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VfB/SC hofft gegen die Wundertüte auf einen Punkt

Badminton, 2. Bundesliga VfB/SC hofft gegen die Wundertüte auf einen Punkt

„Wir sind krasser Außenseiter“, betont Heiner Brandes, Coach des VfB/SC Peine, mit Blick auf die Heimpartie am Sonntag (14 Uhr, BBS-Halle). Seine Einschätzung überrascht nicht, denn der Vorletzte erwartet mit dem TSV Trittau II den Tabellenzweiten der 2. Badminton-Bundesliga.

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Der VfB/SC Peine (von rechts: Niclas König und Lucas Gredner) ist am Sonntag gegen den Tabellenzweiten aus Trittau krasser Außenseiter.

Quelle: Büchler

Peine. „Wir sind krasser Außenseiter“, betont Heiner Brandes, Coach des VfB/SC Peine, mit Blick auf die Partie am Sonntag. Seine Einschätzung überrascht nicht, denn der Vorletzte erwartet mit dem TSV Trittau II den Tabellenzweiten der 2. Badminton-Bundesliga. Erschwert wird die Aufgabe der Peiner durch die Hiobsbotschaft, die es vor wenigen Tagen gab: der 4:3-Sieg in Mühlheim wurde in ein 7:0 für den Gegner umgewertet (PAZ berichtete). Zwar wird der VfB/SC gegen diesen Beschluss Protest einlegen, „aber das wird dauern, bis neu entschieden wird. Ich hoffe nur, dass mein Team das aus den Köpfen herauskriegt“, sagt Brandes.

VfB/SC Peine – TSV Trittau II (Sonntag, 14 Uhr, BBS-Halle). Ein Blick auf die Tabelle genügt: Der Gastgeber benötigt im Kampf um den Klassenerhalt Zähler, hat er doch erst deren drei (nach Abzug der beiden Punkte) eingefahren. Dass am Sonntag zumindest ein weiterer dazu kommen könnte, ist unwahrscheinlich“, konstatiert VfB/SC-Coach Heiner Brandes und verweist auf die Bilanz der Gäste: Von acht Partien haben sie sieben gewonnen. Hinzu kommt, „dass Trittau noch immer Spieler aus der Ersten einsetzen darf“, sagt er.

Allerdings hofft Brandes auf einen Kontrahenten, der nicht seine leistungsfähigste Formation aufbietet. „Es kommt darauf an, ob die Trittauer uns ernst nehmen – auf jeden Fall sind sie wie eine Wundertüte.“

Entsprechend will er auch erst einmal abwarten, in welcher Besetzung der Tabellenzweite anreist. Doch selbst wenn die Gäste nicht alle Spitzenkräfte dabei haben, „ist es noch immer eine richtig starke Mannschaft“, erklärt der Coach. Folglich hält er auch einen Sieg für sein Team ausgeschlossen. „Der liegt nicht drin. Wenn alles ganz optimal läuft, springt eventuell ein 3:4 und damit ein Punkt heraus.“

Vor allem beim zweiten Herren-Doppel und beim Mixed rechnet sich der Peiner Trainer etwas aus. „Da ist durchaus etwas machbar für uns. Gewinnen wir diese beiden Spiele, kann eine Überraschung gelingen“, prognostiziert Brandes, dessen Kader zwar komplett ist, aber nach wie vor plagt sich Nadine Cordes mit erheblichen Schulterproblemen herum. „Wir müssen schauen, inwieweit sie einsetzbar ist“, sagt Heiner Brandes, der der Begegnung am Sonntag jedoch recht gelassen entgegensieht. „Schließlich haben wir nichts zu verlieren – das ist unser Vorteil.“

Von Peter Konrad

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