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14:00 21.03.2018
Berdan Akyapi (rot) vom BC 62 verlor gegen den Göttinger Henri Schneider knapp mit 1:2. Bild rechts: Kazim Yilmaz mit seinen Schützlingen Ivan Iliev (links) und Michael Sacharewitsch (rechts). Bild links: Ercan Caliskan wedelt Ibrahim Al-Khwlani Luft zu.
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Peine

Vier Peiner Boxer haben sich am Wochenende den Titel als Landesmeister geholt. In der Endrunde, die in der Gunzelinhalle ausgetragen wurde, gewannen drei von ihnen ihre Kämpfe und qualifizierten sich für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Box-Floh Michael Sacharewitsch wurde kampflos Landesmeister.

Amr Al-Khwlani bekam besonders viel Lob – nicht nur weil er seinen Kampf in der Klasse bis 63 Kilo gegen Stanislaw Tsol (Cloppenburg) gewann, sondern auch, weil er auf dem Silberkamp-Gymnasium gute Noten bekommt, wie die Ehrengäste im Gespräch anerkennend feststellten. Zuletzt hatte der BC-62-Boxer einen Schnitt von 1,5 auf dem Zeugnis. „Amr ist kleiner als sein Gegner, hat aber gute Kombinationen gezeigt und richtig stark geboxt“, lobte Ercan Caliskan, Vorsitzender des Ausrichters Box-Club 62 Peine.

In der Klasse bis 46 Kilo boxte der 12-jährige Sahin Kerim gegen Jabrail Geilsultanov (Diepholz). „Sahin bot einen der besten Kämpfe. Er hat alle drei Runden für sich entschieden“, freute sich Caliskan, der anschließend vom Landestrainer angesprochen wurde. „Er sagte, wenn Sahin noch einen Kampf bestreitet, gebe es die Chance, dass er an der deutschen Meisterschaft teilnehmen darf.“

Auf jeden Fall wird Engin Aslan bei der DM in der Jugendklasse starten. Der A-Klasse-Boxer des BC 62 besiegte in der Landesmeisterschafts-Endrunde seinen Kontrahenten Rasi Al-Zein (Gifhorn, bis 81 Kilo). „Aber Engin war vorher krank gewesen und hatte noch Schnupfen“, bedauerte Caliskan, der den Kampf zunächst absagen wollte. „Aber Engin wollte unbedingt boxen, und wir haben uns nochmal das O.k. vom Arzt geholt.“ In der ersten Runde dominierte der Peiner, die zweite war ausgeglichener. „In der dritten hat Engin keine Luft mehr bekommen und war nicht mehr so aktiv.“ Gewonnen hat er dennoch knapp mit 2:1.

Ähnlich verlief es bei Marina Schweda (bis 54 Kilo). Auch sie stieg gesundheitlich angeschlagen in den Ring, boxte in der ersten Runde sehr gut. Die zweite Runde gegen Kiara Escada verlief ausgeglichener, und in der dritten fehlte ihr die Luft. Der Unterschied zum Vereinskollegen Aslan: Sie verlor den Kampf mit 0:3.

Ebenfalls verloren – aber nur sehr knapp – hat Berdan Akyapi (bis 60 Kilo). „Er hat sehr gut geboxt. Nur in der dritten Runde hätte er etwas aktiver sein können. Vielleicht spielte die Aufregung eine Rolle, weil viele zum Zuschauen da waren“, meinte Caliskan. Der Gegner, Henri Schneider vom ASC Göttingen, habe eine größere Reichweite, was ihm optische Vorteile gebracht habe.

Auch Ibrahim Al-Khwlani (bis 34 Kilo) hatte mit Belal Salamow (Lohne) einen Kontrahenten mit größerer Reichweite. „In der ersten Runde konnte sich Ibrahim gut durchsetzen. Dann hat er aber abgebaut“, stellte Caliskan fest. Folge war eine 1:2-Niederlage.

Vom Ringrichter abgebrochen wurde der Kampf von Jasseen Al-Khwlani gegen Majid Qorbani (Lüneburg).

Nachdem Ivan Iliev von den Black Panthers Peine den Titel als Niedersachsenmeister schon am Wochenende zuvor errungen hatte, da sein Gegner in Norden nicht antrat, machte es ihm in der Gunzelinhalle Michael Sacharewitsch nach. Sein Gegner Baki Özkan vom BC Gifhorn war zwar da, wog aber 1,5 Kilo zuviel. Den beiden Panthers-Boxern wurde die Auszeichnung dann im Ring überreicht.

Mit der Veranstaltung insgesamt war Organisator Ercan Caliskan zufrieden. Besonders freute er sich über den Besuch von Bürgermeister Klaus Saemann, dem Landtagsabgeordneten Matthias Möhle und der Vorsitzenden der Migrantenoranisation Peine, Esin Savas. Seinen Angabe nach verfolgten die U13/U15-Kämpfe im ersten Teil rund 200 bis 250 Zuschauer, die U17/U19-Fights im zweiten Teil rund 300. Von insgesamt 33 Kämpfen hätten nur drei aufgrund kurzfristiger Absagen nicht stattgefunden – darunter allerdings auch der Kampf des BC-62-Boxers Alper Kocak (krank) gegen Justin Pulman (Gifhorn). In der zweiten Vorrunde am Wochenende davor in Norden hatten aufgrund der Grippewelle lediglich 17 von den geplanten 32 Kämpfen stattfinden können.

Von Matthias Press

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