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Sport Regional Vallstedts Legende ist zufrieden mit dem Aufsteiger
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18:00 20.10.2017
Hendrik Schultze (hinten links) und Christian Theuerkauf (rechts) reißen die Arme zum Block hoch. Mit Vallstedt holten sie zuletzt einen Punkt beim 2:3 gegen den TSV Giesen II. Quelle: Ralf Büchler
Vallstedt

Zusammengerechnet mehr als 1400 Partien hat Vallstedts Volleyball-Legende Wilfried Weißer beim SV Grün-Weiß in Punkt-, Pokal- und Hobbyspielen bestritten. Und wie seine „Erben“ in der 1. Herren nach dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte gerade die Regionalliga aufmischen, das gefällt dem 59-Jährigen richtig gut. In allen drei Partien hat Aufsteiger Vallstedt gepunktet. „Dass wir kein Kanonenfutter sind, damit hatte ich schon gerechnet. Aber wie gut es läuft, das hat mich auch überrascht. Mit fünf Punkten aus drei Spielen – damit können wir richtig gut leben“, sagt Weißer, der seinem Team auch Samstag eine Überraschung im Derby beim USC Braunschweig II zutraut.

USC Braunschweig II – Grün-Weiß Vallstedt (Samstag, 15 Uhr). Ein Dorfklub in der Regionalliga – mit dem Start ist der Chef des Vallstedter Volleyball-Fördervereins rundum zufrieden. Die gute Ausbeute erklärt er mit mehreren Faktoren. Erstens: Die Mannschaft wurde nach dem Aufstieg nicht umgekrempelt, sondern nur punktuell verstärkt. „Die Mannschaft ist über Jahre zusammengewachsen, sie kennt sich aus dem Effeff – so etwas ist ein Vorteil“, sagt Wilfried Weißer, der sogar davon ausgeht, dass das Team im Laufe der Saison noch besser wird. Denn: Zweitliga-Neuzugang Alex Brem hat noch gar nicht gespielt, und die Wolfenbüttel-Verstärkung Martin Tanger holt noch Trainingsrückstand auf. „Der wird zusehends besser und legt noch zu“, verspricht Weißer.

Zweitens: Mittelblock-Hüne Hendrik Schultze ist in Topform. „Er spielt bisher eine Wahnsinns-Saison, ihm haben wir viel zu verdanken“, betont Weißer.

Drittens: Die Unterstützung von der Tribüne bei Heimspielen. „Wir hatten zuletzt 130 Zuschauer – das ist top, das schafft kaum ein anderer in der Regionalliga“, stellt Weißer fest. Die Heimspiele seien extra auf Samstagabend (20 Uhr) gelegt worden, um nicht mit anderen GW-Teams ins Gehege zu kommen, die meist am Nachmittag ranmüssen. Vereinskollegen, Dorfbewohner, sogar Volleyballer aus anderen Vereinen schauen zu. Es ist laut in der Halle.

In Braunschweig könnte es allerdings am Samstag etwas leiser zugehen. Denn Vallstedts Zweite muss zeitgleich in der Landesliga ran, Wilfried Weißer kann ebenfalls nicht zusehen, weil er die Frauen-Reserve in der Regionsoberliga betreut. „Samstag 15 Uhr – das ist leider ein Volleyball-Großkampftag überall. Aber ich bin mir sicher, es werden trotzdem mehr Vallstedter als Braunschweiger in der Halle sein“, sagt Weißer, der seinem Team durchaus zutraut, in der Tunica-Halle dem Gastgeber die erste Saisonniederlage zuzufügen. „Die Mannschaft ist komplett, hat Selbstvertrauen. Deshalb wollen wir erneut nicht leer ausgehen.“

Von Christian Meyer

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