auch die C-Juniorinnen aus Groß Lafferde mussten sich dem TSV Burgdorf geschlagen geben. Aber mit einem Sieg am nächsten Sonntag in Misburg können die Lafferderinnen den Aufstieg in die Oberliga-Vorrunde perfekt machen.

A-Juniorinnen

HSG Nord Edemissen – TSV Burgdorf 6:17 (6:9). „Leider fehlten gegen den Favoriten die Leistungsträgerin Annika Hanne und Gesa Himmelstoß, die mit der ersten Damen auf Teamfahrt waren“, bedauerte HSG-Trainer Moritz Streit. Trotzdem hielt sein Team bis zur Pause noch gut mit. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber kein Tor mehr geworfen, weil uns im Angriff überhaupt nichts mehr gelungen ist“, begründete Streit das 6:17. Lob gab es für Keeperin Marie Giere. „Sie hat stark gehalten, unter anderem auch zwei Siebenmeter.“

Tore: Merle Hintz (1/1), Prilop (2), Höper (1), Schaprian (1), Teichmann (1).

Hannoverscher SC – HSG Nord Edemissen 15:18 (11:9). Zu Beginn lag der HSC ständig in Führung, doch in der elften Minute gelang der HSG der Ausgleich (6:6). „Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – die Führung wechselte ständig“, erklärte Moritz Streit. Zur Pause lag sein Team jedoch mit 9:11 hinten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit jedoch liefen Annika Hanne und Gesa Himmelstoß mit auf, waren sie doch von der Fahrt zurückgekehrt. „Die beiden waren ausschlaggebend dafür, dass wir das Spiel noch gedreht haben“, sagte Streit.

Die Abwehr habe fortan sehr sicher gestanden, „und in der Offensive hatten wir nun auch die nötige Durchschlagskraft“. Bis zum 15:15 hielt der HSC noch mit, „aber danach haben wir uns abgesetzt“.

Tore: Himmelstoß (1), Merle Hintz (1), Gail (1), Hanne (4), Denecke (2), Führmann (1), Prilop (1), Höper (4), Teichmann (3).

HSG Nord Edemissen – HSG Schaumburg-Nord 26:10 (14:3). „Wir mussten mindestens einen Punkt holen, um die zweite Relegationsrunde zu erreichen. Wir hatten sogar noch die Hoffnung, dass wir Burgdorf noch abfangen können und uns damit direkt für die Oberliga qualifizieren“, sagte Moritz Streit. Entsprechend drückte sein Team von der ersten Minute an auf das Tempo – und überrannte die Schaumburgerinnen. Schon zur Pause führte Edemissen mit 14:3.

„Dass das Ziel, 25 Tore Differenz, nun tatsächlich möglich war, motivierte uns noch einmal.“ Folge: Nach 24 Minuten hatte die HSG Nord den Vorsprung auf 19:4 ausgebaut. „Doch dann bekamen wir die Nachricht, dass wir aufgrund von speziellen Regelungen nicht mehr Erster werden können, so dass wir daraufhin einen Gang zurückgeschaltet haben“, erklärte Streit. Dennoch fiel der Sieg deutlich aus (26:10) – und damit steht die HSG in Runde zwei (10. Juni).

Tore: Himmelstoß (7), Hanne (8), Mara und Merle Hintz je (1), Gail (2), Denecke (2), Führmann (1), Höper (3), Teichmann (1).

C-Juniorinnen

TSV Burgdorf – MTV Groß Lafferde 30:20 (12:11). „Uns war bewusst, dass uns in diesem Spiel der stärkste Gegner der ersten Relegationsrunde erwartet“, erklärte Lafferdes Coach Jens Hoffmann. Um den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, „war ein schnelles Rückzugsverhalten und das Zupacken in der Abwehr erforderlich“, sagte er.

Und diese Vorgaben setzten die Lafferderinnen auch um. „Dank einer guten Defensivarbeit haben wir das Spiel in der ersten Halbzeit ausgeglichen gestaltet“, berichtete Hoffmann.

Auch nach der Pause habe sein Team zunächst noch mitgehalten (19:17), konstatierte er. „In der Schlussphase jedoch machte sich die unterschiedliche Kadergröße deutlich bemerkbar. Wir waren konditionell unterlegen, und dadurch unterliefen uns immer wieder Fehler.“ Die nutzten die Burgdorferinnen zu einfachen Tempogegenstoßen, so dass die Niederlage für den MTV am Ende deutlich ausfiel.

Dennoch steht er weiterhin auf Platz zwei. Ziel ist es nun, „am kommenden Sonntag durch einen Sieg in Misburg den Aufstieg in die Oberligavorrunde klarzumachen“, betonte Hoffmann.

MTV: Winkler (4), Hoffmann (6), Zellmann (3), Giesemann (1), Harnagel (1), Damian (3), Heiken (2).pet

Von Peter Konrad

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