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Zuckerkuchen und Einladung für Lala

Gastspiel von Hannover 96 Zuckerkuchen und Einladung für Lala

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Am Donnerstag war Hannover 96 zu Gast auf dem Jahn-Platz und siegte vor 2796 Zuschauern gegen „MTV Peine and Friends“ – eine Kreisauswahl – mit 15:0. Am Sonntag, 29. Mai, ist um 15 Uhr der neue Meister der 1. Kreisklasse Süd, Pfeil Broistedt II, dort zu Gast und spielt vor ein paar Zuschauern weniger gegen den MTV VJ Peine.

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Die 96-Profis hatten auf dem Jahn-Platz mit Bubi-Spieler Paul Henke ihren Spaß.

Quelle: cb

Aufgeräumt haben die Jahner gestern schon. „Die Buden sind abgebaut, wir haben den Müll aufgesammelt. Jetzt stehen hier etwa 40 blaue Müllsäcke, die noch weg müssen“, sagte Jahns Fußball-Obmann Sven Stöter gestern Mittag. Mit dem Ablauf seien die Organisatoren „rundum zufrieden“. Alles habe wie geplant funktioniert. „Die Zusammenarbeit mit Stadt und Polizei war sehr gut.“ Der Verein selbst hatte rund 60 Helfer im Einsatz.

Verlaufen: Gleich mit zwei „Einlaufkindern“ aus Nachwuchs-Mannschaften des MTV Peine ging jeder der Profis aufs Spielfeld. „Das hat Spaß gemacht“, freute sich der neunjährige Nimetullah. Er durfte mit Karim Haggui auf den Platz. Spaß hatten die Profis mit Paul Henke. Der Bubi-Spieler der Jahner hatte irgendwie den Zeitpunkt verpasst, als die Einlaufkinder vor dem Anpfiff den Platz wieder verlassen sollten. So kam Paul zu einem Solo-Auftritt, als er unter dem Beifall der Bundesliga-Kicker zurück lief.

Einladung: Über einen Fünf-Minuten-Einsatz gegen die 96-Profis durfte sich gestern noch Jahns Alt-Herren-Kicker Karsten Schlord freuen. Der ist glühender Fan der Elf von Mirko Slomka, Mitglied des Peiner Fanklubs „grünrote Rote“ und freute sich vor allem, dass sein Lieblingsspieler Altin Lala mit dabei war. „Dem werde ich noch eine Einladung zu meinem 40. Geburtstag zukommen lassen“, unterstrich Schlord seine Wertschätzung für den 96-Routinier.

Begehrt: Haggui war Zweiter in der inoffiziellen Autogramm-Wertung. Nach dem Spiel wurden alle Profis belagert und schrieben geduldig. Als später die meisten schon in der Kabine waren, ließ sich der Tunesier immer noch mit Fans fotografieren und schrieb seinen Namen auf Karten, Trikots und mehr. Eindeutiger Sieger der Wertung war jedoch Trainer Mirko Slomka, der am längsten belagert wurde und als Letzter der Hannoveraner noch auf dem Platz stand. Aber er brauchte sich ja auch nicht umzuziehen und zu duschen.

Überblick: Beobachter des Spiels aus dem Regieraum im ersten Stock des Jahn-Vereinsheims war der Ex-Profi und jetzige Manager-Assistent Valerien Ismael. „Das Spiel hat eine genauso gute Resonanz wie die bisherigen drei Freundschaftsspiele in dieser Woche“, sagte er. „Für die Profis sind diese Spiele gut, um die Spannung hoch zu halten. Besonders für diejenigen, die nächste Woche noch bei ihren Nationalmannschaften im Einsatz sind.

Spezielle Wünsche: Während es reicht, bei einem normalen Kreisklassenspiel eine Kiste Bier und ein paar Wasserflaschen als Verpflegung einzuplanen, hatten Hannover 96 andere Vorstellungen. Im Vorfeld bekamen die Organisatoren eine Mail, was doch bitte bereitzustellen sei: Drei Kisten stilles Mineralwasser, drei Kisten Mineralwasser medium, Kaffee und Tee in Thermoskannen und mit Plastikbechern. Dazu Milch, Zucker, Löffel, Streuselkucken und Zuckerkuchen. Die Profis wünschten außerdem einen Obstkorb hauptsächlich mit Äpfeln und Bananen. Die Bälle hatten die Hannoveraner selbst mitgebracht. Sie baten aber darum, dass der Rasen auf drei Zentimeter gestutzt und vor dem Spiel noch gewässert wird.

Let’s dance: Dass die Bundesliga-Mannschaft aus Hannover ihren Spaß hatte, war schon beim Aufwärmen zu sehen, als manche Übung zur Tanzeinlage wurde. Und als Didier Ya Konan in der zweiten Halbzeit nach Vorlage von Steven Cherundolo das dritte Tor nacheinander und damit einen Hattrick erzielt hatte, wollten sich beide gleich auswechseln lassen. Trainer Mirko Slomka ging allerdings nicht auf die spaßige Geste ein – und Ya Konan traf noch zwei Mal.

Einmaliges Erlebnis: Peines Auswahl-Trainer Reinhold Düsterhöf schwärmte vor allem von 96-Stürmer Didier Ya Konan. „Seine Antrittsschnelligkeit und der Spielwitz – das war schon super.“ Erstaunt zur Kenntniss genommen hatte er aber auch: „96 hatte in der ersten Hälfte doch arge Probleme.“

Leitende Funktion: Das Schiedsrichtergespann hatte in der Partie alles im Griff: An der Linie waren Alexander Thürnau und Sascha Neugebauer im Einsatz. Detlef Rohmann leitete die Partie unauffällig. Und als 96-Profi Sergio Pinto ihm einmal den „Scheibenwischer“ zeigte, reagierte Rohmann dem Anlass entsprechend souverän – nämlich gar nicht.

mp/cm

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