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Vorgezogene Bescherung beim VfB/SC

Badminton Vorgezogene Bescherung beim VfB/SC

Die Überraschung ist gelungen: Aufsteiger VfB/Ski-Club Peine bezwingt in der Badminton-Oberliga den Tabellenzweiten BG Neukölln mit 5:3. Die Peiner kletterten in der Tabelle auf den starken dritten Rang. „Das war ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt“, betonte Coach Heiner Brandes.

VfB/SC Peine – BG Neukölln 5:3 (10:6 Sätze).

Erneut riefen Peines Herren in den Doppeln eine Klasse-Leistung ab und sicherten ihrem Team somit die 2:1-Führung nach dem verlorenen Damendoppel. Katrin Schindler baute im Einzel die Führung aus. Nach ihrer leichten Verletzung zu Beginn der Saison kommt Schindler besonders im Einzel immer besser in Form.

Den vierten Punkt holte Mannschaftsführer Andreas Becker im Spitzeneinzel. Beckers Spiel wirkt deutlich überlegter und abgeklärter als noch zu Beginn der Spielzeit. So setzte er sich in seinem Einzel souverän mit 21:8 und 21:14 gegen René Frank durch. Das Hinspiel verlor er noch knapp im Entscheidungssatz in der Verlängerung. „Die jungen Spieler haben eine tolle Entwicklung gemacht. Sie können mit dem Druck schon viel besser umgehen“, lobte Brandes sein Team.

Für die vorgezogene Bescherung sorgte einmal mehr das Peiner Mixed. Timo Sperber und Yvonne Latussek erschmetterten den wichtigen 5:3-Sieg. Timo Sperber ist ein weiterer Garant für den Peiner Aufschwung. Er hat neben Becker gegen Neukölln alle seine Spiele gewonnen und geht mit einer starken Erfolgsquote im Doppel und Mixed in die kurze Winterpause. Sperber war in allen acht Partien dabei und hat je acht Spiele im zweiten Doppel und Mixed bestritten. Je sechs davon hat er mit seinen Partnern gewonnen. Das ergibt eine Sieg-Quote von 75 Prozent. „Das ist schon sehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass auch Timo erst 20 Jahre alt ist“, unterstreicht Brandes.

Mit dem Tabellenplatz seines Teams ist der Trainer mehr als zufrieden. „Wir haben uns die Weihnachtsgans redlich verdient. Wir gehen mit mehr Punkten ins neue Jahr als einige andere Teams, das war vor der Saison nicht unbedingt so zu erwarten“, sagt Brandes.

Auf dem dritten Platz ausruhen wollen sich die Peiner aber nicht. Denn das nächste Spiel hat es wieder in sich. Am 16. Januar steigt das Derby-Rückspiel gegen die SG Vechelde/Lengede.

Die Spiele: Lerbs/Pabst – Glaschke/Frank 21:15, 21:18, Becker/Sperber – Groenke/Albrecht 21:13, 21:13, Schindler/Latussek – Marquardt/Schnee 15:21, 18:21, Andreas Becker – René Frank 21:8, 21:14, Christian Lerbs – Ronald Glaschke 18:21, 13:21, Marcel Pabst – Dennis Albrecht 15:21, 17:21, Katrin Schindler – Corinna Schnee 21:19, 21:19, Sperber/Latussek – Groenke/Marquardt 21:11, 21:16.

Stefan Röver

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