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Sport Regional Vallstedt will das Bollwerk erstürmen
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19:53 09.10.2009
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TSV Hillerse – GW Vallstedt. Der TSV Hillerse, der in der vergangenen Saison lange um den Klassenerhalt bangen musste, führt die Tabelle der Bezirksoberliga ungeschlagen an. Neun Spiele in Folge ohne Niederlage, das ist in erster Linie ein Verdienst der stabilen Abwehr, die erst sechs Gegentore zuließ. Diesem Bollwerk steht morgen ein echter Härtetest bevor, denn der bisher erfolgreichste Angriff der Spielklasse tritt an, es zu erstürmen.

Die Vallstedter erzielten bereits 26 Tore, verloren aber zuletzt gegen Mitaufsteiger Calberlah. Trotzdem fahren die Vallstedter unbekümmert zum Spitzenreiter, denn „alles andere als ein Hillerser Sieg wäre schon eine Überraschung“, erklärt Leila. Mit Blick auf die kommenden Auseinandersetzungen gegen den VfB Fallersleben und dem VfR Osterode, alles direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt, hofft der Übungsleiter auf einen Punktgewinn. „Das würde uns das nötige Selbstvertrauen für die wichtigeren Spiele geben.“ Auf jeden Fall fordert Leila eine bessere Leistung als gegen den Mitaufsteiger aus Calberlah: „Solch kollektives Versagen können wir uns nicht noch einmal erlauben, denn dann werden wir in Hillerse abgeschlachtet.“

Besonders die Abstimmung innerhalb der Mannschaft gefiel Leila am letzten Sonntag nicht. „Unser taktisches Verständnis muss einfach besser werden?, fordert der Übungsleiter, der hofft, dass seine Akteure auch die Aggressivität aus dem Kästorf-Spiel langsam wieder aufbauen können. Am Personal scheitert es beim Tabellenführer nicht. Lediglich Eugen Leibham fällt mit einer Sprunggelenksverletzung aus.

Und wieder nichts: Die Bezirksoberliga-Fußballer des VfB Peine
zeigten vorigen Sonntag in Einbeck zum wiederholten Mal eine passable
Leistung, standen nach der 0:2-Niederlage aber wie so oft am Ende mit leeren
Händen da. Für den Tabellenvorletzen sind in der heutigen Partie gegen
Breitenberg drei Punkte daher bitter nötig.

VfB Peine – SV Breitenberg. Einen Sieg fordert VfB-Trainer Nick Gerull. „Alles andere zählt nicht.“ Das war in der vergangenen Woche so, und morgen wird es wieder so sein. Gerull ist es leid, jede Woche die gleiche Platte abzuspulen. In Einbeck habe erneut das nötige Quentchen Glück gefehlt, sagt er. Unterm Strich sei die Niederlage allerdings verdient gewesen. „Weil unsere Einstellung nicht hundertprozentig stimmte. In Punkto Laufbereitschaft und Defensiverhalten fehlte ein Stück.“ Heute fordert der VfB-Coach von seiner Mannschaft mehr Aggressivität als zuletzt. „Wir dürfen hinten nur wenig zulassen. Wir müssen dem Gegner den Schneid abkaufen.“
Stimmt die Einstellung und steht die Abwehr nicht nur gegen Breitenberg, sondern auch in den Begegnungen danach, ist Gerull davon überzeugt, dass sich sein Team das Glück „erarbeitet“.

Den Gegner stuft der Trainer in die Kategorie „schlagbar“ ein. Denn: „Breitenberg ist zwar bei sich zu Hause ein unangenehmer Gegner. Auf fremdem Platz tut sich die Mannschaft aber meistens schwer.“

Von Ulrich Attermeyer und Jürgen Hansen

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