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Sport Regional Zweidorf/Bortfelds Trainer tritt nach Derby-Pleite zurück
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18:01 16.04.2018
Packender Zweikampf: Jobina Meyer (blaues Trikot) setzt sich gegen Annika Hanne (HSG Nord Edemissen) durch. SG-Trainer Andreas Bremer trat nach dem Derby zurück. Quelle: Hartmut Butt
Bortfeld

Im Sommer wäre zwar ohnehin Schluss für Bremer gewesen, er beklagte sich aber darüber, dass zwischenzeitlich seine Nachfolgerin Maren Bochow schon mit der Mannschaft trainiert hatte und seinen Trainingsaufbau durcheinander gebracht hätte.

Die erste Hiobsbotschaft musste die SG schon vor dem Spiel verkraften. Die erfahrene Rückraumspielerin Michaela Steinhoff wärmte sich zwar noch mit ihren Teamkolleginnen auf. Das Zuspielen klappte schmerzfrei. Beim ersten Wurf verzerrte sie aber das Gesicht, griff an die angeschlagene Schulter. „Es geht nicht. Ich kann leider nicht spielen“, sagte sie kurz vor dem Anpfiff. Damit fehlte Trainer Andreas Bremer eine wichtige Lenkerin und Torschützin im Rückraum.

Auch ohne Steinhoff verliefen die ersten 20 Minuten nicht so schlecht für sein Team. Beide Vertretungen erlaubten sich viele Fehler und Fehlwürfe. Es dauerte bis zur elften Minute, bevor Annika Hanne beim 4:3 die erste Führung für die Gäste erzielte. Das lag vor allem an SG-Torfrau Julia Fiebig, die eine starke Leistung zeigte. Ihr war es zu verdanken, dass die SG nach 20 Minuten mit 9:7 in Führung lag.

Gäste-Trainer Gundolf Deterding nahm eine Auszeit. „Uns kam entgegen, dass Fiebig sich zwischenzeitlich verletzte und nicht im Tor der SG stand“, meinte der HSG-Coach. Sein Team schaffte die Wende, zog innerhalb von fünf Minuten auf 11:9 davon. „Das war keine unwichtige Phase im Spiel“, sagte Deterding nach Spielschluss.

Nach der Pause kamen die Gastgeber mit neuem Schwung zurück. Doch prompt kassierte Marie Filipczak eine Zwei-Minuten-Strafe, und Edemissen baute den Vorsprung weiter aus. Zwischenzeitlich betrug der Abstand fünf Tore. Aber: „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und Bortfeld wieder rankommen lassen“, sagte Deterding. Marie Filipczak schaffte nach 43 Minuten das 17:19 und zwei Minuten vor Schluss sogar den Anschluss zum 21:22. Doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

„Der Sieg für Edemissen geht in Ordnung. Die HSG war insgesamt gesehen die bessere Mannschaft“, bilanzierte Andreas Bremer. Das sah auch Gundolf Deterding so.

Derby-Statistik

SG Zweidorf/Bortfeld: Fiebig, Rother – Spiller (6/3), Meyer (6), Filipczak (6), J. Gersdorff (2), Strutz (1), Dietrich, Inga, Essmann, E. Kelkert, Gehrmann, Lehne;

HSG Nord: Wilck, Möllering – Hanne (11/3), Carmon (5/1), Brandes (2), Seffer (2), Neugebauer (1), Marquardt (1),Feldt (1), Himmelstoß, Brand, Koch, Streit;

Siebenmeter: Bortfeld 4/3, Edemissen 6/4;

Zeitstrafen: Bortfeld 4, Edemissen 1.

Derby-Stimmen

Teresa Carmon (HSG Nord Edemissen): „Wir haben verdient gewonnen, weil wir im Rückraum etwas druckvoller als die SG agiert haben. Dadurch habe auch ich auf der rechten Außenbahn gute Wurfchancen bekommen. Genau wie die SG haben auch wir den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht. Es hat aber gereicht.“

Sabrina Spiller (SG: „Schade, wir hatten uns viel vorgenommen. Leider haben wir nicht so viel Druck aus dem Rückraum aufbauen können wie Edemissen. Dadurch haben wir von den Außen-Positionen nicht so gute Einwurfchancen erhalten. Häufig war der Winkel sehr schwierig, um Tore zu erzielen.“

Von Hartmut Butt

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