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Sport Regional Ziel der Jahnerinnen: Bloß nicht weiterkommen
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16:00 12.10.2018
Michelle Thurau fehlt am Samstag – so wie sechs weitere Spielerinnen aus dem Jahn-Kader. Quelle: Isabell Massel
Peine

Früher war die Teilnahme am Wettbewerb freiwillig, seit 2014 ist sie Pflicht. „Die meisten Trainer und Mannschaften wollen diesen Wettbewerb aber nicht. Für viele ist es eine zusätzliche Belastung“, sagt Jahn-Trainer Lutz Benckendorf. „Und so spielen sie dann auch.“

MTV Braunschweig – MTV VJ Peine (Samstag, 15 Uhr). Im ungeliebten Wettbewerb gibt kaum ein Team Vollgas. Das hat Folgen. „Man kann sich das Gegurke kaum angucken. Zuschauer bleiben deshalb weg. Die Folge sind hohe Kosten für die Vereine“, sagt Benckendorf. „In der ersten Runde haben wir in Vorsfelde gespielt. Es war ein Turnier, und deshalb gab es mehrere Schiedsrichtergespanne. Uns haben sie 80 Euro gekostet. Die Anfahrtskosten kamen hinzu.“ Dem Wettbewerb fehle die Attraktivität. Zwar dürfe der Gewinner des HVN-Pokals am DHB-Pokal teilnehmen, aber dort fliege man schnell raus – mit einiger Wahrscheinlichkeit sogar gegen einen relativ unbekannten Gegner. Umso mehr empfänden viele Mannschaften den HVN-Pokal als zusätzliche Belastung. Einerseits finanzieller Art, andererseits in Bezug auf die Verletzungsgefahr und auch zeitlich.

Benckendorf will nicht ausschließen, dass sich seine Mannschaft einmal den Gewinn des Pokals zum Ziel setzt, aber: „Im Moment konzentrieren wir uns auf die Liga. Und das ist schwierig genug.“

In Braunschweig werden die Jahnerinnen nur mit einer Rumpftruppe antreten, um ihrer „Anwesenheitspflicht genüge zu tun“. Aus unterschiedlichen Gründen sind Ilka Buse, Jennifer Hüsing, Nadine Fritzler, Jobina Meyer, Michaela Steinhoff, Michelle Thurau, und Karoline Kilsbach nicht dabei. Auch die Trainer Dirk Feuerstake und Lutz Benckendorf fehlen. Gecoacht wird die Mannschaft deshalb von Laura Bührig.

Von Matthias Press

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