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Zu unstrukturiert: MTV II unterliegt der SG II mit 24:27

Handball-Regionsoberliga Männer Zu unstrukturiert: MTV II unterliegt der SG II mit 24:27

Aufsteiger SG Zweidorf/Bortfeld II mischt die Handball-Regionsoberliga der Männer weiter auf. Denn die SG gewann das Derby beim MTV Groß Lafferde II mit 27:24 und festigte damit Rang drei. Den zweiten Sieg in Folge feierte der MTV Peine beim 32:25 in Thiede. Die HSG Nord II hingegen unterlag.

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Die SG Zweidorf/Bortfeld II (am Ball Alexander Ksoll) gewann das Derby beim MTV Groß Lafferde II mit 27:24.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Aufsteiger SG Zweidorf/Bortfeld II mischt die Handball-Regionsoberliga der Männer weiter auf. Denn die SG gewann das Derby beim MTV Groß Lafferde II mit 27:24 und festigte damit Rang drei. Den zweiten Sieg in Folge feierte der MTV Peine beim 32:25 in Thiede. Die HSG Nord II hingegen unterlag überraschend beim bislang sieglosen Schlusslicht in Ehmen.

MTV Groß Lafferde II - SG Zweidorf/Bortfeld II 24:27 (13:14). Unter keinen guten Vorzeichen stand das Derby für die SG. Erst musste Philipp Maasberg krankheitsbedingt passen und dann wurden die Trikots vergessen. „Wir konnten uns nur zehn Minuten warm machen “, sagte Zweidorfs Trainer Alexander Pietruk. Trotzdem dominierte sein Team von Beginn an. „Weil wir in der Abwehr Zugriff hatten und Torben Wehmer im Tor eine super Leistung gezeigt hat“, lobte er. Entscheidend absetzen konnte sich der Aufsteiger vor der Pause allerdings nicht.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Zweidorfer mit einem 6:1-Lauf und gingen mit 20:14 in Führung. „Wir haben Groß Lafferde mit einer offensiveren Deckung zu leichten Fehlern gezwungen“, sagte Pietruk. Ähnlich sah es sein Gegenüber. „Wir haben in dieser Phase in der Abwehr viel zu zurückhaltend gespielt“, monierte MTV-Coach Eckhard Meyer.

Aber auch mit der Offensivleistung war er nicht zufrieden. „Im Angriff haben wir nur selten strukturiert und zusammenhängend agiert – ein Spiel ohne Ball fand fast nie statt. Tore entstanden überwiegend aus Einzelaktionen“, sagte Meyer. Folge war ein 18:25-Rückstand nach 49 Minuten. Die Schlussphase allerdings bestimmten die Lafferder. Grund dafür war, „dass wir die letzte Konsequenz haben vermissen lassen. Und auch die Kräfte haben ein wenig gefehlt, weil wir nicht viel wechseln konnten“, erklärte Pietruk, dessen Team den Vorsprung aber über die Zeit rettete. „Der Sieg für die Zweidorfer war verdient, da sie uns in allen Belangen überlegen waren“, resümierte Eckhard Meyer.

Lafferde II: Bode (8/4), Kanning (4/2), S. Meyer (3), Grobe (2), Schaper (2), Straten (2), Arlt (1), Reinecke (1), Burgdorff (1).

SG II: Schultz (7), Schwesinger (5), Behrens (5), Dönch (4/4), George (3), Oetken (1), Ksoll (1), J.-L. Pietruk (1).

Viktoria Thiede – MTV VJPeine 25:32 (12:17). „Unsere Erwartungen waren in Anbetracht der personellen Lage eigentlich nicht sonderlich hoch“, gestand der Jahner Arne Schlüsche. Umso überraschter war er von dem Auftritt seines Teams: „Von Beginn an haben wir eine sehr konzentrierte und kämpferische Leistung geboten. Und im Vergleich zu anderen Spielen haben wir uns während des gesamten Spiels keine Schwächeperiode erlaubt.“ Bis zum 5:5 war die Partie ausgeglichen, ehe sich Jahn auf 13:8 absetzte. „Wir haben die Lücken in der gegnerischen Abwehr gefunden und auch entschlossen den Ball im Tor untergebracht“, erläuterte er.

Nach dem Seitenwechsel beschränkten sich die Peiner zunehmend auf das Verwalten des Vorsprungs – der Sieg geriet aber nicht in Gefahr. „Insgesamt war das eine überzeugende Mannschaftsleistung“, berichtete Schlüsche, der insbesondere mit den Torhütern und Pasquale Hillmer zufrieden war. „Er hat für viel Stabilität in der Abwehr gesorgt. Und im Angriff hat vor allem Rouven Bertram mit zwölf Toren überzeugt“, lobte Schlüsche. Für einen war dieser Sieg mehr als zwei Punkte wert, denn Jahns Trainer Wolfgang Kühnemann trainierte bis zum Sommer die Thieder. „Für ihn war es ein besonderer Erfolg.“

Jahn: Bertram (12/3), Knittel (6), Bank (5), Traupe (3), Klapper (3), Schlüsche (2), Hillmer (1).

HSC Ehmen – HSG Nord Edemissen II 28:19 (9:8). Gleich fünf Akteure musste Edemissens Coach ersetzen. „Somit bekamen einige Spieler Einsatzzeiten und die Chance, sich zu zeigen“, sagte Peter Wilck, dessen Team in Halbzeit eins noch mithielt. Dennoch war er nicht zufrieden: „Schon vor der Pause fanden wir im Angriff nur sporadisch zu gebundenem Spiel, unsere Tore resultierten aus Einzelaktionen. In der Deckung fanden wir nicht wirklich zu einer Ordnung.“ Viel zu langsam habe sein Team verschoben, „so dass wir die Lücken nicht schließen konnten“.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs gestaltete Edemissen die Partie noch offen und verkürzten nach einem 10:15-Rückstand auf ein Tor. „Aber in der Schlussphase haben wir nicht mehr viel zulegen können“, erläuterte er. Folge: Innerhalb kürzester Zeit setzte sich Ehmen auf 24:17 ab. „Als die Kräfte schwanden, haben wir keine ligareife Leistung mehr geboten – am Ende sind wir untergegangen“, haderte Wilck.

HSG Nord II: Henning (7/1), Wilck (5), Kollmeyer (4/1), Weber (1), L. Rauls (1), Stümpel (1).

Von Lukas Reineke

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