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16:00 13.05.2017
Der MTV Vater Jahn hat im Gegensatz zum VfB eine Tennis-Abteilung. Michael Collisi schlägt dort auf. Quelle: Ralf büchler
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Peine

Tennis-Plätze hat der VfB Peine nicht, aufschlagen und eine Vorhand durchziehen können die VfBer trotzdem mit ihrer Vereinsmitgliedschaft. Die Probephase ist gut gelaufen, deshalb haben der VfB und der MTV Vater Jahn Peine jetzt ihre Kooperation vertraglich fixiert. „Für einen Vereinsbeitrag können unsere Mitglieder die Angebote zweier Vereine nutzen. Das war eine gute Möglichkeit, unser Sportangebot zu erweitern. Dadurch sind wir deutlich attraktiver geworden“, freut sich der VfB-Vorsitzende Peter Konrad.

Die Jahner können zum Beispiel Badminton oder Fußball im VfB spielen, die VfBer beim MTV Gewichte stemmen, auf dem Trampolin springen oder in der Freischießen-Korporation der Jahner mitmarschieren. Identische Sport-Angebote in den beiden Peiner Stadtvereinen gibt es nur wenige. „Deshalb ergänzen wir uns sehr gut“, hob der Jahn-Vorsitzende Thomas Lütticke hervor.

VfB-Klubchef Peter Konrad rechnet zum Beispiel damit, dass einige VfB-Mitglieder die Gesundheitssport-Kurse im MTV ausprobieren werden. „Beim Angebot für Ältere ist Vater Jahn einfach besser aufgestellt“, sagt er. Im Gegenzug hätten einige Jahner schon beim Badminton hineingeschnuppert oder ihre Kinder zum Fußball angemeldet.

„Fliegende Wechsel“ der Sparfüchse unter den Mitglieder zwischen den Vereinen befürchten beide Vorsitzenden nicht. Zumal: Die Jahresbeiträge für einen Erwachsenen sind nahezu identisch. Beim VfB zahlen Mitglieder rund 146 Euro, beim MTV Peine sind rund vier Euro weniger fällig. „Das Angebot ist ohne Kostensteigerung nun erheblich größer geworden“, hebt VfB-Klubchef Konrad hervor.

Vorteile erhoffen sich beide Seiten auf lange Sicht durch die Zusammenarbeit auch in der Vorstandsarbeit. Sogar eine Fusion sei denkbar. „Bestimmte Dinge sind ehrenamtlich nicht mehr zu leisten“, verweist Konrad zum Beispiel auf gestiegene Anforderungen bei der Arbeit eines Kassenwarts, der immer kniffligere Regeln und Gesetze im Auge haben muss. Zusammen könnten sich die Vereine aber vielleicht auch hauptamtliche Kräfte leisten. „Der Kreis derer, die ehrenamtlich etwas machen wollen, wird immer kleiner. Die Kooperation ist eine Möglichkeit, das aufzufangen“, sagt auch der Jahn-Vorsitzende Thomas Lütticke.

Der Kreissportbund-Chef Wilhelm Laaf begrüßt den Schritt der Peiner Stadtvereine, zwischen deren Sportplätzen ohnehin nur wenige Meter liegen. „Hier machen sich endlich mal zwei Peiner Vereine auf den Weg, die Zukunft zu gestalten. Wir vom KSB predigen seit acht Jahren, dass die Vereine erkennen müssen, dass sie beim Thema Zusammenarbeit etwas tun müssen.“ Mit gebündelten Kräften könnten Vereine das Leben in einer Kommune noch intensiver gestalten und zudem dem Problem des abnehmenden ehrenamtlichen Engagements entgegenwirken.

Die beiden Vorstände wollen nun in ihren Vereinen werben, damit die Kooperation vom Papier auch mit Leben in den Abteilungen gefüllt wird. „Vielleicht werden wir auch noch einen Brief schreiben“, sagt Lütticke.

Von Christian Meyer

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