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Sport Regional VfB/SC zufrieden: Ein Punkt zum Start
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20:00 10.09.2018
Lukas Behme gewann zusammen mit Daniel Porath den Krimi im zweiten Herren-Doppel gegen den BC Hohenlimburg Quelle: Ralf Büchler
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Peine

Tags darauf gegen den Horner TV waren die Peiner jedoch chancenlos.

VfB/SC Peine – BC Hohenlimburg 3:4 (13:16 Sätze). „Mit dem einen Zähler sind wir absolut zufrieden“, resümierte VfB/SC-Coach Heiner Brandes. Dabei schien in der Schlussphase sogar noch mehr möglich zu sein. Denn während Niklas König seinen Gegner in den fünften Satz gezwungen hatte, führten parallel im Mixed Lucas und Laura Gredner mit 2:0. König lag jedoch schnell mit 2:7 hinten und unterlag am Ende mit 7:11. „Ich habe zu viele Fehler am Netz gemacht“, sagte er. Die Gredner-Geschwister hingegen – immer wieder enthusiastisch angefeuert von den gut 100 Zuschauern – setzten sich im dritten Satz mit 13:11 durch und machten damit den Punktgewinn im Auftaktspiel perfekt. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, erklärte Brandes, „schließlich hatten wir in den beiden Herren-Doppeln auch ein bisschen Glück.“

Die starke Leistung von Lucas Gredner/Niklas König sowie Daniel Porath/Lukas Behme wollte er damit jedoch nicht schmälern. „Alle vier haben super gespielt.“

Nicht nur das, auch in kritischen Phasen behielten die Peiner die Nerven. Im ersten Herren-Doppel führten Gredner/König im fünften Satz mit 10:6, doch keinen der vier Matchbälle vermochten sie zu nutzen. Stattdessen gerieten sie mit 10:11 in Rückstand. „Wir wollten das Spiel zu schnell beenden“, erklärte Gredner. Doch er und König bewahrten die Ruhe, entschieden die Partie unter lautstarker Anfeuerung mit 14:12 für sich.

Noch dramatischer verlief das zweite Herren-Doppel. Porath und Behme gewannen die ersten beiden Durchgänge, doch Christian Bald/Fabian Stoppel gelang der Gleichstand. Ausgeglichen verlief dann der entscheidende Satz, wobei die Peiner beim 10:9 den ersten Matchball besaßen. Den verwerteten sie jedoch nicht – und daraufhin entwickelte sich eine wahre Nervenschlacht. Gleich viermal hatten die Gäste die Möglichkeit, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, doch Behme/Porath egalisierten jeweils, so dass beim Stand von 14:14 der nächste Zähler über Sieg und Niederlage entscheiden musste: Nach einem kurzen Ballwechsel machten die Gäste den Punkt, doch weil Stoppel mit seinem Schläger das Netz touchiert hatte, entschied der Schiri auf Fehler und Punkt für Peine – die Halle glich einem Tollhaus. „Die Stimmung ist einfach phänomenal – das pusht einen ungemein“, erklärte Kapitän Lucas Gredner.

Der Coach dagegen musste ob der Aufregung erst einmal tief durchatmen. „Jetzt habe ich wieder ein paar graue Haare mehr“, konstatierte Brandes. Dass die Peiner beide Doppel-Krimis gewannen, führte er auf den Lerneffekt zurück. „Im Vergleich zur vergangenen Saison werden wir in engen Situationen nicht mehr so schnell nervös, sind klarer im Kopf. Das zeigt, dass eine gute Entwicklung stattgefunden hat.“ Zufrieden war er auch mit Neuzugang Florentine Schöffski. „Sie hat positiv überrascht.“

Die Spiele: Lucas Gredner/Niklas König – Miha Ivanic/Malte Laibacher 11:6, 7:11, 11:9, 6:11, 14:12; Laura Gredner/Florentine Schöffski – Rachael Darragh/Laura Striewski 11:9,6:11, 8:11, 9:11; Lukas Behme/Daniel Porath – Christian Bald/Fabian Stoppel 11:7, 11:9, 8:11, 9:11, 15:14; Frank Juchim – Ivanic 7:11, 7:11, 11:9, 10:12; Schöffski – Darragh 4:11, 9:11, 8:11; König – Laibacher 7:11, 11:1, 4:11, 13:11, 7:11; Gredner/Gredner – Stoppel/Striewski 11:9, 11:6, 13:11.

VfB/SC Peine – Hamburg Horner TV 1:6 (9:18). „All das, was gegen Hohenlimburg noch hingehauen hat, hat am Sonntag nicht mehr geklappt“, begründete Heiner Brandes das 1:6 gegen den Titelaspiranten. Letztlich sei es zwar die erwartete Niederlage gewesen, „aber ganz so hoch hätte sie nicht ausfallen müssen. Es wäre durchaus ein bisschen mehr drin gewesen“, sagte Brandes und verwies auf das Mixed und das erste Herren-Einzel. Vor allem Frank Juchim habe gegen Alex Dunn, die Nummer 8 in Europa, eine super Leistung gezeigt. „Er hat den Schotten vor echte Probleme gestellt.“ Doch am Ende setzte sich dieser knapp in fünf Sätzen durch.

Somit blieb es bei dem einen Punkt, den Niklas König einfuhr. „Er hat das souverän gemacht und ein gutes Händchen gezeigt“, berichtete Brandes. „Alles in allem aber waren die Hamburger eine Nummer zu groß für uns.“ Doch trotz der klaren Niederlage war der Coach keineswegs unzufrieden. „Das Positive an diesem Wochenende überwiegt eindeutig. Klar, das Team war nach dem 1:6 erst einmal enttäuscht, weil der Tag zuvor super gelaufen ist und die Euphorie groß war.“

Unter dem Strich jedoch sei das vorab gesetzte Ziel realisiert worden. „Wir haben den einen Punkt geholt, den wir holen wollten. Außerdem haben wir starke Leistungen gezeigt – das stimmt mich zuversichtlich“, betonte Heiner Brandes.

Die Spiele: Niklas König/Lucas Gredner – Mats Hukriede/Alex Dunn 9:11, 5:11, 3:11; Laura Gredner/Florentine Schöffski – Holly Newall/Annika Schreiber 7:11, 11:8, 8:11, 6:11; Lukas Behme/Daniel Porath – Finn Glomp/Alexander Semrau 9:11, 5:11, 11:9, 9:11; Frank Juchim – Dunn 11:8, 8:11, 11:9, 5:11, 9:11; Schöffski – Newall 5:11, 8:11, 2:11; Gredner/Gredner – Hukriede/Schreiber 11:8, 6:11, 11:9, 10:12, 8:11; Niklas König – Semrau 11:3, 11:1, 11:5.

Von Peter Konrad

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