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Sport Regional Vechelde auf Ruhige-Weihnachten-Kurs
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18:00 28.11.2017
Als es knapp wurde, war auf ihn Verlass: Vecheldes Abwehr-Spieler Kolja Frey gewann zwei Fünfsatz-Spiele. Quelle: Ralf Büchler
Vechelde

Es ist noch nicht einmal Halbzeit und Vecheldes Tischtennis-Landesliga-Spieler haben jetzt schon einen Sieg mehr geholt, als in ihrer Abstiegssaison. Beim 9:3 gegen Schlusslicht Broitzem gewannen sie alle engen Spiele und kletterten auf Platz fünf. „Im Moment macht jedes Spiel richtig Laune“, stellte Arminia-Kapitän Josef Rempe nach dem vierten Sieg erfreut fest.


Arminia Vechelde – SV Broitzem 9:3 (27:15). So klar wie es das Ergebnis vermuten lässt, war es dann doch nicht im Duell der Aufsteiger. „Zur Halbzeit hätte es auch 5:4 stehen können – und bei so einem Spielstand ist es dann natürlich schwerer zu spielen, als bei einer 7:2-Führung“, merkte Vecheldes Spitzenspieler Josef Rempe an. Dass sein Team aber klar führte, lag unter anderem an der Nervenstärke von Kolja Frey.

Im Doppel wehrte er zusammen mit Mirko Quoll im vierten Satz beim Stand von 7:10 gleich drei Matchbälle ab und drehte die Partie mit seinem Teamkollegen noch. „Die beiden haben danach keine Fehler mehr gemacht und in den entscheidenden Momenten versucht, anzugreifen. Selbst Kolja war mit seinem Abwehrspiel dann offensiv“, schilderte Rempe.

Auch im Einzel gegen Florian Stangl bog Abwehrer Frey einen 1:2-Satzrückstand um. Als er etwas offensiver spielte, gelang die Wende. „Das kann Kolja ja auch. Er hat es dann gut dosiert eingesetzt und so seinen Gegner aus dem Konzept gebracht. Der wusste nicht mehr genau, was passierte“, stellte Teamkollege Rempe erfreut fest.

Na

Mit 9:5-Punkten kletterte der starke Aufsteiger auf Platz fünf. Dass sein Team nun sogar nur noch zwei Minuspunkte hinter Spitzenreiter Union Salzgitter II liegt, hat Kapitän Josef Rempe mit einem amüsierten Lächeln zur Kenntnis genommen. „Wenn man aufs Tableau guckt, könnte man auch nach oben denken, aber das machen wir nicht“, betonte er. Die Teams seien eng beieinander und die Vechelder peilen vor allem eines an: Den Klassenerhalt. „Und wenn wir einigermaßen ruhig Weihnachten feiern wollen, sollten wir aus den nächsten drei Spielen noch zwei Punkte holen, dann hätten wir eine hervorragende Ausgangslage“, sagt Rempe.

Spiele: Josef Rempe/Christian Havekost – Jacek Dombrowski/Eduard Schwan 3:0, Thore Richter/Rainer Lindigkeit – Michael Fowler/André Sowade 0:3, Mirko Quoll/Kolja Frey – Hennig Bartosz/Florian Stangl 3:2, Rempe – Sowade 3:0, Havekost – Fowler 0:3, Richter – Bartosz 3:1, Lindigkeit – Dombrowski 3:0, Quoll – Schwan 3:0, Frey – Stangl 3:2, Rempe – Fowler 3:1, Havekost – Sowade 0:3, Richter – Dombrowski 3:0.

Von Christian Meyer

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