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Vechelde bleibt am Dreier-Block hängen

Volleyball-Regionalliga Vechelde bleibt am Dreier-Block hängen

Der Einsatz stimmte – die Leistung ebenfalls. Trotzdem konnten die Regionalliga-Volleyballer von Aufsteiger Vechelde ihre zweite Heimniederlage nicht verhindern. Das hatte einen einfachen Grund: Die Gäste aus Ammerland waren erfahrener und die bessere Mannschaft.

MTV Vechelde – VSG Ammerland 1:3 (22:25, 25:18, 22:25, 20:25). „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Mehr war gegen Ammerland nicht möglich“, bilanzierte MTV-Trainer Janos Tomaszewki.Der musste mit einem dünn besetzten Kader auskommen.

Vor allem der Ausfall von Zuspieler Jan Reichelt machte sich doppelt bemerkbar. Tomaszewski musste mit Jonas Wacker einen seiner Hauptangreifer auf dieser Position einsetzen.

Gegen Ammerland hätte er Wacker auch gut als schlagkräftigen Angreifer gebrauchen können, um Alexander Brem und Ingo Frassek entlasten zu können.

Gefährliche Hauptangreifer

Die hatten schwer zu kämpfen gegen einen sehr starken Ammerländer Block. „Die Gäste haben einen aus drei Spielern bestehenden Block gebildet. Das ist ungewöhnlich in der Regionalliga und hat meiner Mannschaft Probleme bereitet“, analysierte der Vechelder Coach. Der sah seine Riege im ersten Satz schnell mit 0:5 im Hintertreffen. Ammerland rettete mit viel Routine den Vorsprung ins Ziel.

Der zweite Durchgang ließ die 100 Zuschauer wieder hoffen, dass die Erfolgsserie von Vechelde in eigener Halle anhält. Es war den Gastgebern anzumerken, dass sie Revanche für die 0:3-Hinspiel-Niederlage nehmen und auch das sechste Spiel in Folge vor eigenem Publikum gewinnen wollten. Sie schlugen gut auf, setzten die Gäste immer wieder unter Druck und zwangen sie zu Fehlern.

Im dritten Abschnitt waren die Gastgeber immer auf Augenhöhe, konnten den Abstand aber nie auf weniger als zwei bis drei Punkten gegen eine starke Ammerländer Mannschaft verkürzen.

Im vierten Satz sah es lange nach einem Tie-Break aus. Die Gastgeber punkteten durch ihre gefährlichen Hauptangreifer Brem und Frassek, gingen 6:2 und 14:10 in Führung. Als die gegen eine sehr gute Ammerländer Abwehr mit viel Risiko geschlagenen Aufschläge das ein oder andere Mal im Netz landeten, schafften die Gäste den Ausgleich zum 14:14.

Es folgte ein 16:19-Rückstand, den Vechelde nicht mehr egalisieren konnte. Zu häufig konnte der Tabellendritte den Vechelder Block überwinden.

„Ammerland hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie verdient zu den drei stärksten Teams der Liga gehören“, resümierte Janos Tomaszewski. Der Sieg gehe in Ordnung. Seiner Mannschaft hätten die Alternativen gefehlt, um eine Wende zu erreichen.

Hartmut Butt

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