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VSG-Mädchen pritschen in einer Hochburg

Jugend-Volleyball VSG-Mädchen pritschen in einer Hochburg

Die VSG Stederdorf/Wipshausen baggert gegen den Trend. Während Volleyball-Klubs bundesweit über Nachwuchsprobleme klagen, gehen der Peiner Spielgemeinschaft zumindest noch reihenweise talentierte Mädchen ins Netz.

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Mit Eifer bei der Sache: Die Nachwuchsvolleyballer aus Stederdorf und Wipshausen beim Schleifchen-Turnier.

Quelle: kn

„Bis auf die U16 haben wir alle Altersklassen besetzt. Das gibt es in der gesamten Volleyball-Region Braunschweig-Süd nur noch zweimal“, sagt Achim Gückel, Volleyball-Abteilungsleiter des MTV Stederdorf stolz.

So viele Juniorinnenteams wie die VSG können nur noch der MTV Salzgitter und der MTV Wolfenbüttel aufbieten. Für Gückel ist der seit fünf Jahren anhaltende Boom bei der VSG eng mit seinem Jugendwart und Übungsleiter Ulrich Herrmann verknüpft. „Er ist ein sehr engagierter Trainer, den es so weit und breit nicht gibt“, lobt der Abteilungsleiter.

Vier Mädchen-, ein Jungenteam und die vierte Damenmannschaft betreut Ulrich Herrmann. Beim Sport steht er gerne unter Hochspannung. Der Diplom-Ingenieur düst oftmals direkt von seiner Arbeitsstelle bei einem Energieversorger in Lehrte zum Training in die Stederdorfer Luhberghalle oder die Wipshäuser Turnhalle. „Wer mit jungen Sportlern arbeitet, bleibt auch jung“, erklärt er den Reiz an seiner Volleyball-Fleißarbeit.

Der 45-Jährige trainiert den Nachwuchs spielerisch. „Die Kinder dürfen eigentlich gar nicht merken, dass sie etwas lernen“, sagt er. Es wird nicht nur geschmettert und gepritscht. Um Abwechslung und Kurzweil zu bieten, schaut er mit den Jugendlichen auch Teenager-Komödien im Kino, unternimmt Radtouren und Grillabende oder verbindet den Besuch im Freibad mit einem Wettspiel auf der Beach-Anlage. Nur eines dürfe nie passieren: „Dass die Kinder vor der Halle stehen und das Training fällt unerklärlicherweise aus. Dann könnte es das letzte Mal gewesen sein, dass sie kommen.“

Rund 20 Teilnehmer schlugen jüngst beim Schleifchen-Turnier der VSG in Stederdorf auf. Mit Freude hechteten sie den Bällen hinterher. Und wovor es so manchem Profi-Fußballer graut, da pochten die U18-Regionsmeisterinnen der VSG regelrecht drauf. „Wenn die Jugendlichen ins Trainingslager dürfen, sind alle glücklich“, betont Abteilungsleiter Achim Gückel.

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