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Vöhrumer Arminen landen bei Wünsch-Dir-was-Triathlon vorn

Ungewöhnlicher Wettbewerb Vöhrumer Arminen landen bei Wünsch-Dir-was-Triathlon vorn

Um mal wieder etwas wirklich Ausgefallenes zu machen, starteten drei Triathleten des Tri-Teams TSV Arminia Vöhrum beim Jedermann-Triathlon in Wehdel bei Bremerhaven. Wie viel man laufen, schwimmen oder radeln will, konnten sich die Athleten aussuchen. Olaf Krohn und Tanja Höver gewannen sogar.

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Erfolgreiche Triathlon-Bastler (von links): Olaf Krohn, Tanja Höver und Tanja Krohn.

Quelle: privat

Wehdel. Um mal wieder etwas wirklich Ausgefallenes zu machen, fuhren drei Triathleten des Tri-Teams TSV Arminia Vöhrum zum Jedermann-Triathlon am Silbersee in Wehdel bei Bremerhaven. Beim Stöbern im Internet hatten sie per Zufall eine Veranstaltung gefunden, die sich „Triathlon für Jedermann“ nennt und von Yvonne und Stefan Ehler in der Nähe von Bremerhaven organisiert wurde. „Ein Bastel-Wettkampf“, sagt Armine Olaf Krohn. Seine Ehefrau Tanja fand eine andere Bezeichnung: „Wünsch-Dir-was-Triathlon“.

Die Athleten konnten bei diesem Wettkampf selbst bestimmen, welche Disziplin sie mit welcher Distanz und in welcher Reihenfolge absolvieren wollen. „Das einzige, was feststand, war die Wettkampfzeit von drei Stunden“, erläuterte Tanja Krohn.

Zur Verfügung stand eine 200 Meter lange Schwimmstrecke, eine rund 8 Kilometer lange Radrunde und eine etwa 5 Kilometer lange Laufrunde. Für jede Runde in den jeweiligen Disziplinen gab es Punkte. „Hierbei war aber zu beachten, dass nur für vollständige Runden die Punkte vergeben wurden. Wenn man also nach Ablauf der drei Stunden noch auf der Strecke war, zählte diese Runde nicht mehr“, erläuterte Tanja Krohn.

Als der Veranstalter hörte, dass die drei Arminen mitmachen möchten, das als organisierte Triathleten aber nur dürfen, wenn es sich um einen von der Deutschen Triathlon-Union genehmigten Wettkampf handelt, schaffte er das Problem aus der Welt. Bei einem anderen gelang ihm das aber nicht: Die Gemeinde weigerte sich, einen Teil der Landstraße freizugeben, sodass die Athleten in der Rennradrunde ein rund 500 Meter langes Teilstück auf Schotterweg befahren mussten. Das hielt viele Radsportler davon ab, sich bei dem Wettkampf anzumelden.

Nicht so die drei Arminen. Olaf Krohn freute sich, dass die Schwimmstrecke für ihn nur 200 Meter lang war, da das nicht seine Lieblingsdisziplin ist. Für ihn war klar, dass er die meisten Punkte beim Radfahren holen kann. Er musste nur richtig taktieren, um am Ende noch genug Zeit für mindestens eine Laufrunde zu haben. Dies klappte trotz Regen und Wind, dass er nach 2 Stunden und 59 Minuten ins Ziel kam und auf seinem Konto eine Schwimmrunde, zehn Radrunden und eine Laufrunde verbuchen konnte.

Bei Tanja Krohn war es ähnlich. Nach 200 Meter Schwimmen in dem 18 Grad kalten Wasser ohne Neopren-Anzug stieg sie aufs Rad. Am Ende der 7. Radrunde regnete es etwas stärker und sie entschied sich zu dem Zeitpunkt, die Laufrunde anzugehen. Das Laufen klappte besser als erwartet, und als sie zurück zur Wechselzone kam, entschloss sie sich spontan, noch eine Runde ins Wasser zu gehen. Somit hatte Sie in den 3 Stunden zwei Schwimmrunden, sieben Radrunden und eine Laufrunde absolviert.

Tanja Höver hat gleich am Anfang zwei Runden Schwimmen erledigt und ist nach acht Runden auf dem Rad zum Laufen gewechselt. Auch sie hatte dann noch etwas Zeit und Luft und ist zum Abschluss nochmal für eine Runde ins Wasser gesprungen. Somit konnte sie drei Runden schwimmen, acht Radrunden und eine Laufrunde für sich verbuchen.

„Das Erlebnis stand vor dem Ergebnis“, resümierte Tanja Krohn. Aber auch das war für die Tri-Teamer hervorragend: Platz 1 bei den Damen holte Tanja Höver, Platz 3 ging an Tanja Krohn und bei den Herren Platz 1 an Olaf Krohn.

Von Matthias Press

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