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Vecheldes Doppel-Hypothek war zu groß

Tischtennis-Landesliga Vecheldes Doppel-Hypothek war zu groß

Eine Nullnummer in den Doppeln kostete Tischtennis-Landesligist Vechelde einen möglichen Erfolg im Heimspiel gegen den Zweiten. „Wir haben danach zwar gut aufgeholt, aber diese Hypothek hat sich am Ende gerächt“, bedauerte Arminia-Kapitän Josef Rempe nach dem ärgerlichen 6:9 gegen die Tischtennis-Freunde Wolfsburg.

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Gut drauf: Vecheldes Josef Rempe gewann gegen die TF Wolfsburg beide Einzel.

Quelle: Isabell Massel

Vechelde. Eine Nullnummer in den Doppeln kostete Tischtennis-Landesligist Vechelde einen möglichen Erfolg im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten. „Wir haben danach zwar gut aufgeholt, aber diese Hypothek hat sich am Ende gerächt“, bedauerte Arminia-Kapitän Josef Rempe nach dem ärgerlichen 6:9 gegen die Tischtennis-Freunde Wolfsburg. In einer kalten Halle kalt erwischt wurden die Vechelder tags darauf beim 2:9 gegen den VfL Oker.

Arminia Vechelde – TTF Wolfsburg 6:9 (29:34). Der Aufsteiger war gegen den Zweiten zwar Außenseiter, dennoch sei die Niederlage ärgerlich gewesen, betonte Arminia-Kapitän Josef Rempe. Er erinnerte unter anderem an sein Doppel mit Christian Havekost. Denn die Vechelder führten bereits mit 2:0 nach Sätzen und lagen im dritten Satz schon 9:3 vorn – doch die zwei Punkten zum Matchgewinn wollten nicht gelingen, die Wolfsburger Bernd Hollas und Pascal Preis schafften tatsächlich mit 11:9, 11:9 und 12:10 noch die Wende – das 0:3 nach den Doppeln war perfekt. „Für die Moral des Teams ist solch ein Start immer hinderlich“, stellte Rempe geknickt fest.

Sein Team gab aber nicht auf und kam noch auf 5:6 und 6:7 heran. Doch ausgerechnet Wolfsburgs Ersatzspieler Martin Maier tütete den Sieg der Tischtennis-Freunde mit seinem zweiten Einzelerfolg ein. „Im unteren Paarkreuz hatten wir auf einen Punkt mehr gehofft, aber Martin Maier erwischte einen Sahnetag“, gratulierte Rempe.

Bei den Vecheldern blieb nur der Kapitän im Einzel ungeschlagen – Rempe baute seine Einzel-Bilanz auf 11:7 aus.

Die Spiele: Josef Rempe/Christian Havekost – Pascal Preis/Bernd Hollas 2:3, Thore Richter/Rainer Lindigkeit – Ireneusz Miklis/Nils Baartz 1:3, Mirko Quoll/Kolja Frey – Lennart Bullerdiek/Martin Maier 1:3, Rempe – Baartz 3:0, Havekost – Miklis 1:3, Richter – Hollas 3:2, Lindigkeit – Preis 1:3, Quoll – Maier 2:3, Frey – Bullerdiek 3:2, Rempe – Miklis 3:1, Havekost – Baartz 3:1, Richter – Preis 1:3, Lindigkeit – Hollas 2:3, Quoll – Bullerdiek 3:1, Frey – Maier 0:3.

VfL Oker – Arminia Vechelde 9:2 (28:15). Die erste Überraschung erlebten die Vechelder beim Aufstehen – Schnee. Bei schwierigen Verkehrsbedingungen mussten sie in den Harz reisen und wurden in Oker erneut kalt erwischt. „Die Halle hatte höchstens 14 Grad“, stellte Arminia-Kapitän Josef Rempe fest. Daran machte er die klare Niederlage allerdings nicht fest.

Aber zumindest Ergebniskosmetik habe für den Aufsteiger drin gelegen. Der durch eine Waden-Zerrung gehandicapte Rainer Lindigkeit schnupperte mit Ersatzspieler Carsten Gruhn an der Doppel-Überraschung. Die beiden erspielten beim Stande von 10:7 im fünften Satz drei Matchbälle gegen Okers Spitzenduo Pascal Hoffmann/Matthias Artelt. Doch die Vechelder verloren noch 10:12.

Auch Rempe hatte eine Überraschung auf dem Schläger, als er gegen Okers Spitzenspieler Pascal Hoffmann eine 2:0-Satzführung erspielte und im dritten Durchgang auch schon traumhaft mit 4:0 gestartet war. „Die ersten zweieinhalb Sätze waren perfekt. Ich musste versuchen, über die Rückhand Druck zu machen, das hat geklappt. Wer aggressiver im Spiel war, hatte Vorteile“, erläuterte Rempe. Doch danach drehte Hoffmann erst auf und dann doch noch das Spiel.

Im ersten Einzel hatte sich Rempe beim 3:1 gegen Matthias Artelt nicht mehr einfangen lassen. Vecheldes zweiten Punkt holte Abwehr-Spieler Kolja Frey, der Okers Bezirksoberliga-Ersatzmann Christoph Gröger mit 3:0 beherrschte.

Ihren Drei-Punkte-Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz wahrten die Vechelder aber. Im Hinrunden-Finale am Sonntag, 10. Dezember, wollen sie mit dem fünften Saisonsieg für ruhige Weihnachten sorgen – der Fünfte aus Jembke kommt. „Unser Ziel zu Hause ist es, zu gewinnen. Aber viel hängt bei Jembke davon ab, ob die beiden starken Ukrainer dabei sind“, sagt Rempe.

Die Spiele: Pascal Hoffmann/Matthias Artelt – Rainer Lindigkeit/Carsten Gruhn 3:2, Velitchka Wais/Christoph Willeke – Josef Rempe/Christian Havekost 3:1, Markus Findling/Christoph Gröger – Mirko Quoll/Kolja Frey 3:1, Hoffmann – Havekost 3:1, Artelt – Rempe 1:3, Wais – Quoll 3:0, Willeke – Lindigkeit 3:1, Findling – Gruhn 3:0, Gröger – Frey 0:3, Hoffmann – Rempe 3:2, Artelt – Havekost 3:1.

Von Christian Meyer

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