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Wendezelle blamiert sich

Fußball-Bezirksliga Wendezelle blamiert sich

Gegen das abgeschlagene Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga 2 kam der TSV Wendezelle nur zu einem mageren Remis. „Wir sind selbst Schuld“, schimpfte Trainer Thomas Mainka, weil sein Team beim 2:2 gegen Ahlum zahlreiche Chancen versiebt hatte.

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Laufduell: Wendezelles Stürmer Marco Di Nunno (rechts) hat den Ball fest im Blick. Gegen Schlusslicht Ahlum kam der TSV nicht über ein 2:2 hinaus.

Quelle: Ralf Büchler

Aufgrund der schlechten Platzverhältnisse wurden die Partien des TSV Edemissen und des SV Bosporus abgesagt. Angriff abgewehrt: Viktoria Woltwiesche hielt in der Staffel 3 den direkten Tabellennachbarn Bad Harzburg mit einem klaren Heimsieg auf Distanz.

TSV Wendezelle – SF Ahlum 2:2 (0:0). Es lief bereits die 90. Spielminute, als Wendezelles Libero Marco Sallemi fünf Meter vor dem gegnerischen Tor den Ball bekam und diesen zum Leidwesen seines Trainers nicht ins Tor der Ahlumer beförderte. „Das war unsere letzte Chance zum Sieg, leider haben wir sie nicht genutzt“, haderte Mainka, dessen feldüberlegenes Team im vorherigen Spielverlauf viel zu viele Chancen ausgelassen hatte. Henrik Kükemück und Hans Puscher sorgten nach Wiederanpfiff für eine zwischenzeitlich beruhigende 2:0-Führung, doch Wendezelle vergaß, den Sack zuzumachen.

Mainka: „Auf meinem Zettel habe ich ein Chancenverhältnis von 10:1 notiert!“ Die Gäste bestraften Wendezelle dafür konsequent. Zunächst Cizek und wenig später Winter, der nach einem umstrittenen Strafstoß traf, sorgten nach dem 0:2-Rückstand noch für den Ausgleich binnen sechs Minuten. „Im zweiten Durchgang war es ein Spiel auf ein Tor, leider waren wir vor dem Tor nicht konsequent genug. Ahlum hatte eigentlich keine Chance, aber die haben sie genutzt“, konstatierte Mainka.

Wendezelle: Ehlers – Sallemi, Heike, Littmann – Arican, Ahlers, Sachse, Lemke (90. Schwan), Puscher – Kükemück (78. Rickmann), Di Nunno.

Tore: 1:0 Kükemück (60.), 2:0 Puscher (63.), 2:1 Cizek (75.), 2:2 Winter (81.).

Viktoria Woltwiesche – TSG Bad Harzburg 3:0 (3:0). „Wir sind diesmal früh ins Spiel gekommen, das hat uns Auftrieb gegeben“, sagte Viktorias Co-Trainer Daniel Schierding. Innerhalb von vier Minuten schossen Sebastian Staats (4.) und Holger Kraune (7.) einen beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Das gab Selbstvertrauen. Die Platzherren bestimmten auch in der Folge das Spiel und bauten die Führung nach einer guten halben Stunde durch Dennis Nagel aus.

Nach der Pause lösten die nur mit 13 Spielern angereisten Gäste das Mittelfeld fast auf, stürmten mit vier Spitzen. Im Gegensatz zu vielen vorangegangenen Spielen bauten die Gastgeber im Gefühl des sicheren Sieges diesmal nicht ab. „Wir haben seit langem mal wieder in der zweiten Hälfte diszipliniert weitergespielt, und die Ordnung hat gestimmt“, lobte Schierding.

Woltwiesche: Horaiske – D. Tracz (75. A. Drescher), E. Slodczyk (46. Puchalowitz), Schierding – Staats, Bruns, Roecken, Baese (82. N. Steinert), H. Kraune – Nagel, Rotter.

Tore: 1:0 Staats (4.), 2:0 H. Kraune (7.), 3:0 Nagel (35.).

Ulrich Attermeyer und Lars Lorenz

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