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Sport Regional VSG steigt ab, Coach Ulrich Herrmann geht
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14:00 20.03.2018
Alles Strecken half nichts: Die VSG Stederdorf/Wipshausen (blau) muss trotz eines 3:0-Siegs im Saisonfinale absteigen. Quelle: Ralf Büchler
Stederdorf

Der Riesen-Freude folgte der Riesen-Frust: Mit einem 3:1-Überraschungssieg im Derby beim Aufstiegskandidaten VfL Wolfsburg hat der MTV Gifhorn die VSG Stederdorf/Wipshausen doch noch in die Landesliga befördert. „Ich will ja nichts unterstellen, aber das war für uns alle undenkbar, entsprechend waren wir sehr enttäuscht“, stellte VSG-Coach Ulrich Herrmann geknickt fest. Von der Regionsoberliga bis in die Verbandsliga war er mit einem Großteil der Mannschaft aufgestiegen – nun hört er als Trainer der 1. Damen auf.

VfL Westercelle – VSG Stederdorf/Wipshausen 0:3 (15:25, 17:25, 21:25). Die VSG behielt die Nerven, obwohl ihr mit der verletzten Jennifer Imm und den Urlauberinnen Tanja Gerth, Katharina Bublitz-Winkelmeier und Frauke Wagner gleich vier Leistungsträgerinnen fehlten. „Es war kein herausragendes Spiel, aber die Mannschaft hat vieles richtig gemacht“, stellte VSG-Coach Ulrich Herrmann erfreut fest. Für den perfekten Start sorgte Berit Iwanowski. „Sie setzte den VfL mit harten Angaben unter Druck, sodass Westercelle nicht richtig in das Spiel finden konnte“, analysierte Teamkollegin Christin Wieder. Satz zwei gewannen die Gäste, „weil wir stets wachsam waren und mit einer präzisen Annahme und gut platzierten Angriffen die Punkte holten“, stellte Wieder erfreut fest. Auch als Westercelle sich in Durchgang drei steigerte, behielten die Gäste die Nerven und machten den Pflichtsieg perfekt. Das Happy End blieb aber aus.

Den holprigen Saison-Start und Fünfsatz-Pech hatte Coach Ulrich Herrmann für den Abstieg ausgemacht. Von sechs Tie-Break-Krimis gewann die VSG einen einzigen. Das ist umso bitterer, weil ein einziger Punkt am Ende zum Relegationsplatz fehlte. „Anfangs fehlten uns Leistungsträgerinnen wie Katharina Bublitz-Winkelmeier und Inna Schweda nach einer Schwangerschaft. Wir hatten gehofft, dass wir eine starke Rückrunde hinlegen – das ist leider nicht ganz aufgegangen“, bedauerte Herrmann. Mit 19 Punkten direkt abzusteigen, das sei allerdings auch eine Kunst.

Nach rund vier Jahren als Trainer der 1. Damen legte er sein Amt nieder, bleibt dem MTV Stederdorf aber erhalten. „Mit dem Abschneiden hat das nichts zu tun. Meine Entscheidung habe ich bereits Weihnachten getroffen. Die Belastung war zu groß, ich möchte mich wieder mehr um die Jugend kümmern“, begründet Herrmann. Ein Nachfolge-Kandidaten gebe es bereits, doch der soll erst der Mannschaft vorgestellt werden, bevor er veröffentlicht wird. Herrmann glaubt fest daran, dass der neue Trainer mit der VSG schnell in die Verbandsliga zurückkehrt. Denn: „Wir werden vielleicht ein Jahr brauchen, aber die Mannschaft ist gefestigt.“

Von Christian Meyer

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