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Sport Regional Wenn die Ampel den Schützen Druck macht
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20:10 08.07.2009
Pfeilspitze an Pfeilspitze: Bei der Auswertung ihrer Schüsse mussten die Athleten und Kampfrichter beim 7. Löwenturnier in Clauen ganz genau hinsehen. In der Hauptkonkurrenz wurden die Pfeile aus 70 Metern Entfernung abgeschossen. Quelle: bt
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„In 240 Sekunden müssen die Schützen, ihre sechs Pfeile abschießen“, sagt Hartmut Kaune. Er ist der Vereinsboss des BSC Clauen, der 70 Sportler aus Norddeutschland zur siebten Auflage des Löwenturniers begrüßte. 30 Sekunden bevor die Zeit abgelaufen ist, schaltet die Ampel auf orange. Achtung, die Zeit läuft davon! Erfahrene Bogenschützen beunruhigt diese Situation nicht. „Häufig sind sie in der Lage, auch aus so einer Situation heraus eine Zehn oder Neun zu schießen“, betont Kaune.

Kampfrichter lobt faire Schützen

Nachdem die ersten Zwei von vier Aktiven, die gemeinsam auf eine Scheibe schießen, ihre sechs Pfeile abgeschossen haben, folgen die nächsten Zwei. Und erneut gibt die Hupe das Startsignal. Wenn alle vier Schützen ihre Pfeile durch die Luft haben schwirren lassen, geht es gemeinsam zur Trefferaufnahme. „Erholsam ist Bogenschießen bei diesen hohen Temperaturen nicht“, merkt Claudia Brömer vom MTV Duttenstedt an. Da beim nationalen Sternturnier in Clauen in den Hauptkonkurrenzen auf eine Entfernung von 70 Metern geschossen wird, müssen die Aktiven zwölfmal diese Strecke abschreiten, um ihre Ergebnisse zu notieren und die Pfeile aus der Scheibe zu ziehen.

Brömer hat ebenso wie Kerstin und Joachim Koch bereits am Vortag das gleiche Programm bei den Norddeutschen Meisterschaften in Wendisch-Evern absolviert. Für die beiden Damen ist der Wettkampf in Clauen Pflicht, da sie zum Landeskader gehören.

„Bei der Trefferaufnahme gibt es bei Einladungsturnieren wenig strittige Situationen“, spricht Reinhard Tschierske von fairen Sportlern. Tschierske ist Kampfrichter und verfügt über reichlich Erfahrung. Er ist häufiger als mancher Schütze schon bei nationalen Meisterschaften am Start gewesen. „Bei Titelkämpfen werde ich häufiger zu den Scheiben gerufen“, sagt Tschierske. Das ist immer dann der Fall, wenn sich die Schützen nicht einigen können, ob sich die Pfeilspitze beispielsweise in die Zehn oder Neun gebohrt hat.

Das beste Ergebnis der gut organsierten Veranstaltung erzielte der Compoundbogenschütze Christian Hasenfus vom SV Union Seesen, der 670 Ringe mit seinen 72 Pfeilen erreichte. Mit dem olympischen Recurvebogen kam Jens Brömer in der Schützenklasse mit 480 Ringen auf Rang sieben. Ehefrau Claudia war noch erfolgreicher, schaffte 523 Ringe und wurde Fünfte. Die Edemissenerin Kerstin Koch musste sich mit neun Ringen Rückstand und 582 Ringen nur Andrea Kreipe aus Watenbüttel geschlagen geben.

Zielsichere Routiniers

Sehr erfolgreich waren die ältesten Peiner Schützen. Reinhard Gornetzki aus Duttenstedt gewann mit 422 Ringen bei den Senioren mit dem Recurvebogen, Hermann Pendzialek mit 571 Ringen mit dem Compoundbogen.

Einen schweren Stand hatten die Jugendlichen. Torben Henseler belegte mit 456 Ringen Platz fünf, Marius Bertram mit 433 Ringen Platz sechs. Beide spannen für KKS Edemissen den Bogen. Das machen auch Joachim Koch (465 Ringe) und Peter Henseler (428 Ringe), die in der Altersklasse Rang 11 und 13 belegten. Der Duttenstedter Stefan Lenz wurde mit 486 Ringen Neunter.

Hartmut Butt

Vallstedts Trainer Assem Leila begann die Vorbereitung auf die Saison in der Fußball-Bezirksoberliga mit einem lockeren Trainingsspielchen. 18 Spieler mischten mit. Der Kader ist auf 21 Akteure angewachsen, Aufsteiger Vallstedt holte sich gleich sieben Neuzugänge.

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