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Weitschuss ins Glück: Abdul-Baki Hot lässt SVL jubeln

PAZ-Cup Weitschuss ins Glück: Abdul-Baki Hot lässt SVL jubeln

Als die Sirene zum letzten Mal ertönte, gab es beim SV Lengede kein Halten mehr: Sämtliche Spieler tanzten ausgelassen herum und schrien ihre Freude heraus: Kein Wunder, hatten sie doch soeben im Finale des PAZ-Cups den TSV Hohenhameln mit 1:0 besiegt. Lohn dafür waren der Titel des Hallenfußball-Kreismeisters und 2000 Euro.

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Freude beim SV Lengede: Eduard Niedens (links) und Felix Hahnsch küssen den PAZ-Pokal. Dass sie das können, haben sie Abdul-Baki Hot (Mitte) zu verdanken – er erzielte im Finale den einzigen Treffer.

Quelle: Isabell Massel

SV Lengede – TSV Hohenhameln 1:0. „Es war ein verdienter Erfolg für uns“, resümierte Lengedes Coach Thomas Mühl. Denn sein Team habe mehr für das Spiel getan. Zudem erarbeitete es sich auch die besseren Möglichkeiten.

Der Siegtreffer jedoch resultierte aus einem Weitschuss: Kurz hinter der Mittellinie drosch Abdul-Baki Hot den Ball in Richtung Hohenhamelner Tor – und zum Entsetzen des TSV senkte sich selbiger, weil abgefälscht, hinter Keeper Philip Schaare ins Netz.

Zu absolvieren zu diesem Zeitpunkt waren nur noch knapp eineinhalb Minuten. Entsprechend verstärkten die Hohenhamelner ihre Offensivbemühungen – und Tobias Buchner wäre 50 Sekunden vor dem Ende auch fast noch der Ausgleich gelungen. Doch aus sieben Metern schoss er den Ball knapp über das Gehäuse.

Es war erst die zweite Chance für den TSV überhaupt im Finale. Mehr ließen die Lengeder nicht zu, was vor allem ein Verdienst von Dennis Mansfeld war. Denn der Routinier organisierte die Defensive des SVL hervorragend, gewann überdies fast sämtliche Zweikämpfe und war damit der Garant für den Lengeder Erfolg.

„Es war ein schönes Finale, das mir viel Spaß gemacht hat“, erklärte Mansfeld, der insbesondere von dem eigenen Nachwuchs sehr angetan war. „Ein Riesen-Kompliment an unsere vier A-Jugendlichen – die haben das richtig klasse gemacht“, lobte Mansfeld.

Weniger zufrieden war hingen TSV-Spielertrainer Michael Jarzombek. Sein Team habe im Endspiel zu wenig gemacht, monierte der 25-Jährige. „Wir waren zu phlegmatisch und haben oft zu kompliziert gespielt. Deshalb haben wir auch verdient verloren“, bilanzierte Jarzombek.

pet

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