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Sport Regional „Wir haben fast das Optimum herausgeholt“
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16:01 28.03.2018
Nadine Cordes (links) und Laura Gredner hatten in der zurückliegenden Saison Verletzungsprobleme. Quelle: Ralf Büchler
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Peine

Zwar muss die Badminton-Mannschaft des VfB/SC Peine jetzt warten, ob es mit dem Klassenerhalt in der 2. Bundesliga klappt. Aber Trainer Heiner Brandes ist mit der Leistung in der abgelaufenen Saison dennoch zufrieden. „Wir haben fast das Optimum herausgeholt“, stellt er fest.

Der Aufsteiger hat zwar von den 18 Saisonspielen 15 verloren, aber darunter war auch die am Grünen Tisch verlorene Partie beim 1. BV Mühlheim (siehe Extra-Artikel). Statt 4:3 für den VfB/SC wurde die Partie mit 0:7 gegen die Peiner gewertet.

Alle Anstrengungen Brandes’, die Entscheidung rückgängig zu machen und Fair-Play einzufordern, zerschlugen sich. Derselbe Fauxpas passierte übrigens Blau-Weiß Solingen, die am gleichen Wochenende wie die Peiner gegen Mülheim mit 4:3 gewannen – und auch die Punkte aberkannt bekamen. Nun am Saisonende steht fest: Diese Verbandsentscheidung bestimmte den Abstieg. Hätten Solingen und der VfB/SC Peine die Punkte behalten, läge jetzt die SG EBT Berlin auf dem letzten Tabellenrang.

VfB/SC muss warten

Für den Tabellenneunten VfB/SC Peine heißt es jetzt: Abwarten. Am 14. und 15. April ist die Relegation zur 1. Bundesliga. Der Erstliga-Neunte TSV Freystadt und die Spitzenreiter der zweiten Ligen Nord und Süd spielen um einen Platz in der ersten Liga – eigentlich. Aber der Süd-Spitzenreiter Bischmisheim II darf nicht aufsteigen, da die erste Mannschaft bereits in der obersten Liga spielt. „Dafür rückt der Tabellenzweite nach“, sagt Staffelleiter Bernd Mohaupt. Das ist der TV Marktheidenfeld.

Für den VfB/SC Peine wäre es wichtig, dass der Nord-Spitzenreiter Blau-Weiß Wittorf die Relegation gewinnt. Dann wäre der Klassenerhalt gesichert. Und Brandes ist optimistisch: „Die Chancen stehen recht gut, dass sich Wittorf durchsetzt.“

Spekulationen gibt es auch noch darüber, ob der Regionalliga-Nord-Meister BC Berlin eventuell auf den Aufstieg verzichtet. Eine offizielle Nachricht darüber ist bei Mohaupt jedoch bisher nicht eingegangen.

Mündliche Zusage

Unabhängig von der künftigen Liga-Zugehörigkeit sind die Planungen für die nächste Saison bei den Peinern schon fast abgeschlossen. „Die Mannschaft bleibt zusammen“, sagt Brandes. Auch der Hamburger Sven Eric Kastens hat zugesagt, kann aber eventuell nur sporadisch eingesetzt werden. „Er fängt einen neuen Job an und muss erst sehen, wie es da läuft.“

Bereits mündlich zugesagt hat zudem eine Spielerin, „die uns verstärken wird“, wie Brandes sagt. Grund für die Verpflichtung ist die Personalsituation in der zurückliegenden Saison. „Wir hatten vorher gedacht, wir kommen mit unserer Besetzung klar. Aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass eine Dame praktisch die ganze Hinrunde ausfällt. Das hat uns vier bis fünf Punkte gekostet.“ Laura Gredner hatte sich einen Bänderriss zugezogen, und als sie wieder beschwerdefrei war, verletzte sich ihre Doppelpartnerin Nadine Cordes an der Schulter. „Kompliment an Nadine, dass sie sich da durchgebissen hat“, lobt Brandes. „Seit Ende des Jahres hat sie mit Schulterschmerzen gespielt und vor Spielen sogar Tabletten genommen.“

Weniger Unwägbarkeiten

Ein anderer Punkt, über den sich Brandes in der zurückliegenden Saison geärgert hat, wird künftig abgestellt: Vereine, deren zweite Mannschaft in der 2. Liga und deren erste Mannschaft in der 1. Liga spielen, waren kaum auszurechnen, weil Spieler aus dem Erstliga-Kader die Zweite verstärkten. „Nächste Saison haben Erst- und Zweitligaspiele am gleichen Spieltag stattzufinden“, zitiert Brandes einen Beschluss der jüngsten Bundesliga-Tagung in Bonn. Kommende Saison gibt es also weniger Unwägbarkeiten für den VfB/SC Peine – wenn er den Klassenerhalt schafft.

Von Matthias Press

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