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Zufrieden: Aufsteiger VfB/SC Peine holt zumindest einen Punkt

2. Badminton-Liga Zufrieden: Aufsteiger VfB/SC Peine holt zumindest einen Punkt

Spiel verloren, einen Punkt geholt – die neue Tabellenregelung in der 2. Badminton-Bundesliga macht es möglich, dass der VfB/SC Peine im Heimspiel gegen den Horner TV nicht leer ausging. „In unserer Situation sind es nicht zwei verlorene Punkte, sondern es ist ein gewonnener Punkt“, stellt Trainer Heiner Brandes fest.

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Shakehands zwischen den Peinern Sven Eric Kastens und Daniel Porath (hinten, von links), und den Gästen Finn Glomp und Mats Hukriede. Die hatten am Ende das Nachsehen, die Peine holten den Punkt.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. Spiel verloren, einen Punkt geholt – die neue Tabellenregelung in der 2. Badminton-Bundesliga macht es möglich, dass Aufsteiger VfB/SC Peine im Heimspiel gegen den Horner TV nicht leer ausgegangen ist. „In unserer Situation sind es nicht zwei verlorene Punkte, sondern es ist ein gewonnener Punkt“, stellt Trainer Heiner Brandes fest.

VfB/SC Peine – Horner TV 3:4 (12:16). Der Konjunktiv hilft nicht weiter. „Wenn Laura Gredner dabei gewesen wäre, hätten wir das Damendoppel wohl gewonnen“, meint Brandes. Und wenn Lucas Gredner im Mixed beim Stand von 4:4 im fünften Satz nicht zwei Bälle um jeweils ein oder zwei Zentimeter ins Aus geschlagen hätte, hätte es 6:4 und nicht 4:6 gestanden und der Siegpunkt wäre nahe gewesen.

Doch Laura Gredner ist nach ihrer Bänderverletzung frühestens zum nächsten Spiel in zwei Wochen gegen Solingen wieder einsatzfähig, und Lucas Gredner hatte bei den Bällen zweimal Pech. Und so ist es für Brandes „genial“, dass sein Team zurzeit auf dem 6. Tabellenplatz liegt und schon drei Punkt erobert hat. Erst recht, nachdem er die Aufstellung der stark eingeschätzten Horner gesehen hatte. „Okay, heute ist nichts drin“, hatte er vor der Partie gedacht. Denn die Gäste hatten den Schotten Alex Dunn, den Engländer Darren Adamson und die Schottin Holly Newall zum Spiel in Peine eingeflogen. „Sie spielt fast wie ein Mann“, sagt Brandes. Und so gewann sie das Einzel gegen Nadine Cordes glatt. Adamson hatte mit Frank Juchim mehr Probleme. „Frank machte im vierten Satz zwei Fehler. Den hätte er sonst gewinnen können“, meint Brandes. Das Damendoppel mit den Ersatzspielerinnen Lisa Behme und Denise Kirchhoff hatten die Peiner gegen Newall und Julia Bantin mit 1:11, 5:11 und 1:11 abgeschenkt.

Doch die Herrendoppel überraschten den Peiner Trainer. „Lucas Gredner spielte seine Standards, und Niklas König als Nicht-Doppelspieler agierte so unkonventionell, dass sich Dunn und Adamson nicht darauf einstellen konnten.“ Die Peiner leisteten sich kaum Fehler. „Das brachte das Spiel zum Kippen“, stellte Brandes fest.

Im zweiten Herrendoppel lagen Sven Eric Kastens und Daniel Porath schon 0:2 nach Sätzen zurück. „Sven ist ganz ruhig geblieben, und hat viel mit Daniel gesprochen.“ Dann gelangen einige Bälle, und die Horner sind hibbelig geworden, „obwohl Mats Hukriede und Finn Glomp schon ewig zusammen spielen.“ Im Entscheidungssatz machten die Peiner keine Fehler, und die Gäste „versuchten es mit der Brechstange“. Auch dieses Doppel gewannen die Hausherren.

Den dritten Punkt holte Kastens im Einzel gegen Dunn. „Er ließ ihn nicht zur Entfaltung kommen und jagte ihn hin und her“, schilderte Brandes. Eine kleine Schwächephase des Peiners nutzte der Schotte zwar zum 8:8 im dritten Satz, aber Brandes riet seinem Schützling, nicht so netznah zu spielen – und der gewann seine Souveränität zurück.

Brandes freut sich über den Neuzugang aus Hamburg. „Sven ist ein ganz wichtiger Mann für uns.“ Und er freut sich über die Publikums-Unterstützung. „Es waren rund 150 Zuschauer in der Halle, darunter viele, die nicht vom Badminton kommen. Wenn nicht Herbstferien wären, hätten wir wohl die 200-Grenze erreicht.“

Das kann am Samstag, 21. Oktober passieren, wenn der Tabellenletzte Blau-Weiß Solingen in Peine zu Gast ist. Brandes: „Das Spiel müssen wir gewinnen.“

Spiele: Lucas Gredner/Niklas König – Alex Dunn/Darren Adamson 7:11, 11:9, 11:6, 3:11, 11:6. Lisa Behme/Denise Kirchhoff – Holly Newall/Julia Bantin 1:11, 5:11, 1:11. Sven Eric Kastens/Daniel Porath – Mats Hukriede/Finn Glomp 7:11, 7:11, 11:3, 11:9, 11:6. Kastens – Dunn 11:7, 11:6, 11:9. Nadine Cordes – Newall 4:11, 6:11, 9:11. Gredner/Cordes – Hukriede/Bantin 12:10, 9:11, 9:11, 11:4, 6:11. Frank Juchim – Adamson 7:11, 2:11, 11:6, 10:12.

Von Matthias Press

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