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Sport Regional Viermal Gold: Amira Weber sahnt ab
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18:01 24.05.2018
Und rüber: Amira Weber (LG Peiner Land) gewann beim Pfingst-Sportfest in Edemissen den Hochsprung mit 1,45 Metern. Zudem sicherte sie sich jeweils den ersten Platz im Speerwurf, Weitsprung und Kugelstoßen. Quelle: Ralf Büchler
Edemissen

„Das war ein echter Kraftakt! Nun haben wir unsere Kapazitätsgrenze auch bald erreicht“, resümierte Knoblauch. Fast 500 Leichtathleten und Leichtathletinnen starteten in Edemissen. „Viele sind sogar aus Bremen und Sachsen-Anhalt angereist“, freute sich Knoblauch. „Dass sich die Athleten bei uns so wohl fühlen, liegt auch den unzähligen freiwilligen und ehrenamtlichen Kampfrichtern und Helfern.“

Die durften auf ihren Ergebnislisten auch einen ganz starken Auftritt von Jayenne Marahrens (LG) notieren. Die Zehnjährige warf den 80 Gramm schweren Ball gleich im ersten Versuch auf die persönliche Bestweite von 32 Metern – und schockte damit ihre 22 Konkurrentinnen. Diese bissen sich bis zum Schluss an dieser Leistung die Zähne aus, sodass Marahrens die höchste Stufe des Siegerpodestes besteigen durfte.

Gleiches gelang ihr auch noch im 800-Meter-Lauf. Hier erreichte sie ebenfalls in persönlicher Bestzeit (2:51,08 min) als Erste das Ziel. Einziger Wermutstropfen war, dass sie den Kreisrekord in dieser Disziplin knapp verpasste.

Auch ihre elfjährigen Vereinskameraden überzeugten beim Werfen. Der Ball von Annabell Schmidt landete erst bei 34,00 Metern. Mit dieser Bestweite musste sie sich nur Lucie Knaust (Sarstedt) geschlagen geben. Noch 12,5 Meter weiter als Annabell warf Nils Reuter, der sich damit in einem spannenden Wettkampf knapp den Sieg sicherte.

Ebenfalls eine Medaille gab es für die 13-jährige Jannika Stille (LG). Für die 800 Meter benötigte sie lediglich 2:46,33 Minuten und erlief somit persönliche Bestleistung und Rang zwei. Schnelle Beine hatte auch die gleichaltrige Bieke Richter. Sie stellte sich beim 75-Meter-Sprint 19 Konkurrentinnen, zeigte einen vom Start weg sehr guten Lauf und erreichte nach 10,43 Sekunden mit persönlicher Bestleistung als Erste das Ziel – der Vorsprung auf Melina Shonova (Eintracht Hannover) betrug nur drei hundertstel Sekunden.

Auch Sarina Barth (LG) war erfolgreich. Nach langer Verletzungspause feierte sie über die 200 Meter ein Comeback nach Maß. Denn sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung auf 26,88 Sekunden und blieb damit unter der Qualifikationsnorm für die Landesmeisterschaft. Zudem sicherte sie sich hinter Chiara Riekert (Bothfeld) Silber.

Noch erfolgreicher war Amira Weber (LG, W12), holte sie doch gleich viermal Gold und bestätigte damit ihre zuletzt gezeigten Leistungen. Beim Weitsprung allerdings fand sie nur schwer in den Wettkampf. Bei den ersten Versuchen haderte sie mit sich und ihrem Anlauf. Zum Ende wurde ihr Bewegungsablauf jedoch sicherer – und im letzten Durchgang schließlich traf sie das Brett perfekt, katapultierte sich auf 4,59 Meter und schob sich damit an ihren Konkurrentinnen vorbei auf den Siegerrang.

Den erklomm Amira Weber auch im Hochsprung, wobei sie diesen Wettbewerb dominierte und ihn mit 13 Zentimetern Vorsprung gewann (1,45 m). Zudem holte sie noch Platz eins im Kugelstoßen (8,18 m) und Speerwurf (24,21 m).

Mit dem Speer siegte auch Mattes Ahrens (LG, W12). Er gewann mit 22,07 Meter.

Auch die achtjährige Amelie Goyer (Armina Vöhrum) gab im Dreikampf der Jüngsten der Konkurrenz (27 weitere Mädchen) das Nachsehen. Sie sammelte über die 50 Meter (9,31 sek), im Weitsprung (2,86 m) und im Ballwurf (23,50 m) 870 Punkte. Mit dieser Superleistung verwies sie ihre Gegnerinnen mit knapp 90 Punkten Vorsprung auf die Plätze und strahlte auf dem obersten Treppchen mit der Sonne um die Wette.

Alle Ergebnisse gibt es im Internet unter lgpeinerland.de

Von Christian Engel

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