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„Wir müssen um jedes Spiel fighten“

2. Badminton-Bundesliga „Wir müssen um jedes Spiel fighten“

„Das ist bisher eine echte Grützen-Saison“, schimpft Heiner Brandes, Coach des Badminton-Zweitligisten VfB/SC Peine vor den Spielen gegen BV Mülheim und BW Wittorf. Grund seines Unmuts sind aber nicht die Leistungen seines Teams, sondern die schwierige Personallage – die Einsätze von Sven Kastens (krank) und Nadine Cordes (verletzt) stark gefährdet.

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Einsatz gefährdet: Nadine Cordes hat Probleme mit der Schulter und könnte dem VfB/SC Peine gegen Mülheim und Wittorf fehlen.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. „Das ist bisher eine echte Grützen-Saison“, schimpft Heiner Brandes, Coach des Badminton-Zweitligisten VfB/SC Peine. Grund seines Unmuts sind aber nicht die Leistungen seines Teams, sondern die schwierige Personallage nervt ihn – die Einsätze von Sven Kastens (krank) und Nadine Cordes (verletzt) sind gegen Mülheim und Wittorf stark gefährdet.

BV Mülheim II – VfB/SC Peine (Samstag, 13 Uhr). Die Hiobsbotschaften für den Tabellenvorletzten reißen nicht ab: Fehlte zunächst Laura Gredner wegen eines Bänderisses mehrere Wochen, droht nun die nächste Spielerin länger auszufallen. „Nadine Cordes hat enorme Probleme mit der Schulter – sie bekommt den Arm kaum noch hoch“, bedauert VfB/SC-Coach Heiner Brandes. Entsprechend sei ihr Einsatz auch sehr ungewiss.

Doch das ist nicht die einzige schlechte Nachricht, denn die Nummer 1 der Peiner, Sven Kastens, kämpft mit einem grippalen Infekt. „Ob Nadine und Sven spielen können, entscheidet sich erst kurzfristig“, sagt Brandes, der sich eigentlich in Mülheim etwas ausgerechnet hatte. Angesichts der personellen Voraussetzungen seien nun aber die Chancen auf zumindest einen Punkt gesunken. „Selbst wenn Sven und Nadine spielen sollten, sind sie beide nicht fit.“

Brandes hofft jedoch inständig, dass Kastens gerade gegen diesen Kontrahenten auflaufen kann. „Denn Mülheim hat eines der stärksten Damen-Doppel in dieser Liga, deshalb geht dort nur etwas über den Herrenbereich – vieles hängt also davon ob, ob Sven dabei ist“, erklärt Brandes.

Muss sein Spitzenspieler jedoch passen, „dann geht es in dieser Partie überwiegend darum, Erfahrung zu sammeln“.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer indes gibt es für die Peiner, hat sich doch ein Mülheimer Akteur in der Erstvertretung, die in der Bundesliga aufschlägt, fesgespielt. „Das ist schon einmal gut für uns. Vielleicht muss ja noch ein anderer oben aushelfen“, sagt Brandes. Doch unabhängig davon müsse um jedes einzelne Spiel gefightet werden, verlangt der Coach. „Denn die können am Ende entscheidend sein.“

VfB/SC Peine – BW Wittorf (Sonntag, 14 Uhr, BBS-Halle). Sechs Spiele, sechs Siege – die Gäste reisen als klarer Favorit an. „Selbst in bester Besetzung hätten wir gegen Wittorf keine Chance“, betont Heiner Brandes. Genutzt werden soll diese Partie, „um weiter zu lernen. Denn unsere ganzen Hoffnungen setzen wir auf die Rückserie, in der dann hoffentlich alle gesund und fit sind“, sagt der VfB/SC-Coach. Ziel bis dahin ist es, „dieses Seuchenjahr so gut wie möglich zu beenden“.

Eines steht für ihn jedoch bereits jetzt schon fest. „Unser Kader ist zu klein, sodass wir Ausfälle nicht kompensieren können. Sind wir komplett, können wir auch mit vielen Teams mithalten. Aber sobald nur einer fehlt, bekommen wir schon Probleme“, erläutert Brandes.

Personell nachlegen in der Winterpause können die Peiner auch nicht, „weil das die Statuten verbieten“. Dennoch ist er zuversichtlich. „Dass wir die Klasse halten können, haben wir in den ersten Spielen schon bewiesen.“

Von Peter Konrad

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