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Sport Regional Vecheldes Patrick Völker ist nicht zu stoppen
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14:00 17.12.2015
Mit ordentlich Zug zum Korb: Patrick Völker (am Ball) war Vecheldes stärkster Akteur beim 82:46-Kantersieg gegen den USC II. Quelle: Ralf Büchler
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Bezirksoberliga

BG 74 Göttingen – TSV Edemissen 53:83 (8:20, 19:38, 35:64). Klarer Sieg beim Schlusslicht: Basketball-Bezirksoberligist TSV Edemissen schloss nach dem Fast-Abstieg im Vorjahr die Hinrunde als Dritter ab. Nach der besten Platzierung der Vereinsgeschichte spendierte TSV-Spielertrainer Santino Nordmeyer seinem Team erstmal bis zum neuen Jahr trainingsfrei.

Beim Schlusslicht ließen die Edemisser nichts anbrennen, obwohl sie mit einigen Sorgenfalten gestartet waren. „Berufsbedingt konnten wir nur zu siebt anreisen und dann verletzte sich nach drei Minuten auch noch Christopher Stannek am Knie“, erläuterte Nordmeyer. Doch davon ließ sich sein Team nicht beirren und landete einen Start-Ziel-Sieg. „Der Gegner hat viele Fehlpässe gemacht und unsere Verteidigung war gut“, erklärte Nordmeyer das Erfolgsrezept. Mit einem komfortablen 77:50-Vorsprung im Rücken, konnten es sich die Edemisser sogar leisten, dass sie in den drei Schlussminuten in Unterzahl zu viert spielten, weil zwei Akteure nach dem fünften Foul vom Feld mussten. „Das war eine super Hinrunde, jetzt wollen wir oben dran bleiben“, sagte Nordmeyer. TSV: Daqi (12/2 Dreier), Pape (19/4), Fonga (3), Nordmeyer (29/2), Obrzut (8), C. Stannek (1), K. Stannek (11).

Bezirksklasse

VT Union Groß Ilsede - TSV Winnigstedt 85:57 (24:15, 48:26, 64:41). „Wir hatten die Partie frühzeitig im Griff“, erklärte Union-Abteilungsleiter Matthias Busche. Vor allem unter dem Korb dominierte der Gastgeber. „Unseren Centern hatte der TSV zunächst nur wenig entgegensetzen.“ Auch das Umschaltspiel nach Ballgewinnen oder Defensivrebounds habe gut funktioniert, lobte Busche. Folge war eine deutliche Halbzeitführung von 22 Punkten.

„Im dritten Viertel schlichen sich dann wie so oft bei uns einige Nachlässigkeiten ein“, bemängelte Busche. Den Winnigstedtern gelang es jedoch nicht, daraus Kapital zu schlagen. „Trotz des schwächeren dritten Abschnittes war die Entscheidung dann gefallen“, erklärte Busche und verwies darauf, dass Union zwischenzeitlich mit 30 Punkten Vorsprung vorne lag. „Wir liefen keine Gefahr mehr, das Spiel noch aus der Hand zu geben.“ Entsprechend wechselten die Ilseder munter durch und brachten alle elf Akteure zum Einsatz.

Union: A. Berwing (20/1 Dreier), Rösner (18/2), Fischer (11), Koch (9), Lux (9/3), S. Berwing (7/1), Behrens (4), Rühmann (3), Valentin-Weigand (2), Schellhase (2).

MTV Vechelde - USC Braunschweig II 82:46 (19:15, 41:25, 72:38). „Wir haben ohne Probleme gewonnen“, resümierte Vecheldes Spieler Tobias Feuerhahn. Von Beginn an sei es gelungen, „den Gegner in seine Schranken zu weisen“, sagte er. Entsprechend führten die Vechelder nach dem dritten Spielabschnitt mit 34 Punkten, so dass der sechste Saisonerfolg nicht mehr gefährdet war. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der MTV dann im letzten Viertel etwas die Zügel schleifen. „Bei diesem Spielstand war es aber absolut zu verkraften, dass wir die Intensität nicht mehr so hochgehalten haben“, erklärte MTV-Trainer Oliver Wedekind.

Besonders von der mannschaftlichen Geschlossenheit zeigte er sich angetan: „Auch die Bankspieler haben einen klasse Job gemacht.“ Herausragend sei einmal mehr Topscorer Patrick Völker gewesen, der 28 Punkte erzielte. „Er war vom USC zu keinem Zeitpunkt zu halten“, lobte der Coach.

Vechelde: Völker (28/1), Schulze (14), Feuerhahn (10), Warnecke (8), Riethmüller (7), Gründling (6), Thiele (4), Vehrke (3), Steinel (2).

Kreisliga

TSG Königslutter II – Arminia Vöhrum 53:74 (17:21, 28:40, 35:58). Nach Startschwierigkeiten lief der Motor dann doch wieder rund: Die Kreisliga-Basketballer von Liga-Dominator Arminia Vöhrum haben sich mit dem achten Sieg im achten Spiel souverän die Herbstmeisterschaft gesichert. Auch der Tabellendritte konnte die Vöhrumer nicht stoppen, dabei hatten die ungewohnt nervös begonnen. „Das enge Spielfeld und eine aggressive Defense des Heimteams sorgten für einen zwischenzeitlichen Spielstand von 11:2 für Königslutter“, verdeutlichte Arminia-Coach Wieland Schlender. Doch Mitte des ersten Viertels habe sich sein Team dann wieder auf seine Stärken besonnen und übernahm durch kluges Systemspiel die Oberhand.Schon im zweiten Viertel seien Vöhrums Topscorer durch sehr kleinliche Pfiffe in Foulprobleme gekommen. Doch auf die Bankspieler war Verlass. „Vor allem unser sehr starkes Reboundspiel machte dem Heimteam zu schaffen“, verdeutlichte Schlender.

Arminia: Budiman (18/1 Dreier), Ferreras (5), Schindler (11/3), Horn (13/1), Marchese (8), Magdziarz (5), Schelenz (2), B. Tiryaki, (8), Y. Tiryaki (2), Meyer (2).

cm/pet

Da kommt etwas auf die A-Jugend-Handballer des MTV Groß Lafferde zu. Fahrten zu Auswärtsspielen von rund 200 Kilometern - eine Strecke - werden sie zurücklegen müssen. Grund: Der MTV hat den Aufstieg in die Oberliga geschafft.

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