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Sport Regional „Wir haben Qualität dazu bekommen“
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18:00 02.09.2016
Neu im Trikot der SG Zweidorf/Bortfeld (von links): Nadine Fritzler, Sabrina Spiller, Sabrina Glawion, Anne Jette Winter, Jobina Meyer und Nadine Scholz. Quelle: Hartmut Butt

HSG Hannover-Badenstedt II - SG Zweidorf/Bortfeld (Sonnabend, 20 Uhr). Die SG wird mit einem stark veränderten Aufgebot den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen, denn Trainer Andreas Bremer muss neun neue Akteurinnen in sein Team integrieren. Die SG hat aber nicht nur an Quantität gewonnen, „sondern wir haben auch Qualität dazu bekommen“, betont der Coach.

Das war auch nötig, denn die SG hat mit Cathrin Kelkert ihre überragende Akteurin verloren, ist die Kreisläuferin doch zum MTV Rohrsen gewechselt. Sie wollte die langen Fahrten aus Hameln nach Wendeburg nicht mehr in Kauf nehmen.

Dennoch ist der Trainer zuversichtlich. „Denn durch die Zugänge sind wir schwerer ausrechenbar“, sagt Bremer, der auch mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden ist. Sein Team habe gut mitgezogen, „und auch in Testspielen haben wir durchaus überzeugt“. Vor allem im Rückraum ist die SG deutlich durchschlagskräftiger geworden. Denn mit Michaela Steinhoff und Angelika Wasowicz (kamen vom MTV Vorsfelde) und Nadine Fritzler (TGJ Salzgitter) sind drei gefährliche Werferinnen hinzugekommen, so dass Bremer nun mehrere Optionen auf den Rückraum-Positionen hat.

Zudem ist mit Nele Kruck eine alte Bekannte in den Kreis zurückgekommen. Sie spielte jahrelang in der Jugend des MTV Peine, zuletzt war sie in Salzgitter.

Um die Nachfolge von Cathrin Kelkert kämpfen Aileen Gersdorff, die bereits in der Vorsaison häufig auf dieser Position spielte, Sabrina Glawion (HSG Nord Edemissen) sowie Nadine Scholz aus der Zweiten. Auf den Außenpositionen hat die SG mit Sabrina Spiller (Edemissen) und Jobina Meyer (Salzgitter) ebenfalls an Substanz gewonnen.

„Dass es Andreas gelungen ist, so viele Neue zu holen, ist erstaunlich“, erklärt SG-Abteilungsleiter Sigurt Grobe. „Das muss man im Handball erst einmal hinbekommen - und das ohne Geld. Andreas hat super Arbeit geleistet“, lobt Grobe seinen Coach.

Trotz der vielen Zugänge gibt sich Grobe jedoch vorsichtig. „Für uns zählt einzig und allein der Klassenerhalt“, betont er. „Schließlich sind wir Neuling und hatten den Aufstieg eigentlich nicht geplant.“ Zugleich erinnert er an die Oberliga-Saison 2014/15. „Die endete für uns in einem Desaster“, mahnt er. Schon allein deshalb sei bei der Zielsetzung Zurückhaltung geboten. „Allerdings“, fügt er hinzu, „ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch in einem Jahr noch Oberliga spielen.“ Denn der große Vorteil im Vergleich zur vergangenen Serie sei, „dass wir jetzt viele Spielerinnen haben, die Tore werfen können“, erklärt Grobe.

Zu hohe Erwartungen dürfe man allerdings nicht haben. „Schließlich hat ein Umbruch stattgefunden, so dass das Team sich erst noch finden muss - und das dauert seine Zeit“, mahnt Sigurt Grobe. Entsprechend sei auch alles, „was über dem Klassenerhalt liegt, ein riesengroßer Erfolg“.

Der Kader:

Zugänge: Sabrina Glawion, Sabrina Spiller (beide HSG Nord Edemissen), Michaela Steinhoff, Angelika Wasowicz (beide MTV Vorsfelde), Nadine Fritzler, Jobina Meyer, Nele Kruck (alle TGJ Salzgitter), Anne Jette Winter (SV Beckdorf), Nadine Scholz (eig. Zweite).

Abgänge: Stefanie Gehrmann, Denise Schwesinger (beide Pause), Cathrin Kelkert (MTV Rohrsen), Maren Amthor (HSG Nord Edemissen), Sandra Dietrich, Svenja Berkhoff, Klara Meyerbröker (alle unbekannt).

Alter Stamm: Julia Fiebig, Franziska Rother, Kira Zimball, Ann-Christin Strutz, Aileen Gersdorf, Marie-Christin Filipczak, Elisa Kelkert, Carina Lüddecke.

Trainer: Andreas Bremer

Ziel: Klassenerhalt

Meistertipp: keine Angabe.

bt/pet

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