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VfB gegen Rotation: Sieg im kleinen Finale

Hallenfussball VfB gegen Rotation: Sieg im kleinen Finale

Durchweg starke Leistungen boten die Fußballer des VfB Peine beim Ü32-Turnier, das die Peiner Partnerstadt Aschersleben ausrichtete.

Nur einmal musste sich die von Willi Feer gecoachte Mannschaft, in der auch die ehemaligen VfBer Hadi Bacaksiz (jetzt Bosporus Peine) und Lutz Querfurth (Bildung Peine) mitkickten, geschlagen geben: Im Halbfinale gab es gegen das deutliche jüngere Team des 1. FC Aschersleben eine 5:6-Niederlage – nach Neunmeterschießen.

In der regulären Spielzeit führte der VfB zwar zweimal, doch der FC, der auch im Finale siegte, glich bei seinen seltenen Angriffen jeweils durch einen Weitschuss aus. „Das war mehr als ärgerlich“, erklärte VfB-Spieler und Obmann Ulf Gnoyke, „denn wir waren klar überlegen und hatten zahlreiche Chancen.“ Aber gleich dreimal verhinderte das Aluminium einen weiteren Peiner Treffer.

Hinzu kam, dass der Schiedsrichter die harte Gangart der Ascherslebener nicht ahndete. „Mindestens zwei Zeitstrafen hätte er geben müssen“, sagte Hadi Bacaksiz, der selbst als Referee aktiv ist. Der gleichen Meinung waren etliche Zuschauer, aber auch ihr lautstarker Protest half nichts: Am Ende blieb dem VfB nur das kleine Finale gegen Rotation Aschersleben, das die Peiner mit 5:1 für sich entschieden.

Auch zuvor in den Gruppenspielen dominierte der VfB: In den vier Partien gab es vier Siege (5:2, 10:3, 6:0 und ein 4:1 gegen den letztjährigen Turniergewinner PSV Aschersleben). Damit der Erfolge noch nicht genug, denn Marcel Bartsch wurde bei der Siegerehrung gleich zweimal ausgezeichnet: Er wurde zum besten Torschützen (9) und besten Spieler gekürt.

Entsprechend groß war die Freude. „Die meisten Tore habe ich ja schon öfter geschossen, aber ich glaube, bester Spieler bin ich noch nie geworden“, konstatierte Bartsch.

Aber nicht nur deswegen sei die Reise nach Aschersleben eine tolle Sache gewesen. „Es hat Spaß gemacht, in dieser Besetzung zu spielen.“ Folglich wurde beim gemeinsamen Essen, zu dem die Mannschaft von der Stadt Aschersleben eingeladen wurde, beschlossen, „dass wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mitspielen“, erklärte Ulf Gnoyke.

red

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