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Sport Regional Zweidorf/Bortfeld will die Revanche
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14:29 19.02.2018
Heimspiel gegen den Sechsten: Michaela Steinhoff (blau) und die SG Zweidorf/Bortfeld hoffen auf einen Sieg gegen Rhumetal. Quelle: Hartmut Butt
Bortfeld

Die Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld brauchen zwei Punkte, um sich im Abstiegskampf der Landesliga Luft zu verschaffen. Denn als Absteiger will Trainer Andreas Bremer am Saisonende nicht gehen – der Coach hört auf. Außer Tritt geraten sind die Edemisserinnen, die zuletzt zwei Niederlagen kassierten. Jetzt haben sie zu allem Übel auch noch das Team der Stunde zum Gegner. Denn die letzte Niederlage des MTV Braunschweig liegt Monate zurück.

SG Zweidorf/BortfeldHSG Rhumetal (Sonntag, 17 Uhr). Die Gäste aus Rhumetal sind als Sechster zwei Plätze besser platziert und haben bereits drei Auswärtssiege auf ihrem Konto. Im Hinspiel lieferten sich beide Vertretungen einen offenen Schlagabtausch. Mit 22:25 zog die SG den Kürzeren.

Revanche ist am Sonntag angesagt. Und das, obwohl Trainer Andreas Bremer noch immer große Personalsorgen hat. Er hofft, dass Linksaußen Jobina Meyer noch rechtzeitig fit wird und für Tore von der Außenbahn sorgen kann. Auch ein Einsatz von Carina Lüddecke ist möglich. Sie könnte für Entlastung auf der Kreisläufer-Position sorgen.

„Ein Sieg wäre wichtig, zumal wir eine Woche später unser Nachholspiel gegen Tabellenführer MTV Geismar bestreiten“, sagt Bremer. Der Übungsleiter warnt davor, nur auf die letzten zwei Tabellenplätze zu schauen. „Ich bin hundertprozentig sicher, dass in dieser Saison aufgrund der gleitenden Skala mehr Teams absteigen werden, zumal einige Mannschaften aus der Region in der Oberliga abstiegsbedroht sind“, erläutert der Coach

Und als Absteiger möchte Bremer sein Engagement am Ende der Saison nicht beenden. Seit 2012 war Bremer bei der SG als Coach tätig. Zunächst als Trainer der Damen- und Herrenmannschaft, in den letzten drei Spielzeiten „nur“ als Trainer des Damenteams.

„Wir hatten ein gemeinsames Gespräch mit dem Team. Dabei habe ich unterschiedliche Auffassungen über die weitere Zusammenarbeit festgestellt“, sagt Bremer. Bei einem anderen Klub hat er aber noch nicht zugesagt. „Ich suche einen Verein mit Perspektive und werde mir Zeit nehmen“, ergänzt er.

SG-Chef Sigurt Grobe hätte mit Bremer gern weitergearbeitet. „Das Team wünscht sich aber einen neuen Trainer. Wir sind in Gesprächen“, sagt Grobe, der Namen noch nicht nennen wollte.

MTV Braunschweig – HSG Nord Edemissen (Samstag, 17 Uhr). „Nur mit einer Steigerung gegenüber den letzten Spielen ist ein Punktgewinn möglich“, betont HSG-Trainer Gundolf Deterding und verweist damit auf die jüngsten 22:25-Niederlagen gegen Wolfsburg und Wittingen, bei denen sein Team enttäuschende Leistungen bot.

Seine Forderung für die kommende Aufgabe lautet deshalb: „Wir müssen unsere Chancenverwertung verbessern und die Vielzahl der technischen Fehler abstellen. Außerdem muss es mehr Bewegung ohne Ball geben. Nur so können wir die gegnerische Abwehr vor immer neue Situationen stellen.“

Deutlich besser aufgelegt seien hingegen die Braunschweigerinnen, die letztmals am 18. November eine Niederlage kassierten. „Hinzu kommt, dass das Team noch Verstärkungen bekommen hat. Stark ist beim MTV besonders das dynamische Rückraumspiel sowie die erste und zweite Welle – beides gilt es zu unterbinden“, betont Deterding, der auf Lena Schmidt verzichten muss.

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

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