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Sport Regional Vechelde klettert auf Platz zwei
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14:00 24.10.2018
In dieser Szene jubelten die Vechelder, doch am Ende setzte sich der Spitzenreiter aus Bornum mit 3:1 durch. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Sogar sechs Punkte geholt hat der SV GW Vallstedt II, bezwang er doch Olympia Braunschweig und die VG Ilsede jeweils mit 3:0.

MTV Vechelde – Wolfenbütteler VC II 3:1 (21:25, 25:21, 25:23, 25:17). Zunächst bestimmte der Gast das Geschehen und entschied Satz eins für sich. „Weil wir Abstimmungsschwierigkeiten hatten“, sagte MTV-Spieler Thomas Junge. Auch im zweiten Durchgang lagen die Gäste zu Beginn mit fünf Punkten vorne, „doch dann haben wir uns gefangen und zunehmend mehr Druck beim Aufschlag und im Angriff entwickelt“, erklärte Junge. Folgerichtig gelang der Ausgleich.

Der anschließende Satz sei zwar auf beiden Seiten von Fehlaufschlägen und leichten Fehlern geprägt gewesen, doch beim Stand von 23:23 behielten die Vechelder die Nerven, machten die nächsten beiden Punkte und gingen somit mit 2:1 in Führung. „Auch danach schwankte das Niveau bei beiden Teams weiterhin deutlich“, berichtete Junge. Doch ab der Satzmitte habe sich die Annahme wieder deutlich stabiler gezeigt. „Dazu kamen druckvolle Aufgaben, mit denen wir uns dann den Sieg gesichert haben“, sagte Junge. Aufgrund des Erfolges verdrängte der MTV die Gäste von Platz zwei.

MTV Vechelde – TV Bornum 1:3 (19:25, 17:25, 25:19, 18:25). Der neue Tabellenzweite traf auf einen alten Bekannten, denn der Ex-Vechelder Ingo Frassek – zwischenzeitlich mit Aligse in der 2. Bundesliga aktiv – hatte sich vor Saisonbeginn dem Aufsteiger aus Bornum angeschlossen. Und wie stark die Gäste sind, „zeigten sie von Beginn an“, erklärte Thomas Junge. Zwar lagen zu Beginn nie mehr als drei Punkte zwischen den Kontrahenten, „doch wenn es nötig war, konnten die Bornumer immer noch zulegen – vor allem über Ingo Frassek“, sagte Junge.

Entsprechend ging der Spitzenreiter auch mit 2:0 in Führung. Satz drei hingegen verlief ausgeglichen, „auch weil Bornum einige vermeidbare Fehler machte“. Das nutzte der MTV, um auf 1:2 zu verkürzen. Im vierten Durchgang indes hielten die Vechelder nur bis zum 8:8 mit, „danach brach jedoch unsere Annahme, so dass nur noch selten ein geordneter Spielaufbau möglich war“, monierte Junge. Diese Schwächephase nutzte Bornum, um auf 25:18 davonzuziehen. „Der Erfolg für die Gäste war verdient, aber mit einer etwas konstanteren Leistung wäre für uns noch etwas mehr drin gewesen“, bilanzierte Junge. Dennoch war er zufrieden. „Schließlich sind wir auf Rang zwei geklettert.“

GW Vallstedt II – Olympia Braunschweig 3:0 (25:17, 25:15, 26:24). Zufrieden mit seinem Team war Vallstedts Co-Trainer. „Wir waren dank des sicheren Liberos Philip Kremer stabil in der Annahme, so dass Arno Ringleb seine Angreifer immer wieder geschickt in Szene setzen konnte“, lobte Wilfried Weißer. Auch die Außenangreifer Nils Dantzer und Florian Hevekerl hätten in fast allen Phasen des Spiels geglänzt, sagte Weißer, dessen Team die ersten beiden Sätze souverän gewann. „Da hatten die Braunschweiger nur wenig entgegenzusetzen.“

Anschließend jedoch habe sich seine Mannschaft schwer getan. „Aber die Jungs haben dann kämpferische Qualitäten gezeigt.“ Dabei tat sich besonders Kapitän Marius Müller hervor. „Er war es auch, der das Spiel mit einem Kracher über die Diagonalposition zu unseren Gunsten entschied“, sagte Weißer.

GW Vallstedt II – VG Ilsede 3:0 (25:20, 25:17, 25:22). „Ilsede hat zwar dynamisch gespielt, aber davon haben wir uns nicht beeindrucken lassen und Punkt um Punkt gesammelt“, berichtete Wilfried Weißer. Dabei überzeugten insbesondere die drei Hauptangreifer Mirko Stanisak, Pascal Schaper und Benedikt Vollmer. „Sie haben stark gespielt.“ Auch die Annahme sei weiterhin konstant gut geblieben, „so dass es in den ersten beiden Sätzen keine Zweifel gab, wer diese gewinnen würde“, sagte Weißer.

Im dritten Durchgang jedoch habe es erneut eine kleine Blockade gegeben. Folge: „Wir sind ständig einem Rückstand hinterhergelaufen, doch das Team hat noch einmal alle Kräfte mobilisiert und deshalb auch das zweite Spiel mit 3:0 gewonnen“, erläuterte Weißer. Fazit: „Diese beide Siege waren der erhoffte Befreiungsschlag, schließlich hatten wir bis dahin erst einen Punkt geholt.“

Von Redaktion

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