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VSG spielt die Relegation

Volleyball-Landesliga VSG spielt die Relegation

Die Landesliga-Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen haben doch noch geschafft, was zur Mitte der Saison kaum mehr machbar erschien. Sie sicherten sich mit einem hart erkämpften 3:0 gegen TuS Altwarmbüchen II am letzten Spieltag den siebten Tabellenrang und damit die Teilnahme an der Relegation.

TuS Altwarmbüchen II – VSG Stederdorf/ Wipshausen 0:3 (15:25, 23:25, 27:29).

Dieser 0:3-Sieg war für die VSG dringend notwendig, sonst hätte sie die SSG Algermissen noch vom Relegationsplatz verdrängen können. „Das Resultat von 3:0 sieht ganz komfortabel aus, das Spiel war aber zumindest in den Sätzen zwei und drei eine unglaubliche Zitterpartie. Mein Team meinte hinterher, ich hätte vermutlich jetzt zehn graue Haare mehr... mindestens.“, sagte Trainer Achim Gückel.

Der erste Satz verlief für die VSG noch recht entspannt, Sarina Keil schlug eine Aufschlagsserie, die ihr Team uneinholbar nach vorne brachte. Trotzdem zeigte Altwarmbüchen, dass es sich als Tabellenletzter nicht ohne Gegenwehr aus der Landesliga verabschieden wollte und spielte mit viel Leidenschaft, Kampf in der Abwehr und geschickten Angriffen über Außen.

Im zweiten und dritten Satz merkte man dem Stederdorfer Team die Nervosität an. Die Annahme wurde sehr wackelig, es gab Abstimmungsprobleme und allerhand Aufschlagfehler. Im zweiten Durchgang lag die VSG mit 19:22 hinten, im dritten mit 19:23. Mit Geschick, Nervenstärke und einigen glücklichen Aktionen, wie Netzrollern, gelang es dann aber dennoch zweimal, die Sache noch zu drehen.

„Dabei sorgte jeweils Tanja Wilke als Einwechselspielerin auf der Mittelposition für die entscheidenden Akzente - fehlerfrei und mit viel Druck im Angriff. Auch Claire Bertram zeigte, über welche Nervenstärke sie mit ihren 13 Jahren schon verfügt und schlug im dritten Satz am Schluss noch mehrere durckvolle Sprungaufschläge“, sagte Gückel.

Die Relegation wird am 17. oder 18. April gespielt. Dort wird die VSG gegen den Lehrter SV oder GW Vallstedt antreten. Gückel: „Nach den zuletzt gezeigten Leistungen ist mir um mein Team nicht bange.“

rd

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