Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional Wendezelle II peilt die Kreisliga an
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Wendezelle II peilt die Kreisliga an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:00 17.11.2016
In der Abwehr sind die Wendezeller diszipliniert. Erst 16 Gegentore gab es. Quelle: Isabell Massel

Nur ein paar hundert Meter weiter kommt es ebenfalls zu einem wichtigen Match: der Vorletzte aus Wendeburg erwartet Schlusslicht SV Bettmar. Dabei gibt Andreas Stöter bei den Gastgebern sein Trainer-Debüt.

TSV Wendezelle II - SG Adenstedt (Sonntag, 12 Uhr). Die Wendezeller haben sich mittlerweile zu einem ernsthaften Aspiranten für einen der ersten drei Plätze entwickelt, die nach heutigem Stand zum Aufstieg berechtigen. Entsprechend fällt auch die Zwischenbilanz des Trainers aus. „Ich bin absolut zufrieden“, betont Heino Meißner.

Dass es so gut läuft, war jedoch nicht unbedingt zu erwarten, musste Meißner doch etliche junge Spieler, die im Sommer aus der A-Jugend kamen, integrieren - und dieser Prozess ist noch keineswegs abgeschlossen. Denn das zusammen mit Thomas Mainka (Trainer der Ersten) erarbeitete Konzept sieht vor, „auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Deshalb baue ich auch schon jetzt immer wieder Spieler ein, die noch A-Jugendliche sind“, erklärt der 53-Jährige.

Diese Maßnahme dient auch dazu, einige dieser Spieler an die Bezirksliga-Elf des TSV heranzuführen. „Priorität hat ganz klar die Erste“, sagt Meißner. Somit kann es auch immer wieder passieren, „dass wir Spieler nach oben abgeben. Zudem werden die Rekonvaleszenten bei uns eingesetzt, damit sie Spielpraxis erhalten“, erläutert er.

Allerdings verfolgt Meißner auch eigene Ziele. Die aktuelle Serie will er dazu nutzen, „um abzuchecken, wer in der nächsten Saison ein bisschen professioneller arbeiten möchte“. Und mit denen, die das tun wollen, möchte er in der kommenden Spielzeit oben angreifen. „Wir wollen hoch in die Kreisliga und damit die Lücke zur Bezirksliga schließen“, erläutert er. Das fußballerische Potenzial dafür sei vorhanden. „Entscheidend ist aber, dass alle richtig mitziehen.“

Dass es bereits in der jetzigen Serie mit dem Aufstieg klappen könnte, will Meißner nicht ausschließen. „Denn die Jungs spielen diszipliniert und stehen hinten sehr gut.“ Aber es gibt ein Manko, „das ziemlich groß ist“, betont er. „Wir nutzen nur 30 bis 40 Prozent unserer erstklassigen Chancen - leider.“

Das sei auch der Grund gewesen, warum das Hinspiel in Adenstedt mit 1:4 verloren ging. „Wir hatten zehn hervorragende Möglichkeiten, aber Adenstedt war effizienter.“ Dennoch gibt es für Meißner am Sonntag nur ein Ziel: „Drei Punkte. Denn wir wollen so lange wie möglich oben dabei bleiben - und wenn die Saison zu Ende ist, ziehen wir einen Strich und schauen, was dabei herausgekommen ist.“

TSV Zweidorf-Wendeburg - SV Bettmar (Sonntag, 14 Uhr). Weit mehr als 30 Jahre schnürte er die Fußball-Stiefel für die Wendeburger. Andreas Stöter war auf dem Platz ein torgefährlicher Spielgestalter. Anfang der Woche hat er nun das Traineramt bei seinem abstiegsgefährdeten Heimatklub übernommen - eine Herzensangelegenheit. „Mich reizt die Aufgabe, meinen alten Verein da unten rauszuführen. Einfach wird das aber nicht“, sagt der 48-Jährige.

Bei der jüngsten 2:6-Niederlage des TSV gegen den BSC Bülten verfolgte Stöter das Spielgeschehen bereits von der Bank. Seine wichtigsten Erkenntnisse: „In der Mannschaft steckt viel mehr drin, als es der Tabellenplatz aussagt. Aber wir haben viele Gegentore bekommen - deshalb müssen wir zunächst an der Defensive arbeiten“, sagt er.

Sein Debüt hat es gleich in sich: Kellerduell, verlieren verboten! Der TSV liegt nur drei Zähler vor dem SV Bettmar, der nach dem Rückzug des SV Bosporus Peine II den einzigen Abstiegsplatz belegt. Doch bei Andreas Stöter übertrumpft die Vorfreude den Druck. „Ich bin heiß auf mein Debüt - und die Jungs freuen sich auch. Wir haben ein Heimspiel und wollen auf jeden Fall gewinnen. Wir werden Bettmar unser Spiel aufdrücken“, kündigt der Coach an.

pet/cm

Sport Regional Fußball: Patrik Frühling ist "Spieler der Woche" - „Mit 30 muss ich mal ruhiger werden“

Der Frühling dreht im Herbst auf: Gleich drei Tore steuerte Bültens Angreifer Patrik Frühling zum 6:2-Sieg seines BSC in der 1. Kreisklasse gegen den TSV Wendeburg-Zweidorf bei. Das hinterließ Eindruck. Mit 58 Prozent der abgegebenen Stimmen gewann der 30-Jährige die Wahl zum „Spieler der Woche“ auf unserem Fußball-Internet-Portal paz-sportbuzzer.de.

17.11.2016

Ihren höchsten Saisonsieg feierten die Tischtennis-Spieler des Bezirksoberligisten TTC Berkum im Derby gegen Aufsteiger Arminia Vechelde II. 9:2 gewann der TTC oder wie es Berkums Kapitän Sascha Henke launig ausdrückte: „9 zu Henke“. Denn der TTC-Spitzenspieler erwischte einen gebrauchten Tag und verlor überraschend beide Einzel. Stark spielte dafür Jan Fichtner.

17.11.2016

Verlieren verboten! Im Abstiegskampf der 1. Fußball-Kreisklasse erwartet der Vorletzte SV Bettmar am Donnerstag den Viertletzten Adler Handorf. „Das ist ein Spiel, in dem wir punkten müssen, sonst sieht es übel aus“, betont SV-Fußball-Obmann Tobias Dube.

17.11.2016