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Sport Regional Vechelde klettert auf Platz zwei: „Das ist schon etwas surreal“
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07:00 08.01.2019
Gewann im Doppel mit Christian Havekost und beide Einzel: Armine Josef Rempe. Quelle: Isabell Massel
Vechelde

Auch ohne ihren verletzten Hinrunden-Überflieger Jan Fichtner waren sie nicht zu stoppen. Vecheldes Tischtennis-Landesliga-Spieler haben ihren Hinspiel-Erfolg wiederholt und die SG Lenglern mit 9:3 bezwungen. Von den ersten fünf Partien gewannen die Arminen nervenstark gleich vier im fünften Satz. Damit kletterte der Fast-Absteiger der Vorsaison auf Platz zwei. „Das ist schon ein bisschen surreal, aber wir genießen es. Und den Klassenerhalt haben wir jetzt zu 99 Prozent sicher“, stellte Arminia-Kapitän Josef Rempe erfreut fest.

Arminia VecheldeSG Lenglern 9:3 (29:19). Für ihren 6:0-Traumstart hatten die Vechelder zwei Doppel und zwei Einzel im fünften Satz ins Ziel gekämpft. „Im Hinspiel haben wir auch die ganzen engen Dinger gewonnen, das Glück scheint uns gegen Lenglern hold zu sein“, sagte Vecheldes Josef Rempe und meinte damit auch die Aufstellung des Gegners. Lenglern trat nämlich ohne seinen starken Spitzenspieler Justas Galatiltis an, der mit seiner 14:2-Bilanz zweitbester Landesliga-Akteur der Hinrunde war. Das nutzten die Vechelder aus.

Die größte Überraschung dabei gelang Klaus Kotke und Bezirksliga-Ersatzmann Carsten Gruhn im Doppel. Die beiden knackten in einem Fünfsatz-Krimi Lenglers Spitzendoppel mit Stephan Keitel und Materialspieler Stefan Leschke. Letzterer agiert mit einem Belag mit langen, weichen Noppen, die für fiese Flugbahnen des Balles sorgen. „Doch die beiden konnten die Bälle super schießen“, stellte Josef Rempe erfreut fest.

Der Arminia-Kapitän holte sich nach seiner kleinen Flaute zum Ende der Hinrunde mit zwei Siegen Selbstvertrauen zurück. Er rückte für den fehlenden Jan Fichtner wieder ins obere Paarkreuz und wehrte im ersten Einzel gegen Karsten Henkel beim Stand von 8:10 im fünften Satz sogar zwei Matchbälle ab. „Karsten hat noch nie gegen mich gewonnen, vielleicht hat er plötzlich angefangen, darüber nachzudenken“, sagte Rempe.

Ungeschlagen blieb zudem noch Mirko Quoll, der Aufrücker war auch im mittleren Paarkreuz nicht zu stoppen. Klaus Kotke schaffte sogar das Kunststück, gegen Stephan Keitel einen 0:2-Satzrückstand noch in einen 3:2-Sieg zu drehen. „Das war ganz stark“, schwärmte Rempe, der mit seinen Vecheldern am Samstag, 19. Januar, nun ein echtes Topspiel bestreiten darf. Spitzenreiter Oker gastiert beim Überraschungszweiten. „Schade, dass Jan Fichtner noch nicht wieder dabei ist. Aber wir wollen so lange wie möglich versuchen, die Teams zu ärgern, die eigentlich die Favoriten auf den Aufstieg sind“, sagte Rempe.

Spiele: Josef Rempe/Christian Havekost – Karsten Henkel/Mike Dietrich 3:0, Klaus Kotke/Carsten GruhnStephan Keitel/Stefan Leschke 3:2, Mirko Quoll/Rainer LindigkeitRené Knabe/Reinhard Köneke 3:2, Kotke – Keitel 3:2, Rempe – Henkel 3:2, Quoll – Köneke 3:0, LindigkeitKnabe 0:3, HavekostLeschke 3:1, GruhnDietrich 0:3, Kotke – Henkel 2:3, RempeKeitel 3:0, Quoll – Knabe 3:1.

Von Christian Meyer

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