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Vereins-Duell in der Landesliga

Jazz- und Modern-Dance: Generalprobe beim TSV Wendezelle Vereins-Duell in der Landesliga

Wendezelle. Die Jazz- und Modern-Dance-Formationen des TSV Wendezelle stehen kurz vor dem Ligastart. Mit einer Generalprobe vor heimischem Publikum in der Sporthalle der Aueschule Wendeburg läuteten die vier Wettkampfgruppen die neue Saison ein.

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Fliegende Haare: Die Dream Dancer.

Quelle: Lars Rücker (2)

Die  Dream Dancer treten als klassenhöchstes Wendezeller Team in der Regionalliga Nord an. Bereits am kommenden Samstag dürfen die zwölf Tänzerinnen in Berlin ihr Können unter Beweis stellen. Gemeinsam mit Choreographin Lisa Beese schufteten die Dream Dancer seit Monaten an der neuen Choreographie. Zum Lied „Knopfauge“ von Saschienne tanzen sie in diesem Jahr auf den Wettkämpfen. Das Lied handelt von einer Person, die sich verfolgt fühlt, aber eigentlich völlig allein ist. Die schwarzen, strengen Kostüme sollen einen düsteren Look vermitteln.

Außerdem greifen die Dream Dancer auf einen kleinen Trick zurück. Mit Haarverlängerungen sollen die hektischen Kopfbewegungen, die die Angst vor der Verfolgung symbolisieren, noch prägnanter dargestellt werden. Trainerin Anna Balzuweit rechnet sich in der Liga einen Platz im Mittelfeld aus. „Obwohl die Choreographie sehr eindrucksvoll ist. Wir werden schauen, was geht.“

In der Landesliga duellieren sich in dieser Saison sogar zwei Teams der Wendezeller. Die etablierten Jazz Warriors tanzen zum Lied „No angels“ von Bastille. Der Song beschreibt eine unerwiderte Liebe aus der Sicht des Ablehnenden. In dunklen Rottönen und schwarz gekleidet wollen die Jazz Warriors stark und selbstbewusst daherkommen. Trainerin Franziska Lehne ist mit der Vorbereitung zufrieden. „Wir haben drei Neuzugänge integriert und den Tanz von zehn auf acht Personen reduziert. Unser Ziel ist es, besser als Platz sechs abzuschneiden“, sagt sie.

Dafür müssen sie sich auch gegen die vereinseigene Konkurrenz behaupten. Denn mit Phoenix tritt ein weiteres TSV-Team in der Landesliga an. „Die Ansprüche an die Mädchen sind aber nicht hoch. Es ist das Nachwuchsteam. Sie sollen lernen und Erfahrungen sammeln“, erklärt Trainerin Anna Balzuweit, die mit Phoenix ein schnelleres Stück eingeübt hat. „Brother“ von Matt Corby heißt es. Das Wechselspiel zwischen schnellen und langsamen Bewegungen gab auch den Ausschlag für die Kostüme. „Mit dem Schwarz-Weiß-Look wollten wir diese Unterschiede darstellen. Der lange transparente Stoff soll zudem die Sprünge und Hebefiguren hervorheben“, erklärt Balzuweit.

Mit den Kleinsten, den Jazz Fighters , übte Trainerin Julia Müller einen gefühlvollen Tanz ein. Die Kostüme sind in rosa und schwarz gehalten. „Mit dem Look wollten wir uns der Interpretin unseres Liedes annähern“, verrät Müller, deren Gruppe zum Lied „Big girls don‘t cry“ von Sia in der Jugend-Verbandsliga startet.

Erschwerend für die Formation seien allerdings die begrenzten Trainingszeiten. „Wir können nur einmal pro Woche in die kleine Halle an der Wendeburger Grundschule“, hadert die Trainerin. Dennoch ist sie optimistisch. „Wir wollen im Mittelfeld landen.“

Auftakt für die Jazz Fighters, Phoenix und die Jazz Warriors ist am 26. März. In Hamburg-Harburg wollen die TSV-Tänzerinnen einen guten Start in die Saison hinlegen.

Die Jazzdance-Gruppen des TSV Wendezelle (von links): Jazz Warriors, Phoenix und Dream Dancer. Vorn: Die Jazz Fighters.
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