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Sport Regional Woltwiesche lässt den Gegnern keine Chance
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18:01 12.05.2018
Dominik Lambrecht und der SV Viktoria Woltwiesche sicherten sich in der Jugend ganz souverän den Kreispokal. Quelle: Ralf Büchler
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Kreis Peine

Nicht allzu viel Überraschendes gab es in der Endrunde des Wettbewerbs um den Tischtennis-Kreispokal. „Fast alle Favoriten haben sich auch durchgesetzt“, resümierte Kreispokalleiter Henning Nothnagel. Ausnahme war der MTV Ölsburg, unterlag der Bezirksliga-Meister doch im Halbfinale dem späteren Gewinner und eine Klasse tiefer spielenden VfL Woltorf.

Präsente gab es aber nicht nur für alle teilnehmenden Mannschaften, sondern auch für Christa Ehrentraut (MTV Duttenstedt). Als Anerkennung für ihre Tischtennis-Karriere erhielt sie vom Tischtennis-Kreis-Vorsitzenden Michael Scholz die Goldene Ehrennadel sowie einen Blumenstrauß. „Mehr als 50 Jahre hat Christa gespielt und muss nun aus gesundheitlichen Gründen aufhören – die Ehrung war ein besonderer Moment“, sagte Nothnagel.

Damen

„Anker Gadenstedt musste aus diversen privaten Gründen leider absagen“, erklärte Henning Nothnagel. Folglich wurde der Modus geändert, so dass jeder gegen jeden spielte. Und gleich die erste Partie zwischen den Bezirksoberligisten Fortuna Oberg und dem MTV Groß Lafferde sei äußerst packend verlaufen, sagte Nothnagel. Denn die Lafferderinnen gerieten nach verschlafenem Start mit 1:3 in Rückstand. Doch sie kämpften sich zurück – und am Ende wurde ihre Aufholjagd mit einem 4:3-Erfolg belohnt.

„Auch in ihrem zweiten Spiel haben es die Obergerinnen wieder spannend gemacht“, berichtete Nothnagel und verwies darauf, dass sie erneut in Führung gingen. Doch wiederum gelang es ihnen nicht, den Vorsprung ins Ziel zu bringen – am Ende jubelte der Landesligist aus Duttenstedt über den schwer erkämpften 4:3-Erfolg.

„Somit kam es zu einem echten Endspiel.“ Hier allerdings dominierten die Duttenstedterinnen eindeutig, gewannen gegen Groß Lafferde mit 4:0 und damit auch den Pokal. „Sie haben im Finale kurzen Prozess gemacht“, erklärte Nothnagel.

Herren Offene Klasse

Er wollte eigentlich das Double holen, doch Bezirksliga-Meister MTV Ölsburg musste sich überraschend im Halbfinale geschlagen geben – der VfL Woltorf setzte sich mit 4:2 durch. In der anderen Partie bezwang Bezirksklassen-Meister TTC Berkum II die SG VfB/Bildung Peine II. Im Endspiel jedoch hatte der TTC dann gegen den VfL das Nachsehen. „Die Woltorfer haben von Beginn an auf das Tempo gedrückt, weil sie rechtzeitig zu ihren Relegationsspielen nach Braunschweig wollten“, erläuterte Nothnagel.

Und die rasante Spielweise zahlte sich aus, gewann doch der VfL mit 4:2 – für den entscheidenden Punkt sorgte Christian Samborski. „Maßgeblichen Anteil am Gewinn des Kreispokals hatte aber auch Woltorfs Spitzenspieler Holger Vahldiek“, berichtete Henning Nothnagel. Denn er habe zwei Einzelpunkte geholt und zudem das Doppel gewonnen.

Und es sollte noch besser kommen für den VfL: Am gleichen Tag machte er durch die beiden Siege gegen den TSV Watenbüttel (9:7) und den TTC GG Braunschweig (9:5) auch den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt.

Herren Kreisebene

„Der Favorit hat gewonnen“, konstatierte Nothnagel. Denn den Pokal auf Kreisebene schnappte sich der Bültener SC III – und machte damit das Double perfekt. Zunächst besiegte der BSC den MTV Stederdorf IV deutlich, und auch das Finale dominierten die Bültener: Mit 4:1 gaben sie dem TB Lengede II das Nachsehen. „Nur Lars Oehlmann und das Doppel der Lengeder waren in der Lage, die Bültener zu fordern“, erklärte Nothnagel. Doch das reichte nicht, um den BSC ernsthaft zu gefährden. Platz drei sicherte sich Stederdorf in einem spannenden Schlagabtausch gegen den VfL Woltorf II.

Jugend

„Wie erwartet hat sich Viktoria Woltwiesche durchgesetzt“, erklärte Nothnagel. Sowohl das Halbfinale gegen den TSV Edemissen II (4:0) als auch das Endspiel gegen Anker Gadenstedt (4:1) gewannen die Woltwiescher ungefährdet. „Sie haben ihren Gegnern nicht den Hauch einer Chance gelassen“, sagte Nothnagel. Spannender hingegen seien die anderen Spiele gewesen. Im zweiten Halbfinale behauptete sich Gadenstedt nur knapp gegen Union Groß Ilsede mit 4:3. Und auch in der Partie um Rang drei ging es bis zum letzten Spiel – selbiges entschieden die Ilseder für sich, so dass sie Edemissen mit 4:3 bezwangen.

Fazit: „Es gab viele gute Spiele“, lobte Nothnagel. Positiv sei auch die Resonanz gewesen. „Insgesamt 181 Teams haben in den vier Wettbewerben teilgenommen“, freute sich der Kreispokal-Leiter. Dass erstmals in diesem Wettbewerb statt der zuvor neun nur noch sechs Einzel sowie ein Doppel absolviert wurden, sei die richtige Entscheidung gewesen. „Denn das neue Spielsystem ist gut angenommen worden. Nur eine Partie ist nach einem falschen System gespielt worden – und das war noch nicht einmal das alte System“, sagte Henning Nothnagel schmunzelnd.

Von Redaktion

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