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Wirthsmann wehrt zwei Satzbälle ab und rettet einen Punkt

Badminton-Oberliga Wirthsmann wehrt zwei Satzbälle ab und rettet einen Punkt

Die Ausbeute war optimal: Beflügelt vom Sieg im Badminton-Derby am Tag zuvor gegen die SG Vechelde/ Lengede knöpfte das Oberliga-Team des VfB/SC Peine auch der BG Lehrer/ Brandenburg die Punkte ab. Die SG Vechelde holte gegen Neukölln einen Punkt.

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Björn Wirthsmann behielt die Nerven und holte den entscheidenden Punkt zum Remis.

Quelle: im

V fB/SC Peine – BG Lehrer/Brandenburg 6:2.

Der Grundstein zum Sieg wurde in den Doppeln gelegt: Alle drei gewannen die Gastgeber. Dabei lieferten sich Christian Lerbs und Marcel Pabst mit ihren Gegnern einen Krimi. Sie brauchten die volle Distanz mit Verlängerung im Entscheidungssatz, bevor ihr Sieg feststand. „Da haben wir am Ende die Nerven behalten und die vielen Zuschauer haben uns regelrecht zum Sieg getrieben“, freut sich Lerbs.

Nach einer Verletzungsaufgabe der Gegner stand es schon 4:0 für den VfB/ SC, der nach einem ungefährdeten Dameneinzel-Sieg durch Katrin Schindler den Sieg frühzeitig feiern konnten. Lediglich die Einzel von Andreas Becker und Pabst gingen verloren. Letzterer musste sich im dritten Satz der Routine seines Gegners geschlagen geben.

Nach den beiden vorzeitigen Meisterschaften der Reserve (Verbandsklasse) und der dritten Mannschaft (Bezirksliga) des Vereins komplettierte der Erfolg des Teams um Trainer Heiner Brandes das für die Peiner optimale Wochenende. „Einfach nur fantastisch“, freute sich der sportliche Leiter des VfB/SC, Dirk Osten, über die Resultate der drei Mannschaften.

„Das sind die Ergebnisse langer und harter Arbeit der Aktiven. Jetzt haben wir ein großes Punktepolster für den Klassenerhalt. Und als Aufsteiger auf Platz zwei zu stehen, ist doch klasse“, freute sich Brandes.

VfB/SC Peine – BG Lehrer/Brandenburg 6:2 (13:5 Sätze, 334:259 Spielpunkte):

Lerbs/Pabst – Borsutzki/Jöns 11:21, 21:18, 24:22, Becker/Sperber – Bartlick/Hafez 21:7, 21:9, Schindler/Latussek – Wintrich/Lindner 21:15, 21:16, Andreas Becker – Jan Borsutzki 7:21, 10:21, Christian Lerbs – Kristoffer Bartlick 21:0, 21:0, Marcel Pabst – Jörn Jöns 21:18, 21:23, 9:21, Katrin Schindler – Tanja Lindner 21:11, 21:10, Sperber/Latussek – Hafez/Wintrich 21:11, 21:15.

SG Vechelde/Lengede – BG Neukölln 4:4.

Nach dem verlorenen Derby war die SG Vechelde/Lengede am nächsten Tag gegen die BG Neukölln fast schon zum Punkten verdammt. Da weder die Lengeder noch die Vechelder Halle zur Verfügung standen, musste das Team um Mannschaftsführer Stefan Komljenovic in die Vöhrumer BBS-Halle ausweichen und spielte parallel zum VfB/SC.

Neben den Peiner Anhängern hatten sich gut 70 SG-Fans eingefunden, um die durch zwei Ausfälle (die Leistungsträger Albert Fink und Anne Noack) geschwächte Formation von Coach Achim Witzel zu unterstützen.

Nach gewonnenem ersten Doppel verlor die SG das Damen- und das zweite Herrendoppel. Als im Anschluss auch das Dameneinzel an Neukölln ging, waren die Chancen auf ein Unentschieden nur noch gering.

Jetzt aber zeigten die SGer Kampfgeist: Thomas Brandsch fuhr im ersten Einzel seinen ersten Saisonsieg ein und auch Komljenovic/ Steinmann im Mixed zeigten im Entscheidungssatz eine konzentrierte Leistung und glichen zum Zwischenstand von 3:3 aus.

Im zweiten Einzel hatte Björn Wirthsmann nach gewonnenem ersten Satz beim Stand von 18:20 zwei Satzbälle gegen sich, konnte diese jedoch mit vier Punkten in Serie abwehren und den Satz und das Match gewinnen. Das Unentschieden war gesichert. Im dritten Einzel war nichts mehr zu holen.

„Wir wissen nicht, was wir von diesem Unentschieden halten sollen. Wir sind stark geschwächt in das Spiel gegangen, aber trotzdem war mehr drin. Bei der engen Tabellensituation wird die Entscheidung um den Klassenerhalt wohl erst am letzten Spieltag fallen“, meinte Kapitän Komljenovic.

SG Vechelde/Lengede – BG Neukölln 4:4 (8:10 Sätze, 320:336 Spielpunkte):

Wirthsmann/ Komljenovic – Glaschke/Frank 21:17, 21:12, Brandsch/Dziadzka – Hövel/Albrecht 18:21, 17:21, Reichstein/Steinmann – Schnee/Marquardt 17:21, 13:21, Thomas Brandsch – René Frank 13:21, 21:17, 21:13, Björn Wirthsmann – Ronald Glaschke 21:18, 22:20, Bastian Dziadzka – Dennis Albrecht 12:21, 11:21, Nina Reichstein – Melanie Marquardt 19:21, 13:21, Komljenovic/Steinmann – Hövel/ Schnee 21:12, 18:21, 21:17.

Stefan Röver

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