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Sport Regional Vechelde schnuppert an Überraschung
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16:00 26.10.2017
Der aufgerückte Mirko Quoll gewann auch an Position vier beide Einzel für Vechelde. Quelle: Ralf Büchler
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Vechelde

Da fehlte nicht viel: Auch dank einer überragenden Leistung von Rainer Lindigkeit und Mirko Quoll im mittleren Paarkreuz schnupperte Tischtennis-Landesliga-Aufsteiger Vechelde an einer Überraschung beim Bovender SV. Doch die Arminen verloren mit 6:9. „Wir haben uns besser verkauft als erwartet. In Bovenden kann man auch stärker unter die Räder kommen“, bilanzierte Arminia-Kapitän Josef Rempe.

Bovender SV – Arminia Vechelde 9:6 (34:27). Auch ohne Thomas Schiffner und Thore Richter hielt der Aufsteiger gut mit. Gleich vier Punkte holte Vecheldes mittleres Paarkreuz mit Rainer Lindigkeit und Mirko Quoll. „Unsere Mitte war überragend“, lobte Arminia-Kapitän Josef Rempe. Rainer Lindigkeit nervte mit seinem Anti-Topspin-Belag auch Arne Daebel (3:2) und Steffen Neumann und bleibt damit ungeschlagen. Der Arminia-Routinier baute seine Einzel-Bilanz damit auf 7:0 aus. „Vor rund zwei Jahren hat Rainer sein Material umgestellt, er kommt damit immer besser zurecht und hat inzwischen richtig viel Selbstvertrauen. Es macht Spaß, ihm zuzugucken. Wenn er so weiter macht, wird er in der Rückrunde im oberen Paarkreuz spielen“, schwärmte Teamkollege Rempe.

Gut aufgelegt war auch Tempo-Spieler Christian Havekost. Er hatte gegen Rempes früheren Teamkollegen beim Oberligisten TSV Salzgitter, Daniel Argut, schon die faustdicke Überraschung auf dem Schläger. Havekost zwang den 1918-QTTR-Spielstärken-Punkte-Favoriten in den fünften Satz. „Wenn Christian die Fehlerquote gering hält, hat er gegen jeden eine Chance – und das ist ihm gut gelungen“, stellte Teamkollege Rempe erfreut fest. Beim 8:11 im fünften Satz gegen Topspieler Argut wurde der Vechelder dafür noch nicht belohnt, doch beim 3:2-Krimi-Sieg gegen Christian Wenzel.

Als Kolja Frey im unteren Paarkreuz eine 2:1-Satzführung gegen Malte Bährens erspielt hatte, träumten die Vechelder sogar schon vom Schlussdoppel und einem Remis, doch der Vechelder Abwehrspieler verlor noch 2:3. „Es fehlte nur eine Nuance, ohnehin war alles ziemlich eng. Deshalb waren wir kurzfristig auch etwas traurig, kein Remis geholt zu haben. Aber unsere Punkte müssen wir woanders holen“, sagte Vecheldes Kapitän Rempe. Am kommenden Samstag zum Beispiel. Dann gastiert der Aufsteiger beim punktlosen Schlusslicht Dassel (15 Uhr). Thomas Schiffner wird wieder dabei sein und Spitzenspieler Rempe betont: „Ein Sieg ist Pflicht, da müssen wir durch.“

Spiele: Daniel Argut/Arne Daebel – Rainer Lindigkeit/Luca Anders 3:1, Christian Wenzel/Malte Bährens – Josef Rempe/Christian Havekost 0:3, Steffen Neumann/Aydarus Strojwasiewicz – Mirko Quoll/Kolja Frey 3:1, Argut – Havekost 3:2, Wenzel – Rempe 3:1, Neumann – Quoll 2:3, Daebel – Lindigkeit 2:3, Bährens – Anders 3:0, Strojwasiewicz – Frey 3:1, Argut – Rempe 3:0, Wenzel – Havekost 2:3, Neumann – Lindigkeit 0:3, Daebel – Quoll 1:3, Bährens – Frey 3:2, Strojwasiewicz – Anders 3:1.

Von Christian Meyer

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