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Sport Regional Vöhrum: Die Chemie passt, das Ergebnis nicht
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Vöhrum: Die Chemie passt, das Ergebnis nicht
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08:00 25.10.2018
Arminia Vöhrum (am Ball Claymer Horn) unterlag dem USC Braunschweig II mit 31:54 und wartet damit weiterhin auf den ersten Punktgewinn in dieser Bezirksklassen-Saison. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Die Groß Ilseder kassierten sogar eine ganz derbe 35:105-Klatsche. Und die Edemisser vermissten schmerzlich ihre langen Kerls.

Bezirksoberliga

TV Jahn Wolfsburg – TSV Edemissen 65:51 (16:19, 35:29, 46:37). Mit vier Dreiern in Folge und einer 12:2-Führung schüttelten die Edemisser den Gegner anfangs schön durch. Doch am Ende verloren sie auch, weil ihnen die langen Kerls im Team wie Thomas Eckel, Flamur Daqi oder Valbon Bytyqi fehlten. „Das hat man unter dem Korb gemerkt. Aber angesichts der Tatsache, dass wir nur sieben Mann waren und uns drei von vier Big Mens gefehlt haben, haben wir uns gut verkauft“, bilanzierte Edemissens Spieler Stefan Eßmann.

Gegen den Favoriten habe sein Team mit ein aggressiven Verteidigung versucht, dagegenzuhalten. Anfangs klappte das noch. „Doch dann drehten die Wolfsburger Stück für Stück auf. Dies taten sie hauptsächlich über die großen Positionen“, erläuterte Eßmann. Die Niederlage sei jedoch verschmerzbar. Denn: „Aus unserer Sicht ist Wolfsburg ein potenzieller Aufsteiger.“

Edemissen: Eßmann (2), Kupsch (12), Pape (21), C. Stannek (2), K. Stannek (12) Yavas (2).

Bezirksliga

MTV Vechelde – TSG Königslutter 95:67 (17:16, 47:27, 78:55). Groß war die Erleichterung beim MTV nach dem deutlichen Sieg. „Schließlich haben wir gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten gewonnen“, sagte Vecheldes Coach Oliver Wedekind. Und was er von seinem Team zu sehen bekam, stellte ihn zufrieden. „Die Mannschaft scheint sich endlich gefunden zu haben.“ Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Gastgeber immer mehr die Kontrolle. „Weil die Jungs richtig Vollgas gegeben haben“, lobte Wedekind. Entsprechend führten die Vechelder zur Pause mit 47:27.

Auch anschließend dominierte der MTV. Erfreulich für den Coach war vor allem, „dass das Team endlich einmal die Vorgaben umgesetzt hat. Wir haben variabel gespielt und es auch geschafft, immer wieder in verschiedene Angriffskonstellationen zu rotieren“, erläuterte Wedekind. Folglich versenkten die Hausherren fünf Dreier, zudem erzielten die großen Spieler zusammen 36 Punkte. „Königslutter gelang es dann nicht mehr, noch gegenzuhalten“, begründete der Coach den klaren Erfolg.

Er hofft nun, „dass wir diesen Schwung ins nächste Spiel mitnehmen. Denn auch Schapen steht jetzt direkt vor uns in der Tabelle. Aber ich glaube, dass so langsam die Teamchemie und Spielphilosophie passen.“

Vechelde: Severin (15/3), T. Vogel (8), N. Vogel (4/1), Klapsing (8), S. Klocke (6), F. Klocke (19), Papp (2), Will (13/1), Skowron (5/1), König (15).

Bezirksklasse

Braunschweiger SC Acosta – VT Union Groß Ilsede 105:35 (29:7, 46:14, 82:28). „Das war eine der derbsten Niederlagen in unsere jüngeren Vergangenheit – wir sind sang- und klanglos untergegangen“, erklärte Union-Spieler Matthias Busche. Zwar gebe es auch Gründe für diese herbe Pleite, wie zum Beispiel das Fehlen von zwei Leistungsträgern oder die kleine Halle beim BSC, aber allein das wollte Busche nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Wir haben uns in den ersten beiden Minuten bereits den Schneid abkaufen lassen und waren zu keinem Zeitpunkt der Partie der Power der Braunschweiger gewachsen“, gestand er.

Union: Fischer (18), M. Schlüter (8/2), A. Berwing (3), Renning (2), Rühmann (2), Rädel (2).

Arminia Vöhrum – USC Braunschweig II 31:54 (11:17, 17:28, 27:43). Hauptgrund für die Niederlage war, „dass wir weiterhin zu viele Fehler in der Defensive und Offensive machen“, erklärte Vöhrums Pressewart Tim Markgraf. Zudem seien die im Training geübten Spielzüge nicht richtig umgesetzt worden, monierte er.

Entsprechend gerieten die Vöhrumer bis zur Pause auch mit 17:28 in Rückstand. Zwar versuchten sie, sich wieder heranzukämpfen, „doch gegen die Mannverteidigung des USC haben wir keine Antwort gefunden“, sagte Markgraf. Folglich musste sich die Arminia auch in ihrem zweiten Saisonspiel geschlagen geben. Auch deshalb, „weil das Zusammenspiel zwischen Alt und Jung noch nicht so richtig funktioniert – wir befinden uns da noch immer in der Lernphase“, konstatierte Tim Markgraf. Erfreulich sei indes, „dass die Chemie innerhalb des Teams stimmt“.

Vöhrum: Behrens (2), Hoyer (1), J. Johnson (7/1), Kühnholz (5), Magdziarz (2), Marchese (1), Schelenz (6), Zschenderlein (7/1).

Von Christian Meyer und Peter Konrad

Gegen Bettingerode gewannen sie sogar nach Sätzen, beim MTV Geismar holten sie ein ausgeglichenes Satzverhältnis – und doch haben die Tischtennis-Landesliga-Spielerinnen der SG Ölsburg beide Partien ärgerlich verloren: 6:8, 4:8. „Insgesamt haben wir von elf Fünf-Satz-Spielen nur eines gewonnen“, haderte SG-Kapitänin Astrid Manteufel.

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