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Sport Regional Wegen der WM: Peines Trainer zeigen Verständnis für Spielpause
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19:52 03.01.2019
Groß Lafferdes Coach Dennis Bühn (Mitte) kommt die lange Pause gelegen, da einige Spieler verletzt sind. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

„Damit habe ich kein Problem. Bis Anfang Januar können wir sowieso nicht trainieren, weil in der Edemisser Sporthalle Fußball-Turniere stattfinden“, erklärt HSG-Nord-Trainer Martin Staats, der es als richtig erachtet, dass die Amateur-Handballer wegen der am 10. Januar beginnenden Weltmeisterschaft zurückstecken müssen, da sie potenzielle Zuschauer sind. „Wenn die Spiele laufen, sollen die Hallen voll sein.“ Für seine Mannschaft erwartet Staats allerdings eine eingeschränkte Rückrundenvorbereitung. „Denn wenn Deutschland im Fernsehen kommt, wollen meine Spieler das Spiel sehen, so dass wir dann nicht trainieren werden.“

Als „nicht so prickelnd“ hingegen sieht Lutz Benckendorf, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des MTV Peine, die lange Pause. „Aber es geht nicht um uns beziehungsweise die Interessen der unteren Handball-Ligen, sondern ums große Ganze. Es ist niemandem gedient, wenn bei der WM die Ränge halb voll sind. Der DHB muss also alle Register ziehen, um in der Öffentlichkeit präsent zu sein. Handball ist derzeit nach Fußball die Sportart Nummer zwei in Deutschland. Doch es drängen moderne Sportarten nach vorn. Wir Handballer müssen aufpassen, nicht überflügelt zu werden.“

Seine Spielerinnen hat Benckendorf vor zwei Wochen mit der „Hausaufgabe“, sich selbstständig fit zu halten, in die Weihnachtspause geschickt. In diesen Tagen beginnt Jahn mit der Vorbereitung – dreimal die Woche wird trainiert. „Außerdem wollen wir zwei Testspiele absolvieren“, sagt Benckendorf. Ein echter Härtetest steht für Groß Lafferdes Verbandsliga-Handballer während der Vorbereitung an. Denn sie nehmen am 5. und 6. Januar in Hildesheim am Turnier um den HAZ-Cup teil (PAZ berichtete). Gegner dabei sind Verbandsligisten und Oberligisten aus dem Hildesheimer Raum.

„Dabei wird eine Super-Stimmung herrschen“, freut sich MTV-Trainer Dennis Bühn, der darauf verweist, dass die Volksbank-Arena beim Turnier im vergangenen Jahr an beiden Tagen mit jeweils rund 1500 Zuschauern gefüllt war.

Unmittelbar nach Neujahr hat seine Mannschaft das Training wieder aufgenommen, wobei die lange Spielpause ihm sehr gelegen kommt. „Denn bei uns sind mehrere Spieler verletzt. Sie konnten sich auskurieren“, betont der MTV-Trainer, der Verständnis für die Verfügung des DHB hat. „Die WM muss eine starke Plattform in der Öffentlichkeit erhalten.“

Für Bühn hat der Verband aus dem Fehler der Vergangenheit, als 2007 bei der WM im eigenen Land keine Spielpause angeordnet wurde, gelernt. Groß Lafferdes erste Herren habe seinerzeit aus der Not einer Tugend gemacht: „Als Deutschland im Finale stand, sollten wir zeitgleich in Schladen antreten. Doch wir haben uns vorher mit Schladen und den Schiris geeinigt, das Finale in Schladen zusammen im Fernsehen zu gucken. Unser Punktspiel fand dann zwei Stunden später statt.“

Auch nach Ansicht von Gundolf Deterding, Trainer der Edemisser Landesliga-Handballerinnen, macht der DHB alles richtig. „Die Nationalmannschaft muss im Blickpunkt stehen. Und die Spieler aller Amateur-Handball-Teams sollen die Möglichkeit bekommen, als Zuschauer in der Halle dabei zu sein.“ Gleichwohl erachtet Deterding die Pause als zu lang. „Anfang Januar starten wir in die zweite Vorbereitung – und unser erstes Punktspiel wird quasi ein Neustart sein.“

In einem Punkt kommt der Deutsche Handball-Bund dem Amateurbereich entgegen. Sollte die deutsche Mannschaft in das Finale (Sonntag, 27. Januar) einziehen, dürfen für diesen Tag angesetzte Amateurspiele verlegt werden – und zwar kostenfrei (Quelle HNA).

Von Jürgen Hansen

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