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Sport Regional Zu Hause eine Macht: Zweidorf/Bortfeld siegt mit 35:26
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08:00 23.10.2018
Erfolgreich: Rechtsaußen Maximilian Duschek (rot, am Ball) erzielte beim 35:26-Sieg der SG Zweidorf/Bortfeld gegen den MTV Vorsfelde vier Treffer. Quelle: Butt
Kreis Peine

Die SG ist jetzt Dritter, punktgleich mit der HSG Nord, die auf Platz fünf liegt.

SG Zweidorf/Bortfeld – MTV Vorsfelde II 35:26 (18:12). Angetrieben von den überragenden Rückraumakteuren Gerrit Büüs und Stephan Waltermann erspielte sich das SG-Team von Trainer Martin Kays eine 11:3-Führung nach einer Viertelstunde. Kays setzte wie bereits beim erfolgreich gestalteten Heimspiel gegen den Northeimer HC II auf eine offensive Deckung mit drei vorgezogenen Akteuren – und der Erfolg gab ihm Recht. Denn die Gäste zeigten sich überrascht, erlaubten sich mehrere einfache Fehler im Angriff.

Nach der deutlichen Führung jedoch schlichen sich einige leichte Fehler in das Spiel der SG ein, sodass die Gäste, die nie aufgaben, auf 10:14 herankamen. „Kurz nach der Pause haben wir dann aber wieder zu unserem Spiel zurückgefunden“, erklärte SG-Leiter Sigurt Grobe. Folglich baute sein Team den Vorsprung aus, und zehn Minuten vor Ende glückte Rückraumspieler Marcel Frühauf der erste Zehn-Tore-Vorsprung (29:19) – am Ende gewann die SG 35:26.

„Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können“, sagte Grobe und verwies auf die drei vergebenen Siebenmeter. „Insgesamt aber hat die Mannschaft stark gespielt“, lobte Grobe. Zudem habe Rückkehrer Patrick Reckewell einen gelungenen Punktspiel-Einstand gefeiert. Er wurde nach der Pause eingesetzt und erzielte zwei Treffer.

SG: Riehl, Pursche – Büüs (7), Waltermann (6), M. Frühauf (5/1), Gerstung (5), Duschek (4), Zakravsky (3), Reckewell (2), J. Frühauf (1), Pfaff (1), Schulze (1).

Eintracht Braunschweig – HSG Nord Edemissen 28:22 (11:10). Enttäuscht von seiner Mannschaft zeigte sich HSG-Nord-Trainer Martin Staats. „Es fehlte bei uns an allem. An der körperlichen Frische, an der Durchschlagskraft, an der Treffsicherheit. Und im Tempospiel waren wir zu langsam.“

Nichtsdestotrotz hielten die Edemisser die Begegnung lange Zeit offen. Braunschweigs Treffer zur 11:10-Halbzeitührung fiel erst kurz vor dem Pausenpfiff. Auch nach dem Wechsel blieb es zunächst knapp (20:20, 45.). Dass die Gäste dran blieben, lag größtenteils an ihrem gut haltenden Torwart Christian Oppermann sowie dem zehnfachen Torschützen Till Dreißigacker. „Doch Till war auf sich allein gestellt. Alle anderen Spieler fanden nicht statt. Wenn sie aufs Tor warfen, waren ihre Bälle leichte Beute für den gegnerischen Torwart“, kritisierte Staats.

Nachdem die Braunschweiger das 24:21 (53.) erzielt hatten, setzte die HSG Nord auf offene Deckung. „Wir spielten hopp oder top. Leider ohne Erfolg“, berichtete Staats, der die Niederlage als völlig unnötig bezeichnete. „Wir haben genug Qualität, hier zu gewinnen. Doch meine Spieler haben ihr Leistungspotenzial nicht abgerufen“, bedauerte der Coach.

HSG Nord Edemissen: Oppermann, Bufe (beide Tor) – Bendrien (1), Moritz Streit (6), Sven Seffer, Görl (3), Jacob Streit, Timo Seffer, Dreißigacker (10), Müller (2), Falkenhain, Robin Zerter, Hoffmann.

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

Vize-Kapitän Oliver Wendt war sich ziemlich sicher, dass Trainer Janusz Tomaszewski der Auftritt seiner Vallstedter Regionalliga-Volleyballer beim 3:1-Erfolg in Vechta gefallen hatte. „Janusz hatte zumindest bei der Rückfahrt im Auto sehr gute Laune und hat bei Westernhagens Willenlos lautstark mitgesungen“, verriet Wendt mit einem Schmunzeln.

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