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Sport Regional VfB/Ski-Club erschmettert vorzeitig den Regionalliga-Aufstieg
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23:10 27.01.2014
Lucas Gredner glänzte im Einzel und Doppel. Quelle: rb
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Trotz der Tabellenführung kam der Peiner Sieg überraschend, trat der VfB/Ski-Club doch ohne den polnischen Spitzenmann Pawel Pradzinski und weitere drei Stammspieler an.

VfB/Ski-Club Peine - BV Gifhorn III 5:3 (11:8 Sätze). Aufgrund der Personalsituation schafften die Peiner gegen den Tabellendritten eine kleine Überraschung. Aber der Reihe nach: Nach seinem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt in Portugal kehrte Lukas Behme ins Team zurück und lieferte bei seinem Comeback gleich im Doppel mit seinem Stammpartner Lucas Gredner ein Top-Spiel ab. Mit einem unglaublich schnellen und variantenreichen Spiel schossen die beiden das zweitbeste Doppel der Liga, die Gifhorner Alexander Ohk und Benjamin Schmidt mit 21:13 und 21:15 fast aus der Halle. Die beiden anderen Doppel gewann jedoch Gifhorn. „Das war so nicht eingeplant“, zeigte sich VfB/SC-Coach Heiner Brandes etwas enttäuscht.

Im Spitzeneinzel bot er überraschend den Doppelspezialisten Lucas Gredner auf - und der spielte seinen Gegner Benjamin Schmidt förmlich schwindelig, gewann souverän mit 21:5 und 21:9. Zeitgleich gewann seine Schwester Laura Gredner ihr Damen-Einzel in drei Sätzen.

Das Peiner Mixed mit Marie Pinkernell und Lukas Behme musste dem schnellen Gifhorner Spiel Tribut zollen und verlor nach drei Durchgängen. Zwischenstand 3:3. Somit wurde es in letzten beiden Partien richtig spannend. Mit einem Remis wären die Peiner schon sehr zufrieden gewesen. Doch der Tabellenführer schaffte mehr.

Andreas Mrazek gewann überraschend in zwei Sätzen gegen Adrian Belke und sicherte damit den Peinern bereits den Aufstieg. Der erste Jubel tobte in der Halle. In einem dramatischen Einzel schaffte es Markus Müller, dass die Peiner weiter ohne Verlustpunkt blieben. Er verlor zwar den ersten Satz deutlich, holte sich dann aber den zweiten in der Verlängerung mit 23:21. Im entscheidenden dritten Durchgang wechselte die Führung hin und her, ehe Müller sich im Endspurt steigerte und Kenny Nothnagel 21:19 besiegte.

„Damit behalten wir trotz der vier fehlenden Stammspieler sogar eine weiße Weste“, jubelte Brandes. Vor dem letzten Punktspiel-Wochenende in Berlin führen die Peiner uneinholbar die Tabelle der Oberliga an und steigen in die dritthöchste deutsche Spielklasse auf.

Die Spiele: Lukas Behme/Lucas Gredner - Alexander Ohk/Benjamin Schmidt 21:13, 21:15; Markus Müller/Philipp Dziosa - Adrian Belke/Benjamin Dieckhoff 20:22, 19:21; Laura Gredner/Marie Pinkernell - Lea Dingler/Sonja Schlösser 19:21, 17:21; Lucas Gredner - Benjamin Schmidt 21:5, 21:9; Andreas Mrazek - Adrian Belke 25:23, 21:19; Markus Müller - Kenny Nothnagel 9:21, 23:21, 21:19; Laura Gredner - Lea Dingler 20:22, 21:12, 21:10; Lukas Behme/Marie Pinkernell - Alexander Ohk/Sonja Schlösser 10:21, 21:19, 15:21.

röv

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