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Vallstedt gewinnt kuriosen Satz, aber Göttingen das Spiel

Volleyball-Regionalliga Vallstedt gewinnt kuriosen Satz, aber Göttingen das Spiel

Ihre Klassenerhalt-Party mussten die Regionalliga-Volleyballer des SV Grün-Weiß Vallstedt noch einmal verschieben. Der Aufsteiger gewann beim Heimspiel gegen das Schlusslicht zwar den kuriosesten Satz des Abends beim 30:28 in Durchgang eins, das Spiel aber gewann der ASC Göttingen mit 3:1.

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Dieser Block von Oliver Wendt (Mitte) funktionierte. Doch die Vallstedter unterlagen dem starken ASC Göttingen mit 1:3.

Quelle: Ralf Büchler

Vallstedt. „Die Göttinger haben stark gespielt und gezeigt, dass sie vermutlich zu Unrecht so weit unten in der Tabelle stehen“, erkannte GW-Spieler Arno Ringleb ab.

Grün-Weiß Vallstedt – ASC 46 Göttingen 1:3 (30:28, 21:25, 25:27, 17:25). Was für ein nervenaufreibender Marathon-Durchgang. Nach einigen vergebenen Satzbällen starteten die Vallstedter doch noch mit einem umjubelten 30:28-Satz in die Partie. Doch das gab den Vallstedtern kurioserweise keine Sicherheit. In drei umkämpften Sätzen drehte das Schlusslicht Göttingen tatsächlich noch die Partie und hat nun wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. „Besonders im Block war der ASC bärenstark und bereitete uns große Probleme“, stellte GW-Spieler Arno Ringleb fest.

In Satz zwei schafften es die Vallstedter nicht, mit druckvollen Aufschlägen die Göttinger in Bredouille zu bringen. So brachten die Gäste eine gute Annahme zustande und bauten ihr Spiel konsequent auf. „Wir sahen da im Block und in der Feldabwehr nur selten Licht“, musste Ringleb eingestehen. Die Vallstedter Annahme sei zwar stabil gewesen. „jedoch nicht präzise genug, um ein schnelles und variables Spiel hinzukriegen“, erklärte er die 21:25-Niederlage.

Weil die Vallstedter im dritten Satz einen besseren Block stellten und effektiver aufschlugen, schnupperten sie an der 2:1-Führung. Doch diesmal reichte es in der Verlängerung nicht. „Leider war die Annahme nicht mehr kon-stant, sodass unser Spiel durchschaubar wurde“, bedauerte Ringleb die ärgerliche 25:27-Pleite.

Im vierten Durchgang sei bei seinem Team dann kaum noch etwas zusammengelaufen. „Wackelnde Annahme, unpräzise Pässe, unkontrollierte Angriffe – das volle Programm. Im Grunde spielten wir in erster Linie gegen uns selbst“, ärgerte sich Ringleb, dessen Team nun am Samstag die nächste Chance zum vorzeitigen Klassenerhalt nutzen will. Favorit sind die Vallstedter zumindest, geht es doch zum Drittletzten Oldenburg, der zuletzt dreimal in Folge verlor.

Von Redaktion

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